Natur und Biodiversität  

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EU-News

22.07.2015

Natur und Biodiversität

Endspurt im Kampf für die Umwelt: Noch bis Freitag haben Sie die Chance sich zu beteiligen!

Die Kampagne "Nature Alert", die es EU-BürgerInnen ermöglicht, sich online für eine Beibehaltung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und der Vogelschutz-Richtlinie in ihrer jetzigen Form auszusprechen, hat mittlerweile bereits über 450.000 UnterstützerInnen gefunden. Der bisherige Rekord von 145.000 TeilnehmerInnen an einem öffentlichen EU-Konsultationsprozess wurde damit um mehr als das Dreifache überboten.

Die Konsultation zu den beiden Richtlinien ist Teil eines "Fitness-Checks", den die beiden Richtlinien derzeit durchlaufen. Umwelt- und Naturschutzorganisationen befürchten, dass dies zum Anlass genommen wird den Naturschutz in der EU zugunsten wirtschaftlicher Interessen abzuschwächen.

Die Kampagne "Nature Alert" wurde von European Environmental Bureau (EEB), BirdLife, Friends of Earth Europe und WWF ins Leben gerufen und wird noch bis Freitag 24. Juli allen EU-BürgerInnen die Möglichkeit geben, sich für den Naturschutz in der EU zu engagieren.

 Online-Teilnahme an der Konsultation


22.07.2015

Natur und Biodiversität

Bericht: Ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen

Ein neuer Bericht des Umweltbundesamtes beschäftigt sich mit der ökonomischen Bewertung von Ökosystemleistungen. Es werden sowohl Potenziale als auch Risiken analysiert.

In dem Bericht werden die wichtigsten internationalen Initiativen angeführt und die umweltpolitische Diskussion wiedergegeben. Das Umweltbundesamt untersuchte außerdem Methoden der ökonomischen Bewertung von Ökosystemleistungen. Daran anschließend erfolgte die Analyse der Potenziale und Risiken der ökonomischen Bewertung von Ökosystemleistungen. Zudem wurden in Zusammenarbeit mit der Statistik Österreich die Möglichkeiten und Grenzen einer Eingliederung von Ökosystemleistungen in die Umweltgesamtrechnungen diskutiert. Auch die Ergebnisse eines Stakeholder-Workshops vom April 2014 fließen in verschiedene Kapitel des Berichtes mit ein.

"Die ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen kann ein wirksamer Hebel sein, um eine nachhaltige Nutzung der Natur zu erreichen. So bietet sie Entscheidungsträgern einfache und vergleichbare Kenngrößen als Handlungsgrundlage und zeigt ein weites Spektrum an Potenzialen auf. Durch die ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen besteht aber auch die Gefahr, dass der Wert der Natur oder ihre Leistungen nur unter dem Vermarktungsaspekt gesehen werden. Eine reine Monetarisierung sollte keinesfalls dazu führen, dass eine Degradierung von Ökosystemen und ihrer Leistungen durch Ausgleichsmechanismen bewusst in Kauf genommen oder manche Ökosystemleistungen vernachlässigt werden, weil sie nicht bewertet werden. Vor der Durchführung einer Monetarisierung ist eine offene und differenzierte Diskussion zu den damit verbundenen sozialen, ökologischen und ökonomischen Risiken notwendig."

Der Bericht "Wirtschaftliche Bedeutung von Ökosystemleistungen: Potenziale und Risiken" steht als Download gratis auf der Webseite des Umweltbundesamtes zur Verfügung.

 Umweltbundesamt Pressemitteilung
 Umweltbundesamt-Bericht: Wirtschaftliche Bedeutung von Ökosystemleistungen


15.07.2015

Natur und Biodiversität

Europäische Union tritt CITES-Abkommen bei

Die Europäische Union ist die 181. Partei, die dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) beitritt. Das Übereinkommen deckt mehr als 35.000 Tier- und Pflanzenarten ab und soll sicherstellen, dass der Handel mit ihnen legal und nachhaltig bleibt.

Im Anschluss an eine 2014 ins Leben gerufene öffentliche Konsultation haben die Dienststellen der Europäischen Kommission mit der Vorbereitung eines Aktionsplans gegen den Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten begonnen. „Der Beitritt zu CITES ist ein wichtiger Schritt bei der Ausarbeitung unseres Aktionsplans zur verstärkten Bekämpfung des illegalen Artenhandels. CITES ist das beste Instrument, über das die internationale Gemeinschaft im Kampf gegen die Kriminalität im Zusammenhang mit dem illegalen und unhaltbaren Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten verfügt. Durch CITES haben wir die Möglichkeit, die gesammelten Erfahrungen bei der Zerschlagung anderer illegaler Netzwerke zu nutzen“, sagt Karmenu Vella, EU-Kommissar für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei.

