Landwirtschaft  

 EU-News
 Factsheets
 Europa-Info
 Dossiers
 Veranstaltungen
 Links



 

EU-News

27.05.2015

Landwirtschaft

EU-Kommission: Weitere 24 Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum angenommen

Die Europäische Kommission hat gestern (Dienstag) weitere 24 Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum (EPLR) angenommen, mit denen im Zeitraum bis 2020 die Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors der EU verbessert, Landschaft und Klima geschützt und das wirtschaftliche und soziale Gefüge ländlicher Gemeinschaften gestärkt werden sollen.

Aus dem EU-Haushalt werden Finanzierungsmittel in Höhe von 27 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt, die durch weitere öffentliche Gelder auf nationaler und regionaler Ebene und Mittel aus der Privatwirtschaft ergänzt werden.

Die Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe, Unterstützung für JunglandwirtInnen, nachhaltige Bodenbewirtschaftung und verbesserte Breitbandinfrastrukturen zählen zu den prioritären Maßnahmen der angenommenen regionalen und nationalen Programme. Die betroffenen Mitgliedstaaten sind Bulgarien, Kroatien, die Tschechische Republik, Deutschland, Irland, Italien, Rumänien, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreich.

Weitere Informationen über die einzelnen Förderprogramme und die zur Verfügung gestellten Fördergelder werden in der Pressemitteilung der EU-Kommission angeführt.

 EU-Kommission Pressemitteilung


27.05.2015

Landwirtschaft

Greenpeace-Studie: Grundsätze für eine ökologische Landwirtschaft

Ein Großteil der in Europa beheimateten Tier- und Pflanzenarten ist bedroht. Ein Grund ist die industrielle Landwirtschaft. Die dabei verwendeten Pestizide töten nicht nur Schädlinge, sie schaden auch anderen Lebewesen und Pflanzen.

Anläßlich des Tages der Artenvielfalt am 22. Mai 2015 veröffentlichte Greenpeace eine Studie mit dem Titel "Die Grundsätze ökologischer Lebensmittelerzeugung. Sieben Elemente der Landwirtschaft der Zukunft".

Die Studie hebt die Vorteile der biologischen Landwirtschaft hervor "und zeigt, dass sich moderne Wissenschaft und der Respekt vor der Natur vereinbaren lassen. Ökologische Landwirtschaft erhält nicht nur die Artenvielfalt. Sie schützt zudem die Böden, verzichtet auf den Einsatz von umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien und stellt die Menschen – die bäuerlichen ProduzentInnen und die KonsumentInnen von Lebensmitteln – in den Mittelpunkt."

Die Studie steht in englischer Originalfassung als Download auf der Webseite von Greenpeace gratis zur Verfügung; es gibt auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte als Download in deutscher Sprache.

 Greenpeace Pressemitteilung
 Greenpeace-Studie: Ecological Farming (Englisch)
 Greenpeace-Studie: Gekürzte deutsche Fassung


20.05.2015

Landwirtschaft

Greenpeace-Studie: Pestizide gefährden Landwirte und Verbraucher

Der starke Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft schädigt die Gesundheit. Am stärksten betroffen sind Bäuerinnen und Bauern, deren Familien sowie BewohnerInnen ländlicher Räume. Gefährdet sind aber auch KonsumentInnen, und hierbei besonders Kleinkinder sowie Ungeborene. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Greenpeace-Studie "Pestizide und unsere Gesundheit – die Sorge wächst".

"Diejenigen, die unsere Lebensmittel produzieren, werden gefährlichen Pestiziden ausgesetzt – das ist unverantwortlich", sagt Christiane Huxdorff, Landwirtschaftsexpertin von Greenpeace. Die Umweltschutzorganisation fordert vom deutschen Landwirtschaftsminister Schmidt "verbindliche Regelungen, die Pestizide in der Landwirtschaft radikal reduzieren. Die Neubewertung zum Krebsrisiko von Glyphosat zeigt, dass bisherige Zulassungskriterien nicht ausreichen." Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte im März 2015 Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" ein.

Der Bericht von Greenpeace fasst Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Studien zum Einsatz von Pestiziden zusammen. Er stellt die zunehmende Zahl von daraus folgenden gesundheitlichen Problemen für viele Bevölkerungsgruppen dar.

