Natur und Biodiversität  

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EU-News

25.03.2015

Natur und Biodiversität

Wien Marathon-Fundraising: Running for Orcas

Ein Team von LäuferInnen der Agentur Shifting Values wird am Wien Marathon 2015 ihr sportliches Engagement mit einer Fundraisingkampagne für bedrohte Orcas in Russland verbinden. Mit dem Projekt wird die wissenschaftliche Arbeit von StudentInnen des Far East Russia Orca Projects (FEROP) und ihren Schutzbemühungen für Orcas und andere Meeressäuger in Gewässern in Ostrussland unterstützt.

Die LäuferInnen nehmen für das Projekt „Running for Orcas“ am 12. April 2015 am Wien-Marathon teil, und wollen so für eine Crowdfunding-Initiative werben, bei der 2.500 Euro an Spendengeldern lukriert werden sollen. Das Geld wird zur Fortführung der unabhängigen Forschung der StudentInnen beitragen und die Anschaffung von neuer Ausrüstung ermöglichen.

Der Orca, auch bekannt als Killerwal, ist die größte Delfinart. Orcas zählen zu den am besten erforschten Meeressäugern und stehen am Ende der Nahrungskette. Wissenschaftler haben bei Orcas unterschiedliche Kulturen identifiziert, die unterschiedliche Dialekte und Nahrungsgewohnheiten, sowie Gruppenzusammensetzungen haben. Ihre Einzigartigkeit macht sie zu den idealen Botschaftern für die Einrichtung von Schutzzonen. 
Die ostrussischen Gewässer sind eine der wenigen Regionen in denen Orcas weiterhin für die Showzwecke gefangen werden. Die in den vergangenen Jahren seitens des FEROP Teams veröffentlichten wissenschaftlichen Daten werden auch genutzt, um entsprechende Schutzmaßnahmen zu entwickeln.

 Russian Orcas Projekt
 Crowdfunding-Initiative Running forOrcas
 Facebook-Seite: Running for Orcas 2015


18.03.2015

Natur und Biodiversität

BMLFUW Publikation: Biodiversitäts-Strategie Österreich2020+

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) hat eine Broschüre über die österreichische Biodiversitäts-Strategie 2020+ veröffentlicht. Diese steht als Download auf der Webseite des Ministeriums gratis zur Verfügung.

„Die Biodiversitäts-Strategie Österreich 2020+ formuliert in fünf Handlungsfeldern und zwölf Zielen die Schwerpunkte, an denen sich die Akteure aus Bund, Länder und Gemeinden, NGOs sowie alle anderen relevanten Stakeholder künftig orientieren sollen, um die Biodiversität und ihre Ökosystemleistungen langfristig zu erhalten und zu fördern. Für den Erhalt der Biodiversität ist ein stärkeres und gemeinsames Engagement dringend nötig“, heißt es in der Einleitung der Broschüre.

„Die Finanzierung soll durch einen breiten Mix an öffentlichen und privaten Mitteln sowie durch Inanspruchnahme der EU-Kofinanzierung erfolgen. Die Finanzierung der Umsetzung ist für den Bund durch die im Rahmen der jeweiligen Finanzrahmengesetze vorgesehenen Mittel zu bedecken.“

„Die aus VertreterInnen aller gesellschaftlichen Gruppen zusammengesetzte Nationale Biodiversitäts-Kommission wird die Umsetzung der Strategie und Erreichung ihrer Ziele begleiten und überprüfen. Die Mitglieder der Kommission berichten jährlich über die in ihrem Zuständigkeitsbereich gesetzten Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie und Erreichung ihrer Ziele. 2017 werden diese jährlichen Berichte zusammengefasst und der Kommission vorgelegt. Im Jahr 2020 sollen in einem umfassenden Evaluierungsbericht die Veränderungen gegenüber 2010 – sofern nicht andere Referenzjahre für Berichtspflichten vorgegeben sind – dargelegt werden. Allfällige Anpassungen und weitere strategische Planungen werden ab 2020 entwickelt.“

 BMLFUW Publikation: biodiversitäts-Strategie Österreich2020+


18.02.2015

Natur und Biodiversität

Naturschutzbund: Green Belt Camp sucht ehrenamtliche Helfer

Bereits zum 10. Mal veranstaltet der Naturschutzbund Oberösterreich im Sommer 2015 das Green Belt Camp Maltsch/Malše. Freiwillige, ehrenamtliche Helfer arbeiten in Rahmen dieses Camps eine Woche in der Natur für die Natur. Die Teilnehmer pflegen naturschutzfachlich äußerst wertvolle Feuchtwiesenflächen im NATURA 2000-Gebiet Maltsch und leisten so einen wertvollen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.

