Natur und Biodiversität  

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EU-News

02.09.2015

Natur und Biodiversität

BMLFUW Publikation: Wildschadenbericht 2014

Gemäß §16 Abs. 6 Forstgesetz 1975 hat das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) jährlich einen Bericht über Art und Ausmaß der Waldverwüstungen und insbesondere der flächenhaften Gefährdungen des Bewuchses durch Wild, die Gutachtertätigkeit der Forstbehörden und die Maßnahmen der Jagdbehörden sowie deren Erfolg, gegliedert nach Bundesländern, im Internet zu veröffentlichen. Der Bericht steht jetzt als Download auf der Webseite des BMLFUW zur Verfügung.

Der Wildschadensbericht 2014 setzt sich aus einer Beschreibung der Gesamtsituation in Österreich sowie den Verbalberichten der Bundesländer und einer Dokumentation der Fortschritte des Österreichischen Forst & Jagd-Dialogs zusammen.

 BMLFUW Publikation: Wildschadenbericht 2014


26.08.2015

Natur und Biodiversität

Hintergrundpapier zum Fitness-Check der Naturschutzrichtlinien

Derzeit überprüft die EU-Kommission die EU-Vogelschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Der NABU, BUND, DNR und WWF haben ein Papier mit aktualisierten Hintergrundinformationen zum "Fitness-Check" erstellt.

Umweltverbände befürchten durch den Fitness-Check eine Schwächung der EU-Naturschutzrichtlinien. In dem Papier informieren die Verbände über die Bedeutung und zentralen Inhalte der Richtlinien, den Ablauf des Fitness-Checks und dessen Einbettung in das REFIT-Programm der EU. [Quelle, DNR]

 Quelle, DNR: Hintergrundpapier zum Fitness-Check der Naturschutzrichtlinien
 Hintergrundpapier


26.08.2015

Natur und Biodiversität

Neue Publikation: European Wilderness Journal 3/2015

Die neue Ausgabe des European Wilderness Journals enthält zahlreiche Artikel, die sich mit verschiedenen Themen des europäischen Naturschutzes beschäftigen. Constantin Serban und Adela Talpes schreiben über das „Vallachian Vatra holiday village“ in Rumänien, das sanften Tourismus fördert. Vlado Vancura berichtet über eine Fallstudie im österreichischen Nationalpark Kalkalpen, die eine Bestandsaufnahme der Natur und Biodiversität in diesem Nationalpark versucht. Ein weiterer Artikel beschäftigt sich mit der friedlichen Koexistenz von Menschen und wild lebenden Bären in Nordspanien.

Diese und andere Artikel können Sie im aktuellen European Wilderness Journal lesen, das online gratis als Download auf der Webseite der European Wilderness Society zur Verfügung steht. Alle Artikel sind in englischer Sprache.

 European Wilderness Journal 3/2015


05.08.2015

Natur und Biodiversität

Ausverkauf der Natur abgelehnt: EU-weites Naturschutzbündnis mobilisiert rund 520.000 Bürger gegen Juncker-Pläne

Mehr als eine halbe Million EuropäerInnen haben sich in einer von der EU-Kommission initiierten Befragung gegen die Aufweichung des Naturschutzes in der EU ausgesprochen. Nie zuvor verzeichnete eine EU-Konsultation eine solche Resonanz. Dies ist vor allem auf die Mobilisierungsaktion von 120 Umweltorganisationen in den 28 Mitgliedstaaten zurückzuführen, bei der rund 520.000 Menschen für eine Beibehaltung der bisherigen EU-Naturschutzrichtlinien stimmten. Auch das European Environmental Bureau (EEB) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) unterstützten die Initiative.

Die Umweltschutzorganisationen riefen die EU-Bürger dazu auf, sich an der Konsultation zur Zukunft der EU-Naturschutzrichtlinien zu beteiligen. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker habe mit der Befragung den Weg für ein Naturschutzrecht ebnen wollen, das sich stärker an den Interessen der Wirtschaft orientiert, so der Vorwurf der Umweltschützer. Es zeichnet sich jedoch ab, dass eine überwältigende Mehrheit der teilnehmenden BürgerInnen Junckers Plänen zur Änderung des Naturschutzrechts eine klare Absage erteilt hat.

Anfang 2016 will die EU-Kommission beschließen, ob sie die Rechtsvorschriften ändern wird oder von den EU-Ländern eine bessere Durchsetzung der Regeln und mehr Finanzmittel einfordert.

Sollte Junckers Initiative Erfolg haben, befürchten die Umweltorganisationen eine massive Schwächung der Vorschriften zum Schutz von Arten, Lebensräumen und Schutzgebieten. Konkret geht es um die EU-Vogelschutzrichtlinie, die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) und das weltgrößte Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000.