Durch CITES soll sichergestellt werden, dass der internationale Handel mit Arten freilebender Tiere und Pflanzen deren Überleben nicht gefährdet. Der illegale Artenhandel hat in den letzten Jahren ein nie da gewesenes Niveau erreicht und stellt inzwischen das viertgrößte illegale Geschäft weltweit dar. Nur das Geschäft mit Drogen-, Waffen- und Menschenhandel ist größer. Mehr als 20.000 Elefanten und 1.200 Nashörner wurden 2014 getötet. Nach Jahren der Erholung schrumpfen ihre Bestände nun erneut. Arten wie Menschenaffen, Tiger, Haie, Schildkröten, Schuppentiere, Korallen und Tropenholz werden illegal gehandelt, um eine weltweit steigende Nachfrage zu befriedigen.

Internationale Organisationen wie Interpol und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung arbeiten mit CITES zusammen und haben ihr Engagement im Kampf gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität in diesem Bereich verstärkt. Das CITES-Übereinkommen bedeutet, dass als letztes Mittel auch Sanktionen ergriffen werden können, wenn Parteien wiederholt ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

 EU-Kommission Pressemitteilung
 EU-Konzept zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels:
 Über den EU-Beitritt zur CITES


08.07.2015

Natur und Biodiversität

Umweltbundesamt: Artenvielfalt muss dringend besser geschützt werden

Weltweit sind 22.784 Arten gefährdet, mit steigender Tendenz. Das belegt die im Juni 2015 von der Welt-Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) veröffentlichte Rote Liste der Pflanzen- und Tierarten. Das Ausmaß dieser Gefährdung wird oft erst verspätet erkannt und unterschätzt. Eine neue Studie unter der Leitung des Umweltbundesamt-Experten Franz Essl zeigt, welche Mechanismen dazu führen, dass Veränderungen der Artenvielfalt verzögert wahrgenommen werden, und wie die Politik gegensteuern kann. Die Studie wurde am 29. Juni 2015 in der Fachzeitschrift "Trends in Ecology and Evolution" veröffentlicht.

"Der Verlust an Biodiversität, der Vielfalt von Arten und Lebensräumen, hat viele Ursachen. Allen voran die Zerstörung naturnaher Lebensräume durch Waldrodungen, Flussregulierungen oder das Entwässern von Feuchtgebieten. Eine weitere Ursache liegt darin, dass Tier- und Pflanzenarten in andere Erdteile verschleppt werden, mit oft unabsehbaren Folgen für die heimischen Arten", erklärt Franz Essl.

Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Artenrückgang fokussieren auf einzelne Umweltveränderungen. Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Gefährdungsursachen bleiben unberücksichtigt. Die neue Studie bietet erstmals einen Überblick über alle bekannten Mechanismen, die zu Biodiversitätsverlusten führen. Dabei zeigt sich, dass das Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie Lebensraumverlust, Klimawandel und Verschleppung von Arten den Artenrückgang massiv beschleunigen kann.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Artenschutz schnell und verstärkt angegangen werden muss. Die Autoren sprechen sich dafür aus, mehr Schutzgebiete auszuweisen, um Arten und Lebensräume zu erhalten, den Naturschutz stärker in die Landnutzung einzubeziehen und das Einschleppen gebietsfremder Arten zu verhindern.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse ist online in englischer Sprache verfügbar. Der Zugriff auf den Volltext des Artikels in der Fachzeitschrift "Trends in Ecology and Evolution" ist kostenpflichtig.

 Umweltbundesamt Pressemitteilung
 Studie: Delayed biodiversity change: no time to waste (Englisch)


10.06.2015

Natur und Biodiversität

Bewertung der EU-Biodiversitätsstrategie und Rote Liste bedrohter Vögel veröffentlicht

Obwohl die EU-Biodiversitätsstrategie in einigen Bereichen Fortschritte erzielt, verfehlt sie das Ziel, den Verlust der Artenvielfalt bis 2020 zu stoppen. Das geht aus der Halbzeitbewertung der EU-Biodiversitätsstrategie und der im Auftrag der EU-Kommission von BirdLife erstellten "Roten Liste" der bedrohten Vogelarten hervor.