Das diesjährige Green Belt Camp Maltsch/Malše 2015 findet vom 2.-8. August 2015 in Leopoldschlag/Oberösterreich statt. Als TeilnehmerInnen werden engagierte Naturliebhaber ab 18 Jahren aus Deutschland, Tschechien und Österreich gesucht. Aber auch Interessierte aus anderen Ländern sind herzlich willkommen.

Die Maltsch bildet 26 Kilometer lang die Staatsgrenze zwischen Österreich und Tschechien. Elegant mäandriert hier der Fluss durch Wälder und Wiesen. Im Wasser tummeln sich viele Fische, und auch der Fischotter ist dort heimisch. Selbst die empfindliche Flussperlmuschel ist dort noch zu finden. Die Feuchtwiesen und großzügigen Überschwemmungsflächen entlang der Maltsch sind wichtiger Lebensraum für selten gewordene Wiesenbrüter wie Wachtelkönig und Braunkehlchen.

Die Verpflegung sowie das Freizeitprogramm sind für die Teilnehmer kostenlos. Die Kosten für die An- und Abreise sind selbst zu tragen. Übernachtet wird in Zelten. Bei sehr schlechtem Wetter steht ein Ausweichquartier zur Verfügung. Das Green Belt Camp Maltsch/Malše wird mit Unterstützung des Landes Oberösterreich, Abteilung Naturschutz, veranstaltet.

 Naturschutzbund Oberösterreich – Green Belt Camp


11.02.2015

Natur und Biodiversität

Umweltbundesamt: Artenvielfalt in der Krise

Der weltweite Verlust der Biodiversität, der Vielfalt an Arten und Lebensräumen, steigt dramatisch. Die Folgen von Umweltveränderungen wie Lebensraumzerschneidung und Klimawandel werden aber oft erst verspätet erkannt und unterschätzt – mit besorgniserregenden Konsequenzen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die von ForscherInnen der Universität Wien durchgeführt und vom Umweltbundesamt geleitet wurde.

„In den letzten Jahrzehnten hat sich der durch den Menschen verursachte Verlust der Biodiversität weltweit stark beschleunigt. Die Folgen sind unübersehbar: Die Zerstörung naturnaher Lebensräume und der rasante Rückgang vieler Arten wirken sich sehr negativ auf Lebensqualität und -grundlagen der Menschen aus. So verursacht der Rückgang wichtiger Bestäuber wie Insekten hohe Verluste in der Landwirtschaft, der Verlust naturnaher Augebiete verstärkt die Auswirkungen von Hochwässern“, erklärt das Umweltbundesamt.

Wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre würden zeigen, dass der Biodiversitätsverlust zeitlich verzögert menschlichen Eingriffen folgt. „Das bedeutet, dass die Konsequenzen heutiger Eingriffe nicht sofort bemerkbar sind, und das volle Ausmaß des meist irreversiblen Artenverlusts sich erst verspätet einstellt. Die zugrunde liegenden Mechanismen und Folgen dieser verzögerten Biodiversitätsverluste wurden bislang jedoch ungenügend verstanden.“

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Franz Essl, Wolfgang Rabitsch und Stefan Dullinger, Biodiversitätsforscher an der Universität Wien und am Umweltbundesamt, untersuchte die Ursachen und Folgen dieser verspäteten Biodiversitätsverluste erstmals genauer. "Die Vernachlässigung der zeitlichen Dimension bei Biodiversitätsverlusten als Folge von Umweltzerstörung führt dazu, dass der langfristige Arten- und Lebensraumverlust oft stark unterschätzt wird. So sterben Restpopulationen vom Aussterben bedrohter Arten nicht sofort aus, ihr langfristiges Überleben ist aber in vielen Fällen kaum mehr zu gewährleisten. Dadurch wird das tatsächliche Ausmaß der Biodiversitätskrise häufig unterschätzt", sagt Essl. "Dies hat wiederum unmittelbare Folgen für die Menschen. Gerade in einer Zeit, in der die Menschheit mit rasanter Geschwindigkeit weltweit die globalen Ressourcengrenzen erreicht, sind Artenvielfalt und intakte Lebensräume eine unverzichtbare Grundlage, um beispielsweise die künftigen Folgen des Klimawandels zu mildern und die Nahrungsmittelversorgung dauerhaft zu sichern."