Die möglichen Schäden an der menschlichen Gesundheit sind zahlreich. Pestizide können laut Studie "Formen von Krebs und Krankheiten des Nervensystems auslösen – wie etwa Parkinson und Alzheimer. Immun- und Hormonsystem sind ebenso betroffen. Über Nahrung, Kleidung und die Umwelt nimmt der Mensch auf vielen Wegen Chemikalien auf, die im Körper gemeinsam wirken."

Im Jahr 2013 setzte die Landwirtschaft in Deutschland laut Angaben von Greenpeace 43.000 Tonnen Pestizide ein. Greenpeace fordert feste Zielsetzungen, um die Anwendung chemisch-synthetischer Pestizide in der Landwirtschaft drastisch zu reduzieren. Vorrangig geht es Greenpeace dabei um ein Verbot besonders gefährlicher Wirkstoffe. Dies sind krebserregende, das Hormonsystem beeinflussende, neurotoxische und erbgutverändernde oder fortpflanzungsgefährdende Chemikalien.

Die Studie steht auf der Webseite von Greenpeace Deutschland gratis als Download zur Verfügung.

 Greenpeace Pressemitteilung
 Greenpeace Studie: Pestizide und unsere Gesundheit


20.05.2015

Landwirtschaft

Mögliche Änderungen bei umstrittener EU-Bioverordnung

Die umstrittene Bioverordnung der EU-Kommission könnte doch noch repariert werden, berichtet das Landwirtschaftsministerium. Bei der jüngsten Sitzung der AgrarministerInnen in Brüssel sei es bei einigen Punkten zu einer Annäherung gekommen. Im Juni werden die LandwirtschaftsministerInnen einen neuen Kompromissvorschlag der Lettischen Präsidentschaft diskutieren.

Diskutiert wird nach wie vor über Grenzwerte für nicht zugelassene Substanzen in Bioprodukten und die Kontrollmechanismen sowie die Anzahl der Kontrollen. Laut einem Vorschlag der EU-Kommission soll beim Überschreiten von Grenzwerten dem gesamten Betrieb die Bio-Zertifizierung aberkannt werden, auch wenn die Verunreinigung durch Luftverfrachtung erfolgt ist. Bisher wird nur die betroffene Parzelle gesperrt, wenn etwa Pestizide von benachbarten Flächen auf Bio-Felder gelangen.

 BMLFUW Pressemitteilung


13.05.2015

Landwirtschaft

EU-Parlament für mehr nachhaltige Landwirtschaft zur Sicherung der Welternährung

Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten sollen die diesjährige Weltausstellung Expo Milano nutzen, um sich mehr für die globale Ernährungssicherung einzusetzen, forderten die Abgeordneten des Europäischen Parlaments Ende April. Die Expo wurde am 1. Mai eröffnet und dauert bis 31. Oktober 2015.

Ende April plädierten die EU-ParlamentarierInnen dafür, Methoden nachhaltiger Landwirtschaft zu fördern, für mehr Gerechtigkeit in der Lieferkette zu sorgen und Lebensmittelverschwendung sowie Mangelernährung zu bekämpfen. 

Prognosen zufolge wird der weltweite Nahrungsbedarf aufgrund des Bevölkerungswachstums bis 2050 um 70 Prozent steigen. Daher seien die in der Resolution genannten Maßnahmen dringend erforderlich, so die Abgeordneten. Sie äußerten sich besorgt über das Landgrabbing in Entwicklungsländern und illegale Fischerei, die sich negativ auf die Ernährungssicherung dort auswirkten. Zudem schlugen sie vor, 2016 zum Jahr gegen Lebensmittelverschwendung zu deklarieren. [Quelle, DNR]

 Quelle, DNR: EU-Parlament für mehr nachhaltige Landwirtschaft zur Sicherung der Welternährung
 EU-Parlament zu Ernährungssicherung


29.04.2015

Landwirtschaft

EU-Kommission genehmigt neue Absatzförderungsprogramme für Agrarerzeugnisse

Die Europäische Kommission hat 41 neue Programme zur Förderung des Absatzes von Agrarerzeugnissen in der EU und auf Drittlandsmärkten genehmigt. Die Programme sind für einen Zeitraum von drei Jahren mit Mitteln in Höhe von 130 Millionen Euro ausgestattet, die zur Hälfte aus dem EU-Haushalt stammen. In diesem Betrag inbegriffen sind 30 Millionen Euro an EU-Geldern, welche die Kommission nach dem russischen Einfuhrverbot für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der EU vom August vergangenen Jahres zusätzlich zur Verfügung gestellt hat.