Um geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen und den Rückgang der Artenvielfalt aufzuhalten, umfasst die Biodiversitätsstrategie mehrere Teilziele. Fortschritte bei diesen Zielen gibt es laut BirdLife bei der Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien, in der Fischerei und im Umgang mit invasiven, gebietsfremden Arten. Nur geringe Erfolge gäbe es hingegen beim Beitrag der EU zum weltweiten Erhalt der biologischen Vielfalt und bei der Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme. Das Ziel einer naturverträglichen Landnutzung wurde bisher völlig verfehlt.

Dem jetzt veröffentlichten Bericht zufolge geht es der Natur in Europa überall dort besonders gut, wo die Vogelschutz- und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie erfolgreich umgesetzt werden. Diese werden jedoch oft unzureichend finanziert und mangelhaft umgesetzt.

"Die Entwicklung von Europas Natur hängt maßgeblich an der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie. Daher darf dieses Herzstück der EU-Biodiversitätsstrategie keinesfalls aufgeweicht werden, wie es durch den Fitness-Check der EU-Kommission derzeit droht. Stattdessen ist die Bilanz ein dringender Appell an die EU, an ihren Richtlinien festzuhalten und sie mit noch mehr Nachdruck umzusetzen", sagt Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU).

Hinsichtlich des Fitness-Checks der EU-Naturschutzrichtlinien fordert laut dem europäischen Umweltinformationsdienst ENDS Europe auch die Europäische Umweltagentur die EU-Kommission auf, sich für eine bessere Umsetzung der Richtlinien einzusetzen, anstatt diese zu verändern.

Auch BirdLife hat die Rote Liste bedrohter Vogelarten in Europa vorgelegt. Demnach gibt es Erfolge bei der gezielten Rettung seltener Arten, vor allem derer, die unter der Vogelschutzrichtlinie geschützt sind. Im Bericht werden 18 Prozent der 451 Vogelarten der EU als gefährdet eingestuft. In Deutschland beispielsweise ist die Population des Rebhuhns in den vergangenen 25 Jahren um 94 Prozent geschrumpft und die des Kiebitzes um 75 Prozent. Ähnliche Trends gibt es EU-weit. 29 Arten sind neu in die Rote Liste aufgenommen worden, darunter die früher häufiger vorkommende Turteltaube. Lebensraumverluste durch intensive Landwirtschaft und den Klimawandel sind die Hauptgründe für die negativen Entwicklungen.

"Es gelingt vergleichsweise gut, sehr seltene Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Gleichzeitig schaffen wir es nicht zu verhindern, dass häufige Vogelarten so selten werden, dass wir sie bald nur noch in Schutzgebieten beobachten können", sagt Lars Lachmann vom NABU.

Derzeit überprüft die EU-Kommission die EU-Naturschutzrichtlinien. Umweltverbände befürchten eine Schwächung der Schutzstandards als Resultat des Prozesses. Bei der Onlinekampagne "NatureAlert" können EuropäerInnen noch bis zum 24. Juli für einen engagierten EU-Naturschutz stimmen und der EU-Kommission ein Zeichen gegen die Schwächung der EU-Naturschutzgesetzgebung setzen. [Quelle, DNR]

 Quelle, DNR: Bewertung der EU-Biodiversitätsstrategie und Rote Liste bedrohter Vögel veröffentlicht
 Halbzeitbewertung der Biodiversitätstrategie von Birdlife
 Rote Liste bedrohter Vogelarten von BirdLife
 NABU zur Halbzeitbewertung der Biodiversitätsstrategie
 NABU zur Roten Liste bedrohter Vogelarten
 NatureAlert


03.06.2015

Natur und Biodiversität

LIFE-Ausschreibungen 2015: Einreichungen ab sofort möglich

LIFE+ ist das Umweltfinanzierungsinstrument der Europäischen Union. Die Ausschreibungsfristen für dieses Jahr sind jetzt angelaufen. Die Fristen zur Einreichung von Anträgen sind in diesem Jahr gestaffelt. Für traditionelle Projekte gelten folgende Fristen:

• Klima: 15. September 2015
• Umwelt: 1. Oktober 2015
• Natur und Information: 7. Oktober 2015

Für die Konzept-Note bei integrierten Projekten gilt als Frist der 1. Oktober 2015.

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) lädt zu einem Workshop für potentielle AntragstellerInnen ein. Der Workshop findet am 16. Juni 2015 im Bundesministerium in Wien statt. Ansprechpartnerin für diesen Workshop des BMLFUW ist DI.in Dr.in Margareta Stubenrauch.