Die Ergebnisse des Wissenschafterteams unterstreichen die Dringlichkeit, nationale und globale Biodiversitätsziele mit Nachdruck umzusetzen. So hat sich die EU und damit auch Österreich zum Ziel gesetzt den Verlust der Artenvielfalt bis 2020 zu stoppen. „Allerdings zeigen neue Untersuchungen, dass dies mit den derzeitigen Anstrengungen nicht erreichbar ist. Eine zentrale Forderung der Wissenschaftler ist daher, nachhaltige Entwicklung und den Schutz der natürlichen Vielfalt zu einer zentralen Aufgabe politischen Handelns zu machen. Nur so können der weltweite Rückgang der Artenvielfalt aufgehalten und die gravierendsten Folgen des Biodiversitätsverlustes gemildert werden.“

 Umweltbundesamt Pressemitteilung


11.02.2015

Natur und Biodiversität

Neue EU-Maßnahmen zur Kontrolle des Handels von Wildtieren

Die Europäische Kommission hat Maßnahmen zur Kontrolle des Handels mit wild lebenden Arten angenommen, die am 5. Februar 2015 in Kraft treten.

Die erste Maßnahme betrifft die Einfuhr von Jagdtrophäen und soll die Legalität und Nachhaltigkeit entsprechender Einfuhren gewährleisten. Dabei geht es um folgende Arten: Afrikanischer Löwe, Eisbär, Afrikanischer Elefant, Südliches Breitmaulnashorn, Flusspferd und Himalaya-Schaf. „Kriminelle Banden sind zunehmend am Handel beteiligt und der illegale Handel mit wild lebenden Arten hat sich zu einer Form des organisierten Verbrechens entwickelt, die mit dem Menschen-, Drogen- oder Waffenhandel vergleichbar ist“, erklärt die Kommission.

Bisher gab es in den Mitgliedstaaten keine systematische Überprüfung durch wissenschaftliche Behörden, um sicherzustellen, dass die in die EU eingeführten Trophäen dieser Arten das Ergebnis nachhaltiger Jagd sind. Ab sofort muss ein Antrag auf eine Einfuhrgenehmigung gestellt werden. Diese soll gewährleisten, dass die Trophäe aus legalen und nachhaltigen Quellen stammt. „Die Genehmigung wird erst dann erteilt, wenn sich die EU vergewissert hat, dass die Einfuhr den Kriterien entspricht, durch die sichergestellt wird, dass es sich um ein nachhaltiges Produkt handelt. Bei Nichteinhaltung dieser Kriterien wird die Einfuhr verboten.“

Die zweite Maßnahme der Kommission betrifft Musiker, die Instrumente in die EU einführen wollen, welche Teile von nach dem CITES-Übereinkommen geschützten Arten enthalten. Dafür ist jetzt eine Sonderbescheinigung vorgesehen, die bei häufigem Grenzübertritt verwendet werden kann und drei Jahre lang gültig ist.

 EU-Kommission Pressemitteilung


17.12.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen, Natur und Biodiversität

EU-Kommission genehmigt Österreichs Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums

Die Europäische Kommission hat am Freitag, 12. Dezember 2014, für Österreich, Polen und Dänemark die ersten drei von insgesamt 118 Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum (EPLR) genehmigt, deren Ziel darin besteht, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft zu verbessern, Landschaften zu erhalten, das Klima zu schützen und das wirtschaftliche und soziale Gefüge ländlicher Gemeinschaften in der Zeit bis 2020 zu stärken. Für die 118 Mehrjahresprogramme, die auf nationaler oder regionaler Ebene durchgeführt werden, stellt der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Zeitraum 2014-2020 zusätzlich zu den Fördergeldern aus nationalen, regionalen und privaten Quellen EU-Mittel in Höhe von insgesamt 96,6 Milliarden Euro bereit.

In dem österreichischen Programm ist festgelegt, wofür Österreich die öffentlichen Gelder in Höhe von 7,7 Milliarden Euro im Zeitraum 2014-2020 vorrangig verwenden will. Die 3,94 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt werden ergänzt durch 3,76 Milliarden Euro aus nationaler Kofinanzierung sowie durch weitere 111 Millionen Euro aus nationalen Fördermitteln.