Die ausgewählten Programme aus 18 Mitgliedstaaten decken ein breites Spektrum an landwirtschaftlichen Produkten ab. Von den Programmen sind 17 für den EU-Binnenmarkt und 24 für Drittländer bestimmt.

Die Fördermaßnahmen umfassen PR-, Werbe- und Informationskampagnen, in denen die Vorzüge von EU-Erzeugnissen vor allem in Bezug auf Qualität, Lebensmittelsicherheit und -hygiene, Nährwert, Etikettierung, Tierschutz und umweltgerechte Herstellungsmethoden besonders hervorgehoben werden.

 EU-Kommission Pressemitteilung


15.04.2015

Landwirtschaft

Einsatz von Neonikotinoiden unvereinbar mit EU-Recht

Die Einschränkung sogenannter Neonikotinoide in der Landwirtschaft muss in der Europäischen Union über den Bienenschutz hinausgehen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Beratergremiums der nationalen Wissenschaftsakademien der EU-Mitgliedstaaten (EASAC).
Vor allem die Auswirkung der Pflanzengifte auf natürliche Schädlinge, biologische Vielfalt und den Boden müsse auf den Prüfstand.

Die Forscher stellten fest, dass der großflächige Einsatz des chemischen Wirkstoffs im Widerspruch zu EU-Recht steht. So sei das Beizen der Saat mit Neonikotinoiden nicht vereinbar mit den Regeln zum nachhaltigen Pestizideinsatz, der im integrierten Schädlingsmanagement der EU festgeschrieben ist. Außerdem stimme er nicht mit der Biodiversitätspolitik der EU und den Nachhaltigkeitszielen der Gemeinsamen Agrarpolitik überein. Beispielsweise schränke das weit verbreitete Ackergift die Wiederherstellung von Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen ein, die die EU-Agrarreform vorschreibt, heißt es bei der EASAC. 


Neonikotinoide gelten als mitverantwortlich für das EU-weite Bienensterben. Vor zwei Jahren hatte die EU-Kommission drei Substanzen dieser Gruppe verboten. Die Wissenschaftler der EASAC forderten, dass die EU beim Zulassungsverfahren umfassender die Auswirkungen solcher Chemikalien berücksichtigen müsse. Es genüge nicht, die Honigbienen zu schützen, um die Bestäubungsleistung und andere Ökosystemdienstleistungen zu gewährleisten.

Die Autoren der EASAC-Studie wiesen darauf hin, dass die Anzahl anderer Bestäuber in ganz Europa zurückgegangen sei, während die Zahl der Bienenvölker schwanke. 

Dieses Jahr plant die EU-Kommission eine Überprüfung der jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Neonikotinoide und der damit zusammenhängenden Regelungen. [Quelle, DNR]

 Quelle, DNR: Einsatz von Neonikotinoiden unvereinbar mit EU-Recht
 Zum Bericht der EASAC


11.03.2015

Landwirtschaft, Tierschutz

Youtube: Das eiskalte Geschäft mit der Milch - Filmtage zum Recht auf Nahrung im Topkino

Am 31. März 2015 läuft die Milchquotenregelung der Europäischen Union aus. Die Milchbauern können dann selbstständig über die von ihnen produzierte Menge Milch entscheiden.

Der Verein gegen Tierfabriken (VgT) zeigt in einem YouTube-Video die Schattenseiten des großen Milchkonsums in Österreich auf.

„Kühe geben nur Milch, wenn sie ein Kind bekommen haben. Um den Milchfluss zu erhalten, wird der Zyklus von Befruchtung und Geburt jedes Jahr wiederholt. Doch was passiert mit diesen Kälbern, insbesondere wenn sie männlich sind und daher nicht dazu geeignet, ihre Mütter in der Milchkuhherde zu ersetzen? Sie werden in den Süden geschickt, auf Tage langen Tiertransporten. 80.000 Tiertransporte pro Jahr, allein aus Österreich. Jeden Sonntag ab 22:00 Uhr beginnt ein LKW im Weinviertel, von Milchbetrieb zu Milchbetrieb zu fahren.“

Das 5-minütige YouTube-Video zeigt die 90-stündige Reise einer dieser Tiertransporte aus Österreich nach Spanien.

