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EU-News

15.05.2013

Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Ressourcen

Gewinner des VIKTUALIA 2013 Wettbewerbs gegen Lebensmittelverschwendung

Die Gewinner des Viktualia-Wettbewerbs, bei dem Ende April die besten Ideen und Projekte zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen ausgezeichnet wurden, sind die Verkehrsbüro Hotellerie GmbH, der Bäuerinnenbeirat der BBK Gmunden, die Volksschule Altmünster (OÖ), die HBLA Pitzelstätten (Kärnten), die Wiener Tafel und die Achleitner BioHof GmbH.
„Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen ist eines der wichtigsten Themen der Gegenwart. Wir stehen am Beginn einer großen Aufgabe. Die ausgezeichneten Beispiele machen Mut, dass uns bei diesem Thema eine Trendumkehr gelingen wird“, erklärte Umweltminister Berlakovich im Anschluss an die Preisverleihung.

„Lebensmittel sind kostbar!“ ist eine Initiative des Lebensministeriums. Sie wird von allen österreichischen Sozialpartnern und vielen anderen KooperationspartnerInnen unterstützt. Ziel ist es, bis Ende 2016 die Lebensmittelabfälle im Restmüll um 20 Prozent sowie generell entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verringern.

Nähere Informationen zur Preisverleihung und zu den Gewinnern sowie zur Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ finden Sie auf der Webseite des Lebensministeriums.

 Lebensministerium Pressemitteilung


08.05.2013

Landwirtschaft, Tierschutz, Umweltrecht

EU-Kommission: Maßnahmenpaket Lebensmittelproduktion

Die EU-Kommission hat am Montag ein „Maßnahmenpaket zur Modernisierung, Vereinfachung und Stärkung der Lebensmittelkette in Europa“ vorgeschlagen. Damit soll die Durchsetzung der Gesundheits- und Sicherheitsstandards in der Lebensmittelproduktion verbessert werden. Mit dem Maßnahmenpaket sollen 70 verschiedene Rechtsakte auf fünf Rechtsakte reduziert werden.

Teil dieses Maßnahmenpakets ist auch die Saatgut-Verordnung. Die geplanten Änderungen waren im Vorfeld heftig kritisiert worden, der jetzige Vorschlag der Kommission nimmt auf einige Kritikpunkte Rücksicht und erlaubt Ausnahmen für kleine Produzenten und Privatpersonen. Umweltverbände gehen diese Zugeständnisse aber nicht weit genug. Global 2000 und Arche Noah fordern in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Vereinfachung dieses „restriktiven und komplizierten Entwurfs“ und appelliere an die EU-ParlamentarierInnen und den Rat, diesen Vorschlag grundsätzlich zu überarbeiten.

Weitere Rechtsakte dieses Maßnahmenpakets betreffen den Tierschutz und den Pflanzenschutz.

 EU-Kommission Pressemitteilung
 Pressemitteilung Arche Noah und Global 2000


02.05.2013

Chemie & Nanotechnologie, Landwirtschaft

Bienen und Pestizide: EU-Kommission schränkt Anwendung von Neonicotinoiden ein

Die EU-Mitgliedstaaten erzielten am Montag, 29. April 2013, im Berufungsausschuss, der einen Vorschlag der Kommission zur Einschränkung der Anwendung von drei Neonicotinoid-Insektiziden erörterte, keine qualifizierte Mehrheit für oder gegen den Vorschlag. Die vorgeschlagene Einschränkung wurde von 15 Mitgliedstaaten befürwortet, acht Mitgliedstaaten (Großbritannien, Italien, Österreich, Portugal, Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ungarn) stimmten dagegen und vier Mitgliedstaaten enthielten sich ihrer Stimme. Da die Mitgliedstaaten sich nicht einigen konnten, obliegt es jetzt der Kommission, einen Beschluss über die Annahme der vorgeschlagenen Einschränkung zu fassen.

Mit dem Vorschlag der Kommission, der sich auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA begründet, wird die Anwendung von drei Neonicotinoiden (Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam) zur Saatgutbehandlung, zur Bodenanwendung (in Form von Granulat) und zur Blattbehandlung bei Pflanzen- und Getreidearten, die für Bienen attraktiv sind, eingeschränkt. Die Einschränkungen gelten ab dem 1. Dezember 2013.