 LIFE-Ausschreibung 2015
 BMLFUW: Informationen zu LIFE+


27.05.2015

Natur und Biodiversität

EU-Bericht: Zustand der Natur – Schutzmaßnahmen brauchen bessere Umsetzung

Die Mehrheit der Vogelarten ist in einem guten Zustand und viele Tier- und Pflanzenarten erholen sich. Allerdings sind noch größere Anstrengungen nötig, um den Zustand von Europas Natur maßgeblich zu verbessern. Das geht aus dem im Mai 2015 veröffentlichten Bericht zum Zustand der Natur der EU-Kommission hervor.

Laut Bericht haben mehr als die Hälfte der Vogelarten einen sicheren Schutzstatus. Fast ein Viertel der anderen Arten, die unter der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie geschützt sind, entwickeln sich positiv. 60 Prozent hingegen entwickeln sich negativ. Habitate weisen insgesamt einen schlechteren Schutzstandard auf als Arten - nur bei 16 Prozent wurde der Schutzstatus positiv bewertet. Die höchste Bedrohung für Lebensräume geht laut Bericht von durch Menschen verursachten Veränderungen der Gebiete aus, wie beispielsweise landwirtschaftlichen Nutzungspraktiken.

Umweltverbände sehen in dem Report den Beweis, dass Schutzmaßnahmen erfolgreich sind, wenn sie ambitioniert umgesetzt werden, und kritisieren vor allem deren mangelhafte Durchführung. "Der Bericht zeigt einmal mehr, dass Umweltgesetzgebung funktioniert, wenn sie ernsthaft umgesetzt wird, und dass sie mehr denn je gebraucht wird", sagte Pieter de Pous vom European Environmental Bureau (EEB).

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) rief EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker auf, die Bemühungen zum Schutz der biologischen Vielfalt in Europa zu intensivieren. "Um Lebensqualität, natürliche Ressourcen und Artenvielfalt wirksam zu sichern, braucht es in Deutschland und in ganz Europa ein Sofortprogramm, das bis 2020 konkrete Artenschutzerfolge bewirkt", forderte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Der Bericht ist ein erster Teil der Prüfung der EU-Naturschutzrichtlinien der EU-Kommission. Derzeit läuft dazu auch eine Konsultation der Kommission. Diese hat von Juncker den Auftrag erhalten, im Zuge des REFIT-Programms die Wirksamkeit, Effizienz, Kohärenz und Relevanz der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie für die EU-Mitgliedstaaten zu überprüfen und eventuell sogar zu verschmelzen. Deswegen startete vor Kurzem ein Bündnis aus 100 europäischen Umweltschutzverbänden eine Online-Kampagne unter dem Motto „NatureAlert“ zum Erhalt der Richtlinien. Auf der Website www.naturealert.eu können BürgerInnen Stimmen für einen starken Naturschutz in Europa abgeben. [ih, Quelle, DNR]

 Quelle, DNR: Schutzmaßnahmen brauchen bessere Umsetzung
 EU-Kommission Pressemitteilung
 Stellungnahme EEB
 Stellungnahme BUND
 Nature Alert Kampagne


13.05.2015

Natur und Biodiversität, Tierschutz, Umweltrecht

Machen Sie mit bei der europaweiten Kampagne gegen eine Aufweichung des EU-Naturschutzrechts!

Zwei weltweit wegweisende Regelungen für den Natur- und Artenschutz in der Europäischen Union stehen bis zum 24. Juli auf dem Prüfstand der europäischen Öffentlichkeit: 1979 bzw. 1992 erlassen, um die biologische Vielfalt Europas zu bewahren, sollen die beiden wichtigsten EU-Rechtsgrundlagen für den Natur- und Artenschutz, die Vogelschutz- und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, einen „Fitness-Check“ durchlaufen – mit möglicherweise fatalen Folgen für bedrohte Arten und Lebensräume von EU-Bedeutung, auch in Österreich.

„Wir befürchten, dass die Erfolge des Naturschutzes rückgängig gemacht werden und künftig Eingriffe in Schutzgebiete wieder leichter möglich sind“, warnen die VertreterInnen von WWF, Umweltdachverband, Österreichischer Alpenverein, BirdLife und Naturschutzbund Österreich heute in Wien.

Die Organisationen rufen alle ÖsterreicherInnen dazu auf, sich in den kommenden Wochen online an der EU-Konsultation zu beteiligen und sich gegen die Aufweichung des Naturschutzrechts in den EU-Ländern zu engagieren.