Mit dem Thema Milchproduktion beschäftigen sich auch die dieswöchigen Filmtage zum Recht auf Nahrung "Hunger.Macht.Profite.7".

Im März 2015 fällt mit dem EU-weiten Ende der Milchquote, die Milchmengen begrenzt hat, der letzte Schutz für die europäischen Kleinbauern und -bäuerinnen. Ist der Milchmarkt liberalisiert, drohen Überproduktion, Preisverfall und ein Anstieg der 'Megabetriebe'.

Einige Milchbauern und -bäuerinnen wehren sich gegen die Konzentrationswelle auf dem Milchmarkt und setzen auf direkte Vermarktung zu besseren Preisen oder gründen Bauernmolkereien, um sich vom Preisdiktat zu lösen.

Die Filmtage zum Recht auf Nahrung "Hunger.Macht.Profite.7" finden vom 12. bis 15. März im Topkino in Wien statt.

 YouTube: Das eiskalte Geschäft mit der Milch
 Hunger.Macht.Profite.7


04.03.2015

Landwirtschaft

Österreichischer Waldbericht 2015

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) hat den Österreichischen Waldbericht 2015 veröffentlicht. Der Waldbericht ist eine Bestandsaufnahme über den Zustand des österreichischen Waldes und eine Analyse über die Entwicklung des Waldes in den letzten Jahren.

Die meisten Tendenzen sind laut Angaben des BMLFUW „positiv und unterstreichen die Nachhaltigkeit, mit der die Waldflächen multifunktional bewirtschaftet werden.
So zeigt sich, dass die Waldflächen in Österreich, wie schon in den letzten Jahrzehnten, weiter ansteigen.“

„Seit den 60er Jahren wächst jährlich mehr Holz im Wald nach als wirtschaftlich genutzt wird. Damit ist der Wald ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, denn der holzbasierte Sektor trug 2012 mit 5 Milliarden Euro und einem Außenhandelsüberschuss von 3,69 Milliarden Euro zur Wirtschaftsleistung Österreichs bei. Die Verwendung des Rohstoffes Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung wirkt sich überdies positiv auf den Klimaschutz aus und ist eine tragende Säule der Green Economy.“

Weiters steigt der Anteil geschützter Wälder in Österreich stetig an, berichtet das BMLFUW, und auch der Flächenanteil von Wald mit Schutzfunktion wird ebenfalls stetig höher. Der Österreichische Walbericht 2015 steht auf der Webseite des BMLFUW als Download gratis zur Verfügung.

 BMLFUW Publikation: Österreichischer Waldbericht 2015


04.03.2015

Landwirtschaft, Umweltrecht

EU-Rechnungshofbericht: Förderungen zur Entwicklung des ländlichen Raumes - nationale Kontrollbehörden versagen

Die Komplexität der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raumes und die schwachen Kontrollsysteme
der Mitgliedstaaten sind die wichtigsten Ursachen für die hohe Fehlerquote bei den Ausgaben. Das ist das Resultat einer Sonderprüfung des Europäischen Rechnungshofes (EuRH).

In einem am 17. Februar 2015 vom EuRH veröffentlichten Sonderbericht wird festgestellt, „dass die meisten Fehler im Bereich der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums auf Verstöße gegen Bedingungen zurückzuführen sind, die auf Ebene der Mitgliedstaaten festgelegt wurden. Die Kontrollbehörden der Mitgliedstaaten hätten die meisten Fehler bei Investitionsmaßnahmen im Bereich der Entwicklung des ländlichen Raums aufdecken und korrigieren können und sollen. Die mitgliedstaatlichen Kontrollsysteme sind mangelhaft, da die Kontrollen nicht umfassend sind und auf unzureichenden Informationen basieren.“