„Da unser Vorschlag auf den Erkenntnissen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit basiert, die eine Reihe von Risiken für die Bienengesundheit festgestellt hat, wird die Kommission ihre Arbeiten im Zusammenhang mit dem Vorschlag in den nächsten Wochen fortsetzen“, sagte der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik, Tonio Borg, der den Beitrag der Bienen zur europäischen Landwirtschaft mit jährlich übe 22 Milliarden Euro beziffert.

 EU-Kommission Pressemitteilung


02.05.2013

Landwirtschaft

Übergangsregeln für GAP-Reform: Greening erst ab 2015

Nach Auffassung der EU-Kommission ist für die Umsetzung der neuen EU-Agrarpolitik (GAP) eine Übergangsperiode nötig. Die Kommission veröffentlichte entsprechende Vorschläge für einen schrittweisen Übergang in die neue GAP.

Insbesondere die Direktzahlungen wären von den Übergangsregeln betroffen. Demnach plant die Kommission, die Subventionen für landwirtschaftliche Betriebe erst ab 2015 an Umweltauflagen zu binden. 2014 würden die Direktzahlungen wie bisher fortgeführt. Dadurch bekommen die nationalen Behörden mehr Zeit zur Umstellung der Zahlungssysteme. Mit einer gerechteren Verteilung der Agrarsubventionen unter den Mitgliedsstaaten soll jedoch schon im kommenden Jahr begonnen werden.

Derzeit laufen die Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und Agrarministerrat. Noch unter der Irischen Ratspräsidentschaft soll bis Ende Juni eine politische Einigung zur GAP-Reform erzielt werden. Die Kommission rechnet dennoch nicht damit, dass die Mitgliedsstaaten alle neuen Regeln schon bis 2014 umsetzen können. [DNR, red.]

 DNR: Übergangsregeln für GAP-Reform: Greening erst ab 2015
 Kommissionsvorschlag für Übergangsregelungen zur GAP


02.05.2013

Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Erzeugnisse EU: 35,97 Millionen Euro Förderung für Absatzförderung

Die Europäische Union beteiligt sich jährlich mit rund 50 Millionen Euro an der Finanzierung von Absatzförderungen von landwirtschaftlichen Produkten in der EU und in Drittländern. Laut Angaben der Kommission wurden jetzt wieder Förderungen in der Höhe von 35,97 Millionen Euro für 22 unterschiedliche Programme genehmigt, unter anderem für die Absatzförderung in Russland, China, Nordamerika, Südostasien, Norwegen, Schweiz, Ukraine, Indien und Südkorea.

„Die Fördermaßnahmen umfassen PR-, Werbe- und Informationskampagnen, in denen die Vorzüge von EU-Erzeugnissen vor allem in Bezug auf Qualität, Lebensmittelsicherheit und -hygiene, Nährwert, Etikettierung, Tierschutz und umweltgerechte Herstellungsmethoden besonders hervorgehoben werden. Ebenfalls gefördert werden die Teilnahme an Messen und Ausstellungen, Informationskampagnen über das EU-System für geschützte Ursprungsbezeichnungen (g.U.),geschützte geografische Angaben (g.g.A.) und garantiert traditionelle Spezialitäten (g.t.S.) sowie zu den EU Qualitäts- und Etikettierungsregelungen und zum ökologischen Landbau. Auch Informationsmaßnahmen zum EU-System für Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (Qualitätsweine b.A.) kommen für eine Förderung in Frage.“

 EU-Kommission Pressemitteilung


17.04.2013

Landwirtschaft

Global 2000 und Arche Noah: Petition gegen EU-Saatgutverordnung

Derzeit entsteht in Brüssel eine neue EU-Saatgutverordnung. Diese wird von Umweltschutzorganisationen massiv kritisiert. Aufgrund unüberwindbarer bürokratischer Hürden würden viele der seltenen und alten Sorten von Obst, Gemüse und Getreide, die in Österreich heimisch sind, für immer aussterben.