Die Umweltschützer verweisen auf eine Vielzahl von Studien, wonach die Richtlinien bereits zur Rettung bedrohter Tierarten beigetragen haben. Seeadler, Kranich, Wildkatze und Biber gehe es dank ihnen heute wieder deutlich besser. Millionen Zugvögel wären ohne sie auf ihrer Route in den Süden zum Abschuss freigegeben. Auch wären deutlich mehr Moore und Feuchtgebiete trockengelegt, die letzten unberührten Küstenabschnitte bebaut und viele Fledermausquartiere zerstört worden. Dass die Artenvielfalt insgesamt dennoch schwindet, liege vor allem an der naturzerstörerischen EU-Agrarpolitik sowie unzureichender Finanzierung durch EU-Haushalt und die Mitgliedstaaten, Personalmangel und zu laxer Durchsetzung der Richtlinien in den Ländern, kritisieren die Umweltverbände.

 NatureAlert gemeinsame Pressemitteilung


22.07.2015

Natur und Biodiversität

Endspurt im Kampf für die Umwelt: Noch bis Freitag haben Sie die Chance sich zu beteiligen!

Die Kampagne "Nature Alert", die es EU-BürgerInnen ermöglicht, sich online für eine Beibehaltung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und der Vogelschutz-Richtlinie in ihrer jetzigen Form auszusprechen, hat mittlerweile bereits über 450.000 UnterstützerInnen gefunden. Der bisherige Rekord von 145.000 TeilnehmerInnen an einem öffentlichen EU-Konsultationsprozess wurde damit um mehr als das Dreifache überboten.

Die Konsultation zu den beiden Richtlinien ist Teil eines "Fitness-Checks", den die beiden Richtlinien derzeit durchlaufen. Umwelt- und Naturschutzorganisationen befürchten, dass dies zum Anlass genommen wird den Naturschutz in der EU zugunsten wirtschaftlicher Interessen abzuschwächen.

Die Kampagne "Nature Alert" wurde von European Environmental Bureau (EEB), BirdLife, Friends of Earth Europe und WWF ins Leben gerufen und wird noch bis Freitag 24. Juli allen EU-BürgerInnen die Möglichkeit geben, sich für den Naturschutz in der EU zu engagieren.

 Online-Teilnahme an der Konsultation


22.07.2015

Natur und Biodiversität

Bericht: Ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen

Ein neuer Bericht des Umweltbundesamtes beschäftigt sich mit der ökonomischen Bewertung von Ökosystemleistungen. Es werden sowohl Potenziale als auch Risiken analysiert.

In dem Bericht werden die wichtigsten internationalen Initiativen angeführt und die umweltpolitische Diskussion wiedergegeben. Das Umweltbundesamt untersuchte außerdem Methoden der ökonomischen Bewertung von Ökosystemleistungen. Daran anschließend erfolgte die Analyse der Potenziale und Risiken der ökonomischen Bewertung von Ökosystemleistungen. Zudem wurden in Zusammenarbeit mit der Statistik Österreich die Möglichkeiten und Grenzen einer Eingliederung von Ökosystemleistungen in die Umweltgesamtrechnungen diskutiert. Auch die Ergebnisse eines Stakeholder-Workshops vom April 2014 fließen in verschiedene Kapitel des Berichtes mit ein.

"Die ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen kann ein wirksamer Hebel sein, um eine nachhaltige Nutzung der Natur zu erreichen. So bietet sie Entscheidungsträgern einfache und vergleichbare Kenngrößen als Handlungsgrundlage und zeigt ein weites Spektrum an Potenzialen auf. Durch die ökonomische Bewertung von Ökosystemleistungen besteht aber auch die Gefahr, dass der Wert der Natur oder ihre Leistungen nur unter dem Vermarktungsaspekt gesehen werden. Eine reine Monetarisierung sollte keinesfalls dazu führen, dass eine Degradierung von Ökosystemen und ihrer Leistungen durch Ausgleichsmechanismen bewusst in Kauf genommen oder manche Ökosystemleistungen vernachlässigt werden, weil sie nicht bewertet werden. Vor der Durchführung einer Monetarisierung ist eine offene und differenzierte Diskussion zu den damit verbundenen sozialen, ökologischen und ökonomischen Risiken notwendig."

Der Bericht "Wirtschaftliche Bedeutung von Ökosystemleistungen: Potenziale und Risiken" steht als Download gratis auf der Webseite des Umweltbundesamtes zur Verfügung.