Die Fehlerquote wurde vom EuRH in der Pressemitteilung anlässlich der Veröffentlichung des Sonderberichtes als „unannehmbar hoch“ bezeichnet. „Nach Schätzungen der Prüfer belief sich die durchschnittliche Fehlerquote bei den Ausgaben zur Entwicklung des ländlichen Raums in den drei Jahren von 2011-2013 auf 8,2%, was die Wesentlichkeitsschwelle um mehr als das Vierfache übersteigt. Auf Investitionsmaßnahmen (in erster Linie Zuschüsse für den Erwerb von Maschinen für die Landwirtschaft und die Lebensmittelverarbeitung) entfielen zwei Drittel dieser Fehlerquote, und auf "flächenbezogene" Beihilfen (einschließlich Ausgleichszahlungen für zusätzliche Kosten, die bei Anwendung umweltfreundlicherer Produktionsverfahren entstehen) entfiel ein Drittel.“

„Die EU-Prüfer gelangten zu dem Ergebnis, dass den Behörden der Mitgliedstaaten in Bezug auf Investitionsmaßnahmen die für die Aufdeckung und Beseitigung der Fehler erforderlichen Informationen zur Verfügung standen, diese jedoch in vielen Fällen nicht genutzt oder nicht angefordert wurden. Die Prüfer stellten fest, dass nur 16% der Fehlerquote aus der Nichteinhaltung von direkt in den Verordnungen der EU enthaltenen Bestimmungen resultierten, während der größte Anteil der Fehlerquote - 84% - auf Verstöße gegen Bedingungen zurückzuführen war, die auf Ebene der Mitgliedstaaten festgelegt wurden.“

Der EuRH empfiehlt unter anderem, dass die Kommission „die Durchführung der Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum genau überwachen und bei ihren Konformitätsprüfungen die geltenden Regeln einschließlich der auf nationaler Ebene verabschiedeten relevanten Vorschriften – berücksichtigen“ sollen, um das Risiko einer Wiederholung der Mängel und Fehler zu verringern.

 EuRH Pressemitteilung
 Special report no 23/2014: Errors in rural development spending: what are the causes, and how are they being addressed?



 zum Seitenanfang


 

Factsheets

DNR-Factsheet Biosprit
Richtlinie zur Änderung der Erneuerbare-Energie- und Kraftstoffqualitätsrichtlinie der EU-Kommission zur Minimierung der negativen Auswirkungen der Biokraftstoffe.
 Download Factsheet "DNR-Factsheet Biosprit " (pdf, 489 Kb)
Das 7. Umweltaktionsprogramm
Dieses Factsheet informiert Sie über die zentralen Themen des 7. Umweltaktionsprogrammes mit Links zu den Dokumenten.
 Download Factsheet "Das 7. Umweltaktionsprogramm" (pdf, 414 Kb)
Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)
Das Factsheet des Deutschen Naturschutzrings beinhaltet wichtige Informationen und Quellen sowie AnsprechpartnerInnen im Bezug auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
 Download Factsheet "Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)" (pdf, 86 Kb)
Was ist das EU Umweltzeichen und nach welchen Kriterien wird es vergeben?
Dieses Factsheet des European Environmental Bureaus (en) informiert rund um das EU Eco-Label. Es geht unter anderem den Fragen nach: Welche Kriterien müssen eingehalten werden? Wie bekommt eine Produkt diese Auszeichnung? Worin besteht der Unterschied zu anderen Biogütesiegeln?
 Download Factsheet "Was ist das EU Umweltzeichen und nach welchen Kriterien wird es vergeben?" (pdf, 123 Kb)

 zum Seitenanfang


 

EUropa-Info

TTIP & Umwelt
Seit Juni 2013 verhandeln die USA und die EU über die Entstehung eines gemeinsamen Binnenmarktes. In dieser Ausgabe wird vesucht, die Komplexität und Vielschichtigkeit des Transatlantischen Handelsabkommens aus der Sicht von ExpertInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen zu durchleuchten, um den LeserInnen ein wenig Aufklärung über TTIP anzubieten.
 Download PDF
Ernährung & Umwelt
Produktion und Verarbeitung, Vermarktung und Konsum - das sind die Themenschwerpunkte dieser neuen Spezialausgabe zu Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesundheit.
 Download PDF
Umwelt & Geld
Interessante Beiträge über grüne Veranlagungen und grüne Investitionspolitik zeigen Wege auf, wie in Zukunft Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Produktion und Gesellschaft forciert werden kann.
 Download PDF
EU-Förderungen für die Umwelt
Diese Ausgabe befasst sich mit den verschiedenen EU-Förderprogrammen für Natur und Umwelt. Ein Leitfaden mit allen wichtigen Kontaktadressen und Linktipps.
 Download PDF
Klimawandel & Sicherheit
Die Sicherheit der Lebensgrundlagen aller Menschen sollte uns ein großes Anliegen sein, denn die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebenssituation anderer Menschen werden uns in Zukunft beschäftigen, dies machen die Beiträge unser Autorinnen und Autoren deutlich.
 Download PDF

 zum Seitenanfang


 