Die Überarbeitung des europäischen Saat- und Pflanzgutverkehrsrechts läuft bereits seit dem Jahr 2008. Aus den über 12 EU-Richtlinien wird nun eine EU-Verordnung – das bedeutet, dass es bei der Umsetzung keine nationalen Spielräume mehr gibt. Der endgültige Vorschlag der EU-Kommission wird derzeit für Mitte 2013 erwartet. Dann müssen das EU-Parlament und der Rat den Entwurf erörtern und darüber abstimmen. Derzeit besteht noch die Chance, den EU-Abgeordneten und den MinisterInnen klarzumachen, dass sie die EU-Saatgutverordnung stark verbessern müssen, erklären Global 2000 und Arche Noah.

Die geplante EU-Saatgutverordnung fördert die Konzentration von Saatgut in den Händen weniger multinationaler Konzerne. „Die Nutznießer sind wieder einmal die Agrarkonzerne“, sagt Heidemarie Porstner, Agrarsprecherin von Global 2000. „Während KonsumentInnen, GärtnerInnen und LandwirtInnen durch die drohende Gesetzeslage von der Vielfalt abgeschnitten werden sollen, können Agrarkonzerne bestimmen, was unsere Landwirte anbauen, und was auf den Tellern der Menschen landet. Das bedeutet noch weniger Vielfalt und noch mehr Abhängigkeit.“ Aktuell dominieren laut Angaben von Global 2000 und Arche Noah die zehn größten Agrarkonzerne bereits 75 Prozent des Saatgutmarktes.

Global 2000 und Arche Noah haben deshalb eine Petition ins Leben gerufen, die seit gestern, Dienstag, auf der Webseite „Freie Vielfalt“ unterzeichnet werden kann. Darin werden Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich und die EU-Abgeordneten dazu aufgefordert, eine EU-Saatgutverordnung zu erwirken, die eine Sortenvielfalt zulässt und seltene und alte Sorten nicht in die Illegalität treibt. Es soll keine verpflichtende Sortenzulassung geben und keine Zertifizierung für samenfestes Saat- und Pflanzgut. Der Austausch von Saat- und Pflanzgut muss legal bleiben, fordern die InitiatorInnen der Petition. Die Verordnung muss sich auf den Handel mit Saat- und Pflanzgut zum Zweck der kommerziellen Nutzung und oberhalb bestimmter Mengen beschränken.

 Petition Freie Vielfalt


17.04.2013

Landwirtschaft

EuGH-Entscheidung: Frühpension für Bauern: Männer und Frauen müssen gleich behandelt werden

„Die Mitgliedstaaten müssen bei der Gewährung der Vorruhestandsbeihilfe an ältere Landwirte den Grundsatz der Gleichbehandlung von Frauen und Männern beachten“ hat der Gerichtshof der Europäischen Union in der Rechtssache C-401/11 entschieden. „Sie dürfen daher das Alter, ab dem ein Antrag auf diese Beihilfe nicht mehr gestellt werden kann, nicht in Abhängigkeit von Geschlecht oder Zahl der Kinder des Antragstellers unterschiedlich festsetzen.“

„Um die Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe zu verbessern, fördert die Europäische Union den Vorruhestand von Landwirten, die das 55. Lebensjahr vollendet, das normale Ruhestandsalter aber noch nicht erreicht haben. So können Landwirte, die sich entschieden haben, vorzeitig jegliche landwirtschaftliche Erwerbstätigkeit endgültig einzustellen, in den Genuss einer Vorruhestandsbeihilfe des Europäischen Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL) kommen. Sie können diese Beihilfe für eine Dauer von höchstens 15 Jahren bis zur Vollendung ihres 75. Lebensjahres beziehen. Erhält der Beihilfeempfänger auch eine Altersrente, wird deren Betrag von der Beihilfe abgezogen.“

Nach tschechischem Recht ist das für Männer festgesetzte normale Ruhestandsalter allerdings höher als das für Frauen, und bei Frauen wird dieses Alter progressiv nach Maßgabe der Zahl der von ihnen aufgezogenen Kinder früher erreicht. Eine tschechische Landwirtin hatte in ihrem Land wegen Diskriminierung geklagt, weil ihr der Vorruhestandbezug, der höher als ihre tschechische Alterspension wäre, mit Hinweis auf das erreichte Pensionsalter verweigert wurde.