71 % der Mittel sind für eine bessere Naturpflege und für eine umweltfreundliche Landwirtschaft vorgesehen. 80 % der Ackerflächen sollen für Agrarumweltmaßnahmen, ökologischen Landbau oder als Gebiete mit naturbedingten Benachteiligungen genutzt werden. Rund 600.000 Schulungen sollen Innovationen bewirken und zu einer nachhaltigen Landwirtschaft führen. In die Struktur von 20.000 Betrieben soll ebenso investiert werden wie in die ländliche Infrastruktur.
Ein als Download verfügbares Datenblatt informiert darüber, wie Österreich die Herausforderungen und Zielsetzungen angehen will. Die Tabelle im Anhang gibt Aufschluss über Prioritäten, Schwerpunktbereiche und spezifische Ziele sowie über die jeweils zugewiesenen Mittel.

 EU-Kommission Pressemitteilung
 EU-Kommission MEMO – Factsheet österreichisches Programm


17.12.2014

Natur und Biodiversität, Tierschutz

Zimbabwe: Legale Elefanten-Wilderei für chinesische Zoos

Der Kampf um den Schutz gefährdeter Arten wird in Zukunft durch die Nachfrage von chinesischen Zoos und die Verantwortungslosigkeit der Behörden in Zimbabwe noch weiter erschwert. Die Zoos würden Elefanten-Jungtiere, die in Zimbabwe brutal von ihren Müttern getrennt und eingefangen werden, nach China exportieren lassen, schreibt die britische Tageszeitung „Guardian“ in einer Reportage.

Im Auftrag der chinesischen Zoos sei auch ein ehemaliger CITES-Mitarbeiter tätig, schreibt der „Guardian“, nämlich der Australier Hank Jenkin. Dieser ist ein ehemaliger hochrangiger CITES-Mitarbeiter, zu dessen früheren Aufgaben der Schutz der Elefanten zählte. Er würde jetzt als Konsulent für chinesische Zoos arbeiten.

Die Behörden in Zimbabwe verteidigen den Export der Elefanten als „nicht illegal“. Auch Präsident Mugabe hätte Schuld an diesem Skandal, schreibt der „Guardian“. Er hätte in der Vergangenheit immer wieder betont, dass die Tierwelt Zimbabwes Gewinn abwerfen müsse. „Wir haben kein Interesse an den Wildtieren, wir wollen Geld“, zitiert der „Guardian“ Präsident Mugabe.

 The Guardian: The barbaric capture of baby elephants for zoos in China shocks the world


10.12.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen, Natur und Biodiversität

EEB feiert 40-jähriges Bestehen

Das European Environmental Bureau (EEB) feierte Anfang Dezember 2014 in Brüssel sein 40-jähriges Bestehen. Im Rahmen einer Konferenz am 1. und 2. Dezember diskutierten PolitikerInnen, UmweltexpertInnen, WissenschafterInnen und andere Stakeholder über die Herausforderungen im Umweltschutz in den kommenden Jahren.

Die Pläne der neuen EU-Kommission zur Reduzierung der Bedeutung der Umweltpolitik im Rahmen der EU haben der Tätigkeit des EEB neue Urgenz und Bedeutung verliehen. Jeremy Wates, Generalsekretär der EEB, kritisiert diesen Ansatz. „Der Fokus der neuen Juncker-Kommission auf ein überaltertes Wirtschaftsmodell, das sich nur auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum konzentriert, gefährdet die Umwelt und dadurch auch die Zukunft der kommenden Generationen. Nachhaltiger Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind direkt miteinander verbunden und gehen Hand in Hand mit Umweltschutzmaßnahmen.“

An der Konferenz des EEB nahmen viele namhafte PolitikerInnen als Vortragende teil, unter anderem der neue Umweltkommissar Karmenu Vella, der UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner, die dänische Umweltministerin Kirsten Brosbøl, EEA Exekutivdirektor Hans Bruyninckx, OECD-Umweltdirektor Simon Upton und die ehemaligen EU-Kommissare Connie Hedegaard and Janez Potočnik.

Das EEB hat anlässlich seines 40-jährigen Bestehens eine Sonderpublikation herausgegeben, in der die Arbeit des EEB dargestellt wird. „F40rty Years. Celebrating 40 years of environmental action“ steht als Download auf der Webseite des EEB zur Verfügung.