 Umweltbundesamt Pressemitteilung
 Umweltbundesamt-Bericht: Wirtschaftliche Bedeutung von Ökosystemleistungen


15.07.2015

Natur und Biodiversität

Europäische Union tritt CITES-Abkommen bei

Die Europäische Union ist die 181. Partei, die dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) beitritt. Das Übereinkommen deckt mehr als 35.000 Tier- und Pflanzenarten ab und soll sicherstellen, dass der Handel mit ihnen legal und nachhaltig bleibt.

Im Anschluss an eine 2014 ins Leben gerufene öffentliche Konsultation haben die Dienststellen der Europäischen Kommission mit der Vorbereitung eines Aktionsplans gegen den Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten begonnen. „Der Beitritt zu CITES ist ein wichtiger Schritt bei der Ausarbeitung unseres Aktionsplans zur verstärkten Bekämpfung des illegalen Artenhandels. CITES ist das beste Instrument, über das die internationale Gemeinschaft im Kampf gegen die Kriminalität im Zusammenhang mit dem illegalen und unhaltbaren Handel mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten verfügt. Durch CITES haben wir die Möglichkeit, die gesammelten Erfahrungen bei der Zerschlagung anderer illegaler Netzwerke zu nutzen“, sagt Karmenu Vella, EU-Kommissar für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei.

Durch CITES soll sichergestellt werden, dass der internationale Handel mit Arten freilebender Tiere und Pflanzen deren Überleben nicht gefährdet. Der illegale Artenhandel hat in den letzten Jahren ein nie da gewesenes Niveau erreicht und stellt inzwischen das viertgrößte illegale Geschäft weltweit dar. Nur das Geschäft mit Drogen-, Waffen- und Menschenhandel ist größer. Mehr als 20.000 Elefanten und 1.200 Nashörner wurden 2014 getötet. Nach Jahren der Erholung schrumpfen ihre Bestände nun erneut. Arten wie Menschenaffen, Tiger, Haie, Schildkröten, Schuppentiere, Korallen und Tropenholz werden illegal gehandelt, um eine weltweit steigende Nachfrage zu befriedigen.

Internationale Organisationen wie Interpol und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung arbeiten mit CITES zusammen und haben ihr Engagement im Kampf gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität in diesem Bereich verstärkt. Das CITES-Übereinkommen bedeutet, dass als letztes Mittel auch Sanktionen ergriffen werden können, wenn Parteien wiederholt ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

 EU-Kommission Pressemitteilung
 EU-Konzept zur Bekämpfung des illegalen Artenhandels:
 Über den EU-Beitritt zur CITES


08.07.2015

Natur und Biodiversität

Umweltbundesamt: Artenvielfalt muss dringend besser geschützt werden

Weltweit sind 22.784 Arten gefährdet, mit steigender Tendenz. Das belegt die im Juni 2015 von der Welt-Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) veröffentlichte Rote Liste der Pflanzen- und Tierarten. Das Ausmaß dieser Gefährdung wird oft erst verspätet erkannt und unterschätzt. Eine neue Studie unter der Leitung des Umweltbundesamt-Experten Franz Essl zeigt, welche Mechanismen dazu führen, dass Veränderungen der Artenvielfalt verzögert wahrgenommen werden, und wie die Politik gegensteuern kann. Die Studie wurde am 29. Juni 2015 in der Fachzeitschrift "Trends in Ecology and Evolution" veröffentlicht.

"Der Verlust an Biodiversität, der Vielfalt von Arten und Lebensräumen, hat viele Ursachen. Allen voran die Zerstörung naturnaher Lebensräume durch Waldrodungen, Flussregulierungen oder das Entwässern von Feuchtgebieten. Eine weitere Ursache liegt darin, dass Tier- und Pflanzenarten in andere Erdteile verschleppt werden, mit oft unabsehbaren Folgen für die heimischen Arten", erklärt Franz Essl.

Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen zum Artenrückgang fokussieren auf einzelne Umweltveränderungen. Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Gefährdungsursachen bleiben unberücksichtigt. Die neue Studie bietet erstmals einen Überblick über alle bekannten Mechanismen, die zu Biodiversitätsverlusten führen. Dabei zeigt sich, dass das Zusammenspiel mehrerer Faktoren wie Lebensraumverlust, Klimawandel und Verschleppung von Arten den Artenrückgang massiv beschleunigen kann.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der Artenschutz schnell und verstärkt angegangen werden muss. Die Autoren sprechen sich dafür aus, mehr Schutzgebiete auszuweisen, um Arten und Lebensräume zu erhalten, den Naturschutz stärker in die Landnutzung einzubeziehen und das Einschleppen gebietsfremder Arten zu verhindern.

Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse ist online in englischer Sprache verfügbar. Der Zugriff auf den Volltext des Artikels in der Fachzeitschrift "Trends in Ecology and Evolution" ist kostenpflichtig.