Das Oberste Verwaltungsgericht der Tschechischen Republik legte dem Gerichtshof der Europäischen Union im Rahmen eines Vorabentscheidungsersuchens die Frage vor, ob es das Unionsrecht zulässt, das normale Ruhestandsalter bei der Gewährung der Vorruhestandsbeihilfe in Abhängigkeit vom Geschlecht der Antragsteller und der Zahl der aufgezogenen Kinder unterschiedlich festzusetzen.

In seinem Urteil stellt der Gerichtshof der Europäischen Union fest, „dass die Vorruhestandsbeihilfe in der Landwirtschaft ein Instrument der vom EAGFL finanzierten gemeinsamen Agrarpolitik ist, das die Wirtschaftlichkeit landwirtschaftlicher Betriebe gewährleisten soll, und keine Leistung der sozialen Sicherheit. Zwar fällt die Festsetzung des normalen Ruhestandsalters im Zusammenhang mit der Gewährung der Vorruhestandsbeihilfe mangels einer Harmonisierung durch das Unionsrecht in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten, doch können sich diese nicht auf die Ungleichbehandlung berufen, die sie bei der Festsetzung des Rentenalters im Bereich der sozialen Sicherheit beibehalten dürfen. Vielmehr müssen die Mitgliedstaaten im Rahmen der Vorruhestandsbeihilfe für ältere Landwirte die Gleichbehandlung von Frauen und Männern gewährleisten und damit jede Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verbieten.“

 Gerichtshof der Europäischen Union Pressemitteilung


17.04.2013

Landwirtschaft

Europäischer Rechnungshof: Zuschüsse für die Nahrungsmittelverarbeitung "kein Nachweis für einen Mehrwert"

Als Teil der zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) gehörenden EU-Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums werden im Rahmen der Maßnahme "Erhöhung der Wertschöpfung bei land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnissen" Zuschüsse für Unternehmen bereitgestellt, die landwirtschaftliche Erzeugnisse verarbeiten und vermarkten, berichtet der Rechnungshof in einer Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung eines Sonderberichts über Zuschüsse für die Nahrungsmittelverarbeitung.

Ziel der Maßnahme ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft. Für den Zeitraum 2007-2013 wurden für diese Maßnahme EU-Haushaltsmittel in Höhe von 5,6 Milliarden Euro bereitgestellt. Fast 20 Prozent der für die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft bereitgestellten EU-Mittel wird an nahrungsmittelverarbeitende Unternehmen ausgezahlt.

Diese Finanzierung wird durch nationale Ausgaben ergänzt, sodass sich der Gesamtbetrag der öffentlichen Finanzhilfen auf 9,0 Milliarden Euro beläuft.

Die Mitgliedstaaten müssen Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum erstellen, mit denen sie die Beihilfen durch nationale oder regionale Zielsetzungen auf ihre Erfordernisse zuschneiden und den Geltungsbereich der Maßnahme festlegen. Dies soll gewährleisten, dass die Mittel effizient genutzt werden. Die Mitgliedstaaten legen den Förderbedarf nicht eindeutig fest und setzen keine sinnvollen Ziele, stellte der Rechnungshof jetzt fest und fordert, dass die Kommission nur Programme genehmigen soll, die diese Voraussetzungen erfüllen, „da diese Maßnahme andernfalls einzig und allein zu einer Geldzuwendung für nahrungsmittelverarbeitende Unternehmen werde“.

Der Rechnungshof prüfte sechs nationale und regionale Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum in Spanien, Frankreich, Italien, Litauen, Polen und Rumänien, die hauptsächlich aufgrund ihrer Größe ausgewählt wurden.

 EuRH Pressemitteilung
 EuRH Sonderbericht SB Nr. 1/2013


03.04.2013

Landwirtschaft

EU-Kommission präsentiert Vorschlag zur Kürzung der GAP-Zahlungen

Die Prognosen für die GAP-Direktzahlungen und marktbezogenen Ausgaben überschreiten die von den EU-Staats- und Regierungschefs vereinbarte vorläufige Haushaltsobergrenze für 2014. Aus diesem Grund muss die EU-Kommission vor Ende März einen Vorschlag für eine Kürzung der GAP-Direktzahlungen vorlegen, damit sichergestellt ist, dass die Obergrenze für das kommende Jahr bei den Ausgaben der ersten GAP-Säule eingehalten wird.