 EEB Pressemitteilung – Anniversary (Englisch)
 EEB: 40th Anniversary – Special Publication (Englisch)


10.12.2014

Landwirtschaft, Natur und Biodiversität

BMLFUW: Reorganisation auf Dienststellen ausgeweitet

Nach der Restrukturierung der Zentralstelle des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) folgt jetzt die Reorganisation der nachgelagerten Dienststellen. Bundesminister Andrä Rupprechter hat weitere Schritte angekündigt, um auch diese Dienststellen weiterzuentwickeln. Die AMA macht dabei den Anfang. „Die Restrukturierungsmaßnahmen in unserem Ressort ermöglichten Einsparungen von bis zu fünf Millionen Euro“, sagt Rupprechter.

Die Agrarmarkt Austria (AMA) spielt als Zahlstelle für die Auszahlung von EU-Mitteln eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Wichtig sei es, so Rupprechter, dass die Verwaltungskosten so gering wie möglich gehalten werden.

Die strukturellen Änderungen bei der AMA treten mit 1. Jänner 2015 in Kraft. Dazu werden einzelne Abteilungen zusammengeführt und bestimmte Aufgaben in einer neuen Stabstelle gebündelt.

 BMLFUW Pressemitteilung


03.12.2014

Natur und Biodiversität, Umweltrecht

Oberösterreich: 16 Natura 2000-Gebiete wurden nachnominiert

Die oberösterreichischen Landesregierung hat am 1. Dezember 2014 insgesamt 16 Natura 2000-Gebiete nachnominiert. Der Umweltdachverband begrüßt diese Maßnahme als ersten Schritt in die richtige Richtung.

„Ich sehe das auch als Signal für andere Bundesländer, die diesbezüglich noch säumig sind, endlich zu handeln. Immerhin hat die EU-Kommission die Republik Österreich wegen ihres unvollständigen Natura 2000-Netzwerks bereits gemahnt“, sagt Franz Maier, neuer ehrenamtlicher Präsident des Umweltdachverbandes.



Nominiert werden unter anderem folgende Gebiete: Machland Nord, Unteres Steyr- und Ennstal, Bäche in den Steyr- und Ennstaler Voralpen, Schluchtwälder der Steyr- und Ennstaler Voralpen, Eferdinger Becken, Leitenbach, Naturschutzgebiet Gerlhamer Moor sowie Wiesengebiete im Mühlviertel.

Diesem Ausweisungsschritt müssen allerdings noch weitere folgen, fordert der Umweltdachverband, da die Ausweisungen bis dato flächenmäßig noch unzureichend seien. So würden in dieser ersten Nachnominierungstranche nach wie vor Waldgebiete für Luchse oder Fledermäuse fehlen sowie wichtige Flächen für Bürstlingsrasen und Bergmähwiesen. Eines der hochwertigsten Naturgebiete in Oberösterreich, das Warscheneck, wurde ebenfalls noch nicht als Natura 2000-Gebiet ausgewiesen. 



Bereits im März 2015 soll der Ausweisungsstand in Österreich bewertet werden. VertreterInnen der Europäischen Kommission, der Europäischen Umweltagentur, der österreichischen Behörden, der Wissenschaft und der NGOs werden die Nachnominierungsvorschläge nochmals fachlich überprüfen und entscheiden, ob die Schutzgüter im österreichischen Natura 2000-Netzwerk ausreichend repräsentiert sind.

 Umweltdachverband Pressemitteilung



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Factsheets

DNR-Factsheet Biosprit
Richtlinie zur Änderung der Erneuerbare-Energie- und Kraftstoffqualitätsrichtlinie der EU-Kommission zur Minimierung der negativen Auswirkungen der Biokraftstoffe.
 Download Factsheet "DNR-Factsheet Biosprit " (pdf, 489 Kb)
Das 7. Umweltaktionsprogramm
Dieses Factsheet informiert Sie über die zentralen Themen des 7. Umweltaktionsprogrammes mit Links zu den Dokumenten.
 Download Factsheet "Das 7. Umweltaktionsprogramm" (pdf, 414 Kb)
Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)
Das Factsheet des Deutschen Naturschutzrings beinhaltet wichtige Informationen und Quellen sowie AnsprechpartnerInnen im Bezug auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
 Download Factsheet "Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)" (pdf, 86 Kb)