Dossiers

Agricultural products on the internal market and in third countries: information provision and promotion measures. Regulation (EU) No 1144/2014
Veröffentlichung Amtsblatt
Organic production and labelling of organic products
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Possibility for the Member States to restrict or prohibit the use of genetically modified food and feed on their territory
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Genetically modified organisms GMOs: possibility for the Member States to restrict or prohibit the cultivation of GMOs in their territory. Directive (EU) 2015/412
Veröffentlichung Amtsblatt

 zum Seitenanfang


 

Veranstaltungen

International Scientific Conference: Our Common Future Under Climate Change

Datum: 07.07.2015 - 10.07.2015
Ort: 75007 Paris/F, UNESCO Headquarter, 7 Place de Fontenoy
Veranstalter: Conference CFCC-2015, Université Pierre et Marie Curie (UPMC), F-75252 Paris
 Details anzeigen
Nature-based solutions for climate change mitigation: from deforestation to forest restoration

Datum: 03.06.2015 - 03.06.2015
Ort: 1000 Brussels/B, Tour et Taxis
Veranstalter: IUCN, UNESCO, Fairventures
 Details anzeigen
Filmpremiere und Filmgespräch mit dem Regisseur Valentin Thurn “10 Milliarden- Wir haben es satt”
Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion.
Datum: 01.06.2015 - 01.06.2015
Ort: 1010 Wien/A, Gartenbaukino
Veranstalter: OEKONEWS verlost dazu 30 x 2 Stk. KINOKARTEN
 Details anzeigen
3rd International Conference "Agriculture and Food"

Datum: 01.06.2015 - 05.06.2015
Ort: 8000 Burgas/BUL, Elenite Holiday Village
Veranstalter: International Scientific Events, Burgas, BUL-8000
 Details anzeigen

 zum Seitenanfang


 

Links

 BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Das "Lebensministerium" informiert über Land, Forst, Umwelt und Wasser ebenso wie Lebensmittel, Bundesgärten und die Spanische Reitschule
 CIPRA International
Internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) - zur Erhaltung von Natur- und Kulturerbe im Alpenraum
 Die LINKE.Ökologische Plattform
Deutsche Plattform für eine ökologische, nachhaltige Zukunft
 EEA - Europäische Umweltagentur
Europas Tor zur Umweltinformation
 EEB - European Environmental Bureau
Dachverband für Umweltorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel
 ENDS Europe Daily
Europe´s Environmental News Service: täglicher Nachrichtendienst für umweltrelevante Themen - mit Schwerpunkt Europäische Union (kostenpflichtig)
 EU-Infothek
EU-Infothek ist eine unabhängige private Initiative ohne politischen Hintergrund. Sie macht durch regelmäßige Informationen die Förderungspolitik transparent und durchleuchtet Projekte kritisch. Ein Team von erfahrenen Journalisten sammelt Informationen, führt Interviews und stellt Recherchen an, um der interessierten Öffentlichkeit einen objektiven, und sachlichen Über- und Einblick in das weite Land der Förderungspolitik zu geben.
 EU-Koordination des DNR
EU-Umweltnachrichten und wöchentlicher Newsletter vom Deutschen Naturschutzring DNR
 IUCN
IUCN, the International Union for Conservation of Nature, helps the world find pragmatic solutions to our most pressing environment and development challenges.
 Ökosoziales Forum Österreich
... weist den Weg in die Ökosoziale Marktwirtschaft
 Umweltdachverband
Lobby, Netzwerk und Servicestelle für Natur- und Umweltschutz mit 34 Mitgliedsorganisationen
 Umweltseiten Lebensministerium
Direkter Einstieg zu den Umweltseiten im BMLFUW

 zum Seitenanfang