Fest steht, dass sich der Zustand der Lebensräume und Arten in den letzten Jahren in vielen Gebieten verschlechtert statt verbessert hat – im Durchschnitt sind 60 Prozent der Arten und 77 Prozent der Habitate von gesamteuropäischer Bedeutung immer noch bedroht. „Wir befürchten, dass durch eine Aufweichung der EU-Naturschutzrichtlinien Arten wie Biber, Wolf und Kaiseradler, die beinahe ausgestorben waren und sich endlich erholt haben, ihren strengen Schutzstatus verlieren. Die Überprüfung der Naturschutzrichtlinien darf nicht als Vorwand dafür dienen, die Gesetze, die alle 28 EU-Staaten zum Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume verpflichten, aufzuweichen“, erklärt Beate Striebel, stellvertretende Geschäftsführerin des WWF Österreich.

„Für den Umweltdachverband sind die beiden Naturschutzrichtlinien der EU eine bedeutende Errungenschaft im Einsatz für hohe europäische Naturschutzstandards. Trotz teils schleppender Umsetzung von Natura 2000 in Österreich zeigen die europäischen Naturschutzrichtlinien Erfolge und Wirkung“, erklärt Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes. Allgemein gesehen schneidet Österreich insbesondere bei der Umsetzung der Naturschutzrichtlinien aber schlecht ab, was u. a. auch die zahlreichen (teilweise noch) anhängigen Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich beweisen. Als kontraproduktiv bezüglich einer effektiven Umsetzung haben sich die uneinheitliche Vorgehensweise und mangelnde Abstimmung der Bundesländer ausgewirkt. Die schnellstmögliche Umsetzung des gesamten Natura 2000-Netzwerkes in Österreich muss deshalb jetzt oberste Priorität haben. Nicht zuletzt auch, um die Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie 2020 und der neuen österreichischen Biodiversitätsstrategie 2020+ zu erreichen. „Mit etwas gutem Willen kann die österreichische Natura 2000-Gebietskulisse innerhalb eines Jahres stehen. Und dann gilt es, mit Programmen und Projekten gemeinsam mit der Land- und Forstwirtschaft mit Hochdruck an der Erhaltung und Verbesserung der Schutzgüter zu arbeiten. Dies ist viel wichtiger als eine mehr als fragwürdige Überarbeitung des EU-Naturschutzrechts“, so Maier.

Der Österreichische Alpenverein, als Naturschutzorganisation, aber auch als größter Grundeigentümer im Tiroler Anteil des Nationalparks Hohe Tauern betont seit langem, dass Natura 2000 sowohl wirtschaftlich als auch sozial positive Effekte in den Regionen haben kann und für die Erhaltung des Schutzguts trotz allfälliger Nutzung sorgt. „So hat etwa eine Studie gezeigt, dass durch das Natura 2000-Gebiet Karwendel eine regionale Wertschöpfung von 3,3 Millionen Euro und Beschäftigungseffekte von 86 Personenjahren entstanden ist“, betont Liliana Dagostin, Leiterin der Abteilung Raumplanung-Naturschutz des Österreichischen Alpenvereins.

Obwohl es bei der Umsetzung der Vogelschutz-Richtlinie in Österreich teils noch eklatante Mängel gibt, hat sich diese bereits jetzt sehr positiv ausgewirkt: Die Populationen der Brutvögel, die durch den Anhang I der Richtlinie geschützt sind, haben sich deutlich besser entwickelt als die der nicht geschützten Vögel. Dazu zählen z. B. der Seeadler oder auch der Kaiseradler, für deren Schutz besondere Maßnahmen ergriffen wurden. „Gäbe es kein EU-Naturschutzrecht, wäre der Triel, der nur mehr an zwei Brutstätten in Österreich zu finden ist, schon ausgestorben. Auch international gefährdete Arten wie der Wanderfalke, die Weißkopfruderente oder der Krauskopfpelikan konnten vor dem Aussterben bewahrt werden. Die rasche Komplettierung des europäischen Schutzgebietsnetzwerks ist essenziell, denn: Zugvögel und andere Tiere sowie Pflanzen kennen keine Staatsgrenzen – je dichter die Vernetzung, desto besser der Schutz unserer wertvollen Fauna und Flora“, stellt Christof Kuhn von BirdLife Österreich fest.