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EUropa-Info

TTIP & Umwelt
Seit Juni 2013 verhandeln die USA und die EU über die Entstehung eines gemeinsamen Binnenmarktes. In dieser Ausgabe wird vesucht, die Komplexität und Vielschichtigkeit des Transatlantischen Handelsabkommens aus der Sicht von ExpertInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen zu durchleuchten, um den LeserInnen ein wenig Aufklärung über TTIP anzubieten.
 Download PDF
Wasser: Umwelt und Ressourcenkosten
Die EU-Mitgliedsstaaten müssen auf Basis des Verursacherprinzips bei der Bepreisung von Wasserdienstleistungen auch Umwelt- und Ressourcenkosten berücksichtigen. Bei der Auslegung des Artikels 9 gehen die Meinungen jedoch auseinander. In dieser Ausgabe beleuchten ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen dieses überaus brisante Thema.
 Download PDF
Ernährung & Umwelt
Produktion und Verarbeitung, Vermarktung und Konsum - das sind die Themenschwerpunkte dieser neuen Spezialausgabe zu Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesundheit.
 Download PDF
Wald & Umwelt
Wälder haben viele Funktionen. Sie dienen einserseits als Erholungsraum, sind wichtige Bewahrer von Biodiversität und sind andererseits Lieferant für Wirtschaft und Industrie. Anlässlich des Jahres der Wälder behandelt diese Ausgabe verschiedene Spektren rund um die Ressource Wald.

 Download PDF
Umwelt & Geld
Interessante Beiträge über grüne Veranlagungen und grüne Investitionspolitik zeigen Wege auf, wie in Zukunft Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Produktion und Gesellschaft forciert werden kann.
 Download PDF
Biodiversität
2010 war das Jahr der Biodiversität. Was wurde erreicht und was ist noch zu tun? Unsere AutorInnen aus dem In- und Ausland gehen diesen Fragen nach.
 Download PDF
EU-Förderungen für die Umwelt
Diese Ausgabe befasst sich mit den verschiedenen EU-Förderprogrammen für Natur und Umwelt. Ein Leitfaden mit allen wichtigen Kontaktadressen und Linktipps.
 Download PDF
Klimawandel & Sicherheit
Die Sicherheit der Lebensgrundlagen aller Menschen sollte uns ein großes Anliegen sein, denn die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebenssituation anderer Menschen werden uns in Zukunft beschäftigen, dies machen die Beiträge unser Autorinnen und Autoren deutlich.
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Dossiers

Obligations of operators who place timber and timber products on the market
Veröffentlichung Amtsblatt
Genetically modified organisms GMOs: possibility for the Member States to restrict or prohibit the cultivation of GMOs in their territory. Amending Directive 2001/18/EC 1998/0072(COD)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Protection of species of wild fauna and flora by regulating trade therein. Recast. Repealing Regulation (EC) No 338/97 1991/0370(SYN)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Access to Genetic Resources and the Fair and Equitable Sharing of Benefits Arising from their Utilization (Nagoya Protocol): Union implementation and ratification. See also 2012/0279(NLE)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Prevention and management of the introduction and spread of invasive alien species
Stand des Gesetzgebungsverfahrens

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Veranstaltungen

International Scientific Conference: Our Common Future Under Climate Change

Datum: 07.07.2015 - 10.07.2015
Ort: 75007 Paris/F, UNESCO Headquarter, 7 Place de Fontenoy
Veranstalter: Conference CFCC-2015, Université Pierre et Marie Curie (UPMC), F-75252 Paris
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Wissensreihe EU-Umweltbüro: Entscheidungen unter Beteiligung vieler - entscheidend sind die Betroffenen
Seminar 3
Datum: 27.04.2015 - 27.04.2015
Ort: 1080 Wien/A, EU-Umweltbüro, Seminarraum
Veranstalter: EU-Umweltbüro, A-1080 Wien
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Tagung Auf zu neuen Ufern!
Impulse und Ideen zur Zielerreichung nach EU-Wasserrahmenrichtlinie 2015-2021
Datum: 24.04.2015 - 24.04.2015
Ort: 1010 Wien/A, Haus der Europäischen Union
Veranstalter: Umweltdachverband, A-1080 Wien
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Das Bodenschutzprotokoll der Alpenkonvention - Bedeutung und Anwendung
Workshop der Rechtsservicestelle Alpenkonvention bei CIPRA Österreich
Datum: 16.04.2015 - 16.04.2015
Ort: 5020 Salzburg/A, Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung, Bürgermeistersaal
Veranstalter: CIPRA Österreich
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7th World Water Forum 2015
Water for Our Future
Datum: 12.04.2015 - 17.04.2015
Ort: 0 Daegu und Gyeongbuk/Republik Korea, Daegu EXCO, Gyeongju HICO
Veranstalter: 7th World Water Forum Secretariat
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Boden.Leben - Wier schau'n drauf