Der Kommissionsvorschlag sieht nach den ersten 5.000 Euro Förderungen an Landwirte die Kürzung sämtlicher Direktzahlungen um 4,98 Prozent vor. Insgesamt machen die Kürzungen 1.471,40 Millionen Euro aus. Der Vorschlag betrifft laut Angaben der Kommission die Beihilfeanträge auf Direktzahlungen für 2013, die von den Bauern im Mai 2013 einzureichen sind. Die Zahlungen würden im Dezember 2013 aus Mitteln des Haushaltsplans 2014 erfolgen. „Die geplante Kürzung findet keine Anwendung auf Bulgarien, Rumänien (und Kroatien), weil das System der GAP-Direktzahlungen in diesen Mitgliedstaaten weiterhin in der Phase der schrittweisen Einführung ist“. Die Freigrenze von 5.000 Euro bedeutet laut Angaben der Kommission, dass mehr als 80 Prozent der Bauern und Bäuerinnen nicht von dieser Maßnahme betroffen sein werden.

Gemäß der Direktzahlungsverordnung haben das Europäische Parlament und der Rat bis zum 30. Juni 2013 über den Kommissionsvorschlag zu beschließen. Andernfalls ist die Kommission ermächtigt, den Anpassungssatz selbst festzusetzen.

 EU-Kommission Pressemitteilung


03.04.2013

Gentechnik, Landwirtschaft

30 Jahre lange Studie vergleicht Bio-Landbau mit traditioneller Landwirtschaft und Gentech-Bauern

Das amerikanische Rodale Institut ist das ältestes US-Forschungsinstitut, das sich mit Bio-Landbau beschäftigt. Seit 1981 wird kontinuierlich die Studie „The Farming Systems Trial“® durchgeführt, bei der die Erträge des Bio-Landbaus mit traditioneller Landwirtschaft verglichen werden.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bei der Umstellung der Landwirtschaft auf Bio-Landbau in den ersten paar Jahren zwar die Erträgen sinken, danach aber wieder zunehmen und gleich große oder sogar höhere Erträge erwirtschaftet werden als in der traditionellen Landwirtschaft. Die Bio-Bauern konnten auch einen merklich höheren Profit vorweisen als andere Landwirte.

Vor drei Jahren wurde genetisch manipuliertes Saatgut mit in die Studie aufgenommen. Laut Angaben des Rodale Instituts würde eine Studie der University of Iowa zeigen, dass auch Gentech-Bauern während des 14-jährigen Untersuchungszeitraums dieser Universitäts-Studie durchschnittlich weniger Profit erwirtschafteten als Bauern, die kein genmanipuliertes Saatgut verwendeten.

Vor allem während Dürreperioden erwirtschaftete der Bio-Landbau höhere Erträge, und zwar um bis zu 31 Prozent mehr. Weiters zeigte die Studie, dass im Bio-Landbau rund 45 Prozent weniger Energie verbraucht wurde und 40 Prozent weniger Treibhausgase emittiert werden.

 Rodale Institut Studie: The Farming Systems Trial
 Rodale Institute



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Factsheets

Das 7. Umweltaktionsprogramm
Dieses Factsheet informiert Sie über die zentralen Themen des 7. Umweltaktionsprogrammes mit Links zu den Dokumenten.
 Download Factsheet "Das 7. Umweltaktionsprogramm" (pdf, 414 Kb)
Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)
Das Factsheet des Deutschen Naturschutzrings beinhaltet wichtige Informationen und Quellen sowie AnsprechpartnerInnen im Bezug auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
 Download Factsheet "Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)" (pdf, 86 Kb)
Was ist das EU Umweltzeichen und nach welchen Kriterien wird es vergeben?
Dieses Factsheet des European Environmental Bureaus (en) informiert rund um das EU Eco-Label. Es geht unter anderem den Fragen nach: Welche Kriterien müssen eingehalten werden? Wie bekommt eine Produkt diese Auszeichnung? Worin besteht der Unterschied zu anderen Biogütesiegeln?
 Download Factsheet "Was ist das EU Umweltzeichen und nach welchen Kriterien wird es vergeben?" (pdf, 123 Kb)