„Förderinstrumente der EU, die zur Umsetzung der Naturschutz-Richtlinien dienen, haben bereits etliche Projekte, besonders in Natura 2000-Gebieten, ermöglicht. Alleine durch LIFE-Mittel sind seit 1996 159 Mio. Euro in den Naturschutz geflossen. Rund 70 Mio. Euro (44 %) der Mittel wurden von der EU kofinanziert, rund 89 Mio. Euro (56 %) stammen aus nationalen Mitteln. Die Mehrheit der über LIFE geförderten Projekte wurde für die Erhaltung natürlicher Lebensräume an Fließgewässern und Wäldern aufgewendet. Etwa ein Fünftel der Projekte war dem Schutz von Mooren gewidmet. Etliche Einzelprojekte zum Schutz besonderer Tierarten wie Bartgeier, Fischotter oder Huchen sind Erfolgsgeschichten für den Naturschutz. Die gute Kooperation von Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Wasserbau, Wildbach- und Lawinenverbauung, Fischerei oder Tourismus trug wesentlich zum Gelingen dieser Projekte bei“, sagt Walter Hödl, Vizepräsident des Naturschutzbundes Österreich.

„Wir fordern die Bundesländer auf, sich in dieser Sache zu positionieren und sich auch gegenüber der EU-Kommission klar und mit Engagement für ein Weiterbestehen des Natura 2000-Regelsystems einzusetzen. Es braucht Mittel und Ernsthaftigkeit für die Umsetzung von Natura 2000 anstelle der Aufweichung eines funktionierenden und sinnvollen Regelwerkes“, so die NGOs abschließend.

 Umweltdachverband: Pressemitteilung
 Onlinekonsultation
 Der Standard: EU unterzieht Naturschutz einem Fitness-Check


06.05.2015

Natur und Biodiversität

Malta erlaubt weiterhin den Abschuss von Zugvögeln

Malta ist das einzige EU-Mitgliedsland, das den Abschuss von Vögeln im Frühjahr per Ausnahmegenehmigung erlaubt. Doch die Unterstützung für die Jagd schwindet. Bei einem Referendum im April stimmte nur eine hauchdünne Mehrheit der Malteser dafür.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) wertet das Ergebnis der Volksabstimmung zur Frühjahrsjagd auf Zugvögel in Malta als Zeichen, dass die Jagdlobby in dem Mittelmeerstaat an Boden verliert. Danach hat sich eine hauchdünne Mehrheit von 50,4% aller Wahlberechtigten für die Beibehaltung der Frühjahrsjagd auf Zugvögel ausgesprochen. Bei hoher Wahlbeteiligung hatten nur 2200 Stimmen gefehlt, um der Initiative einer Koalition aus Nichtregierungsorganisationen zum Erfolg zu verhelfen, die ein Ende der nationalen Ausnahmeregelung forderte, die maltesischen Jäger den Abschuss von Turteltauben und Wachteln während des Frühjahrzuges nach Europa erlaubt.

Den Ausschlag hätte laut NABU die Unterstützung der Regierungspartei für die Fortführung der Jagd gegeben, die gleichzeitig versprach, in Zukunft härter gegen den weit verbreiteten illegalen Abschuss geschützter Arten vorzugehen. Der NABU lehnt die Jagd auf Vögel im Frühjahr strikt ab, weil dabei die Elternvögel geschossen werden, die den Winter bereits überlebt haben und in wenigen Wochen zur Brut schreiten würden.

Zu einem generellen Verbot der Frühjahrsjagd haben sich auch die Mitgliedstaaten der EU mit der Vogelschutzrichtlinie verpflichtet. Nur im Ausnahmefall kann ein Mitgliedsstaat wie Malta die Jagd auf Zugvögel auf dem Frühjahrszug erlauben. Dazu muss sichergestellt sein, dass nur geringe Mengen bestimmter Arten unter streng kontrollierten Bedingungen geschossen werden. Ein jährlicher Bericht über die Einhaltung dieser Bedingungen muss der EU-Kommission vorgelegt werden.

Bei 11.000 offiziell im Frühjahr zu schießenden Turteltauben kann jedoch von "geringen Mengen" keineswegs die Rede sein, kritisiert der NABU. "Da zudem die Kontrolle der Abschusszahlen nicht funktioniert, muss darüber hinaus damit gerechnet werden, dass in Wirklichkeit wesentlich mehr Turteltauben geschossen werden."

Der NABU sieht daher die strengen Ausnahmebedingungen der Vogelschutzrichtlinie in diesem Fall nicht erfüllt, und fordert deshalb EU-Umweltkommissar Karmenu Vella auf, "die von Malta beanspruchte Ausnahmeregelung zu kassieren, da sie EU-Recht widerspricht".