Datum: 08.04.2015 - 08.04.2015
Ort: 3430 Tulln/A, BOKU Tulln - UFT
Veranstalter: Landwirtschaftskammer Österreich, A-1010 Wien
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Links

 B.U.N.D. - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
eine "Bürgerbewegung" für die Natur, deutsches Mitglied von "Friends of the Earth"
 BirdLife Österreich
bundesweit tätige ornithologische Vereinigung Österreichs
 BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Das "Lebensministerium" informiert über Land, Forst, Umwelt und Wasser ebenso wie Lebensmittel, Bundesgärten und die Spanische Reitschule
 CIPRA International
Internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) - zur Erhaltung von Natur- und Kulturerbe im Alpenraum
 Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol
regionaler Dachverband mit breiter Themenpalette
 Die LINKE.Ökologische Plattform
Deutsche Plattform für eine ökologische, nachhaltige Zukunft
 Distelverein
Zusammenschluß von Bauern/BäuerInnen, JägerInnen und NaturschützerInnen zur Förderung ländlicher Lebensräume
 DNR - Deutscher Naturschutzring
Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland
 DNR Info-Service
Pressemeldungen zu EU-Umweltpolitik und anderen Themen (für Umweltverbände und Fachleute nach Registrierung)
 EEA - Europäische Umweltagentur
Europas Tor zur Umweltinformation
 EEB - European Environmental Bureau
Dachverband für Umweltorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel
 ENDS Europe Daily
Europe´s Environmental News Service: täglicher Nachrichtendienst für umweltrelevante Themen - mit Schwerpunkt Europäische Union (kostenpflichtig)
 EU-Koordination des DNR
EU-Umweltnachrichten und wöchentlicher Newsletter vom Deutschen Naturschutzring DNR
 European Voice
Informationen rund um die wöchentlich erscheinende Zeitung; regelmäßige Umweltberichterstattung
 Global 2000
Themen wie zB Atom, Gentechnik, Klima, Pestizide, Regenwald, Verkehr oder Wasser; Mitglied von FOE International
 Greenpeace Österreich
Schwerpunkte Atom, Chemie, Gentechnik, Klima, Meer, Wald und Wale sowie ökologischer Fußabdruck
 Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
Informationsstelle für sämtliche Belange des Donauraumes und der mitteleuropäischen Staaten
 IUCN
IUCN, the International Union for Conservation of Nature, helps the world find pragmatic solutions to our most pressing environment and development challenges.
 Kuratorium Wald
Informationen zum Thema Wald und Baum - vom Baum des Jahres bis zur Woche des Waldes
 Lexikon Waldschädigende Luftverunreinigungen und Klimawandel
Das Lexikon "Waldschädigende Luftverunreinigungen" von Stefan Smidt enthält über 4300 einschlägige Schlagworte mit Querverweisen und englischen Übersetzungen
 Naturfreunde Österreich
engagieren sich seit mehr als 100 Jahren im Natur- und Umweltschutz
 Naturschutzbund Niederösterreich
verstehen sich als Anwalt der Natur in Niederösterreich
 Naturschutzbund Österreich
setzt sich seit 1913 für Schutz und Erhaltung der österreichischen Natur und ihrer Bewohner ein
 OeAV - Österreichischer Alpenverein
mit eigenem Schwerpunkt zu alpiner Raumordnung, Naturschutz und Alpenkonvention
 Ökobüro
Koordinationsstelle österreichischer Umweltorganisationen
 respect - Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung
außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtung zu Fragen der Nachhaltigkeit im Tourismus
 Umweltbundesamt
Informationen über die Umweltsituation in Österreich, österreichisches Umweltregister, etc.
 Umweltdachverband
Lobby, Netzwerk und Servicestelle für Natur- und Umweltschutz mit 34 Mitgliedsorganisationen
 Umweltseiten Lebensministerium
Direkter Einstieg zu den Umweltseiten im BMLFUW

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