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EUropa-Info

Ernährung & Umwelt
Produktion und Verarbeitung, Vermarktung und Konsum - das sind die Themenschwerpunkte dieser neuen Spezialausgabe zu Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesundheit.
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Umwelt & Geld
Interessante Beiträge über grüne Veranlagungen und grüne Investitionspolitik zeigen Wege auf, wie in Zukunft Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Produktion und Gesellschaft forciert werden kann.
 Download PDF
EU-Förderungen für die Umwelt
Diese Ausgabe befasst sich mit den verschiedenen EU-Förderprogrammen für Natur und Umwelt. Ein Leitfaden mit allen wichtigen Kontaktadressen und Linktipps.
 Download PDF
Klimawandel & Sicherheit
Die Sicherheit der Lebensgrundlagen aller Menschen sollte uns ein großes Anliegen sein, denn die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebenssituation anderer Menschen werden uns in Zukunft beschäftigen, dies machen die Beiträge unser Autorinnen und Autoren deutlich.
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Dossiers

European Agricultural Fund for Rural Development (EAFRD): support for rural development
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Common agricultural policy (CAP): direct payments to farmers under support schemes
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Common agricultural policy (CAP): financing, management and monitoring (repeal. Regulations (EEC) No 352/78, (EC) No 2799/98, (EC) No 814/2000, (EC) No 1290/2005 and (EC) No 485/2008)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Organic farming: organic production and labelling of the products (amend. Regulation (EC) No 834/2007)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Agricultural products: quality schemes
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Ovine and caprine animals: system for the identification and registration (repeal. Regulation (EC) No 21/2004). Codification
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Placing on the market and use of biocidal products (repeal. Directive 98/8/EC)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Genetically modified organisms GMOs: possibility for the Member States to restrict or prohibit the cultivation of GMOs in their territory (amend. Directive 2001/18/EC)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Novel foods (repeal. Regulation (EC) No 258/97)
Conciliation ended The conciliation talks on updating the Novel Foods Regulation collapsed as Parliament and Council were unable to reach agreement.
Provision of food information to consumers (repeal. Directives 90/496/EEC and 2000/13/EC)
Procedure completed Veröffentlichung Amtsblatt
Common agricultural policy CAP: common rules for support schemes for farmers (amend. Regulation (EC) No 73/2009)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Outermost regions: specific measures for agriculture (amend. Regulation (EC) No 247/2006)
Procedure completed Veröffentlichung Amtsblatt
Environment: strategy for the protection and sustainable use of soil  (amend. Directive 2004/35/EC)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens

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Veranstaltungen


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Links

 BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Das "Lebensministerium" informiert über Land, Forst, Umwelt und Wasser ebenso wie Lebensmittel, Bundesgärten und die Spanische Reitschule
 CIPRA International
Internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) - zur Erhaltung von Natur- und Kulturerbe im Alpenraum
 Die LINKE.Ökologische Plattform
Deutsche Plattform für eine ökologische, nachhaltige Zukunft
 EEA - Europäische Umweltagentur
Europas Tor zur Umweltinformation
 EEB - European Environmental Bureau
Dachverband für Umweltorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel
 ENDS Europe Daily
Europe´s Environmental News Service: täglicher Nachrichtendienst für umweltrelevante Themen - mit Schwerpunkt Europäische Union (kostenpflichtig)
 EU-Infothek
EU-Infothek ist eine unabhängige private Initiative ohne politischen Hintergrund. Sie macht durch regelmäßige Informationen die Förderungspolitik transparent und durchleuchtet Projekte kritisch. Ein Team von erfahrenen Journalisten sammelt Informationen, führt Interviews und stellt Recherchen an, um der interessierten Öffentlichkeit einen objektiven, und sachlichen Über- und Einblick in das weite Land der Förderungspolitik zu geben.
 EU-Koordination des DNR
EU-Umweltnachrichten und wöchentlicher Newsletter vom Deutschen Naturschutzring DNR
 IUCN
IUCN, the International Union for Conservation of Nature, helps the world find pragmatic solutions to our most pressing environment and development challenges.
 Ökosoziales Forum Österreich
... weist den Weg in die Ökosoziale Marktwirtschaft
 Umweltdachverband
Lobby, Netzwerk und Servicestelle für Natur- und Umweltschutz mit 34 Mitgliedsorganisationen
 Umweltseiten Lebensministerium
Direkter Einstieg zu den Umweltseiten im BMLFUW

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