 NABU: Malta weiterhin gefährlich für Zugvögel


29.04.2015

Natur und Biodiversität

EU-Parlament stimmt für neue Waldstrategie

Über ein Drittel der Landfläche Europas ist Wald, 3,5 Millionen Menschen arbeiten in Industrien, für die Holz gebraucht wird, und 46,8 % der erneuerbaren Energie wird aus Holz gewonnen. Das Plenum des EU-Parlaments stimmte gestern, Dienstag, über eine neue EU-Waldstrategie ab. Diese wurde mit 566 Stimmen angenommen, es gab 66 Gegenstimmen und 45 Enthaltungen.

Das Parlament betont in seiner Position, dass der Forstwirtschaft in europäischen Strategien mehr Bedeutung zugemessen werden müsse. Energie- sowie Umweltpolitik wirkten sich auf Waldflächen aus. Die neue Strategie soll auch Lösungsansätze für grenzüberschreitende Herausforderungen wie Waldfeuer, Klimawandel, Naturkatastrophen und die Invasion fremder Arten bieten. Außerdem soll es weniger Bürokratie für Waldbesitzer und Forstwirte geben.

 EU-Parlament Pressemitteilung
 Infografik zur neuen EU-Waldstrategie



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Factsheets

DNR-Factsheet Biosprit
Richtlinie zur Änderung der Erneuerbare-Energie- und Kraftstoffqualitätsrichtlinie der EU-Kommission zur Minimierung der negativen Auswirkungen der Biokraftstoffe.
 Download Factsheet "DNR-Factsheet Biosprit " (pdf, 489 Kb)
Das 7. Umweltaktionsprogramm
Dieses Factsheet informiert Sie über die zentralen Themen des 7. Umweltaktionsprogrammes mit Links zu den Dokumenten.
 Download Factsheet "Das 7. Umweltaktionsprogramm" (pdf, 414 Kb)
Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)
Das Factsheet des Deutschen Naturschutzrings beinhaltet wichtige Informationen und Quellen sowie AnsprechpartnerInnen im Bezug auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
 Download Factsheet "Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)" (pdf, 86 Kb)

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EUropa-Info

TTIP & Umwelt
Seit Juni 2013 verhandeln die USA und die EU über die Entstehung eines gemeinsamen Binnenmarktes. In dieser Ausgabe wird vesucht, die Komplexität und Vielschichtigkeit des Transatlantischen Handelsabkommens aus der Sicht von ExpertInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen zu durchleuchten, um den LeserInnen ein wenig Aufklärung über TTIP anzubieten.
 Download PDF
Wasser: Umwelt und Ressourcenkosten
Die EU-Mitgliedsstaaten müssen auf Basis des Verursacherprinzips bei der Bepreisung von Wasserdienstleistungen auch Umwelt- und Ressourcenkosten berücksichtigen. Bei der Auslegung des Artikels 9 gehen die Meinungen jedoch auseinander. In dieser Ausgabe beleuchten ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen dieses überaus brisante Thema.
 Download PDF
Ernährung & Umwelt
Produktion und Verarbeitung, Vermarktung und Konsum - das sind die Themenschwerpunkte dieser neuen Spezialausgabe zu Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesundheit.
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Wald & Umwelt
Wälder haben viele Funktionen. Sie dienen einserseits als Erholungsraum, sind wichtige Bewahrer von Biodiversität und sind andererseits Lieferant für Wirtschaft und Industrie. Anlässlich des Jahres der Wälder behandelt diese Ausgabe verschiedene Spektren rund um die Ressource Wald.

 Download PDF
Umwelt & Geld
Interessante Beiträge über grüne Veranlagungen und grüne Investitionspolitik zeigen Wege auf, wie in Zukunft Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Produktion und Gesellschaft forciert werden kann.
 Download PDF
Biodiversität
2010 war das Jahr der Biodiversität. Was wurde erreicht und was ist noch zu tun? Unsere AutorInnen aus dem In- und Ausland gehen diesen Fragen nach.
 Download PDF
EU-Förderungen für die Umwelt
Diese Ausgabe befasst sich mit den verschiedenen EU-Förderprogrammen für Natur und Umwelt. Ein Leitfaden mit allen wichtigen Kontaktadressen und Linktipps.
 Download PDF
Klimawandel & Sicherheit
Die Sicherheit der Lebensgrundlagen aller Menschen sollte uns ein großes Anliegen sein, denn die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebenssituation anderer Menschen werden uns in Zukunft beschäftigen, dies machen die Beiträge unser Autorinnen und Autoren deutlich.
 Download PDF

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Dossiers

Possibility for the Member States to restrict or prohibit the use of genetically modified food and feed on their territory
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Genetically modified organisms (GMOs): possibility for the Member States to restrict or prohibit the cultivation of GMOs in their territory. Directive 2015/412
Veröffentlichung Amtsblatt
Protection of species of wild fauna and flora by regulating trade therein
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Prevention and management of the introduction and spread of invasive alien species. Regulation 2014/1143
Veröffentlichung Amtsblatt

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Veranstaltungen

Green Belt Camp Maltsch/Malse 2015

Datum: 02.08.2015 - 08.08.2015
Ort: 4262 Leopoldschlag/A
Veranstalter: Naturschutzbund OÖ., A-4020 Linz
 Details anzeigen

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Links

 B.U.N.D. - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
eine "Bürgerbewegung" für die Natur, deutsches Mitglied von "Friends of the Earth"
 BirdLife Österreich
bundesweit tätige ornithologische Vereinigung Österreichs
 BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Das "Lebensministerium" informiert über Land, Forst, Umwelt und Wasser ebenso wie Lebensmittel, Bundesgärten und die Spanische Reitschule
 CIPRA International
Internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) - zur Erhaltung von Natur- und Kulturerbe im Alpenraum
 Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol
regionaler Dachverband mit breiter Themenpalette
 Die LINKE.Ökologische Plattform
Deutsche Plattform für eine ökologische, nachhaltige Zukunft
 Distelverein
Zusammenschluß von Bauern/BäuerInnen, JägerInnen und NaturschützerInnen zur Förderung ländlicher Lebensräume
 DNR - Deutscher Naturschutzring
Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland
 DNR Info-Service
Pressemeldungen zu EU-Umweltpolitik und anderen Themen (für Umweltverbände und Fachleute nach Registrierung)
 EEA - Europäische Umweltagentur
Europas Tor zur Umweltinformation
 EEB - European Environmental Bureau
Dachverband für Umweltorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel
 ENDS Europe Daily
Europe´s Environmental News Service: täglicher Nachrichtendienst für umweltrelevante Themen - mit Schwerpunkt Europäische Union (kostenpflichtig)
 EU-Koordination des DNR
EU-Umweltnachrichten und wöchentlicher Newsletter vom Deutschen Naturschutzring DNR
 European Voice
Informationen rund um die wöchentlich erscheinende Zeitung; regelmäßige Umweltberichterstattung
 Global 2000
Themen wie zB Atom, Gentechnik, Klima, Pestizide, Regenwald, Verkehr oder Wasser; Mitglied von FOE International
 Greenpeace Österreich
Schwerpunkte Atom, Chemie, Gentechnik, Klima, Meer, Wald und Wale sowie ökologischer Fußabdruck
 Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
Informationsstelle für sämtliche Belange des Donauraumes und der mitteleuropäischen Staaten
 IUCN
IUCN, the International Union for Conservation of Nature, helps the world find pragmatic solutions to our most pressing environment and development challenges.
 Kuratorium Wald
Informationen zum Thema Wald und Baum - vom Baum des Jahres bis zur Woche des Waldes
 Lexikon Waldschädigende Luftverunreinigungen und Klimawandel
Das Lexikon "Waldschädigende Luftverunreinigungen" von Stefan Smidt enthält über 4300 einschlägige Schlagworte mit Querverweisen und englischen Übersetzungen
 Naturfreunde Österreich
engagieren sich seit mehr als 100 Jahren im Natur- und Umweltschutz
 Naturschutzbund Niederösterreich
verstehen sich als Anwalt der Natur in Niederösterreich
 Naturschutzbund Österreich
setzt sich seit 1913 für Schutz und Erhaltung der österreichischen Natur und ihrer Bewohner ein
 OeAV - Österreichischer Alpenverein
mit eigenem Schwerpunkt zu alpiner Raumordnung, Naturschutz und Alpenkonvention
 Ökobüro
Koordinationsstelle österreichischer Umweltorganisationen
 respect - Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung
außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtung zu Fragen der Nachhaltigkeit im Tourismus
 Umweltbundesamt
Informationen über die Umweltsituation in Österreich, österreichisches Umweltregister, etc.
 Umweltdachverband
Lobby, Netzwerk und Servicestelle für Natur- und Umweltschutz mit 34 Mitgliedsorganisationen
 Umweltseiten Lebensministerium
Direkter Einstieg zu den Umweltseiten im BMLFUW

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