 Umweltbundesamt Pressemitteilung
 Studie: Delayed biodiversity change: no time to waste (Englisch)


10.06.2015

Natur und Biodiversität

Bewertung der EU-Biodiversitätsstrategie und Rote Liste bedrohter Vögel veröffentlicht

Obwohl die EU-Biodiversitätsstrategie in einigen Bereichen Fortschritte erzielt, verfehlt sie das Ziel, den Verlust der Artenvielfalt bis 2020 zu stoppen. Das geht aus der Halbzeitbewertung der EU-Biodiversitätsstrategie und der im Auftrag der EU-Kommission von BirdLife erstellten "Roten Liste" der bedrohten Vogelarten hervor.

Um geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen und den Rückgang der Artenvielfalt aufzuhalten, umfasst die Biodiversitätsstrategie mehrere Teilziele. Fortschritte bei diesen Zielen gibt es laut BirdLife bei der Umsetzung der EU-Naturschutzrichtlinien, in der Fischerei und im Umgang mit invasiven, gebietsfremden Arten. Nur geringe Erfolge gäbe es hingegen beim Beitrag der EU zum weltweiten Erhalt der biologischen Vielfalt und bei der Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme. Das Ziel einer naturverträglichen Landnutzung wurde bisher völlig verfehlt.

Dem jetzt veröffentlichten Bericht zufolge geht es der Natur in Europa überall dort besonders gut, wo die Vogelschutz- und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie erfolgreich umgesetzt werden. Diese werden jedoch oft unzureichend finanziert und mangelhaft umgesetzt.

"Die Entwicklung von Europas Natur hängt maßgeblich an der Vogelschutz- und FFH-Richtlinie. Daher darf dieses Herzstück der EU-Biodiversitätsstrategie keinesfalls aufgeweicht werden, wie es durch den Fitness-Check der EU-Kommission derzeit droht. Stattdessen ist die Bilanz ein dringender Appell an die EU, an ihren Richtlinien festzuhalten und sie mit noch mehr Nachdruck umzusetzen", sagt Olaf Tschimpke, Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU).

Hinsichtlich des Fitness-Checks der EU-Naturschutzrichtlinien fordert laut dem europäischen Umweltinformationsdienst ENDS Europe auch die Europäische Umweltagentur die EU-Kommission auf, sich für eine bessere Umsetzung der Richtlinien einzusetzen, anstatt diese zu verändern.

Auch BirdLife hat die Rote Liste bedrohter Vogelarten in Europa vorgelegt. Demnach gibt es Erfolge bei der gezielten Rettung seltener Arten, vor allem derer, die unter der Vogelschutzrichtlinie geschützt sind. Im Bericht werden 18 Prozent der 451 Vogelarten der EU als gefährdet eingestuft. In Deutschland beispielsweise ist die Population des Rebhuhns in den vergangenen 25 Jahren um 94 Prozent geschrumpft und die des Kiebitzes um 75 Prozent. Ähnliche Trends gibt es EU-weit. 29 Arten sind neu in die Rote Liste aufgenommen worden, darunter die früher häufiger vorkommende Turteltaube. Lebensraumverluste durch intensive Landwirtschaft und den Klimawandel sind die Hauptgründe für die negativen Entwicklungen.

"Es gelingt vergleichsweise gut, sehr seltene Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Gleichzeitig schaffen wir es nicht zu verhindern, dass häufige Vogelarten so selten werden, dass wir sie bald nur noch in Schutzgebieten beobachten können", sagt Lars Lachmann vom NABU.

Derzeit überprüft die EU-Kommission die EU-Naturschutzrichtlinien. Umweltverbände befürchten eine Schwächung der Schutzstandards als Resultat des Prozesses. Bei der Onlinekampagne "NatureAlert" können EuropäerInnen noch bis zum 24. Juli für einen engagierten EU-Naturschutz stimmen und der EU-Kommission ein Zeichen gegen die Schwächung der EU-Naturschutzgesetzgebung setzen. [Quelle, DNR]

 Quelle, DNR: Bewertung der EU-Biodiversitätsstrategie und Rote Liste bedrohter Vögel veröffentlicht
 Halbzeitbewertung der Biodiversitätstrategie von Birdlife
 Rote Liste bedrohter Vogelarten von BirdLife
 NABU zur Halbzeitbewertung der Biodiversitätsstrategie
 NABU zur Roten Liste bedrohter Vogelarten
 NatureAlert


03.06.2015

Natur und Biodiversität

LIFE-Ausschreibungen 2015: Einreichungen ab sofort möglich

LIFE+ ist das Umweltfinanzierungsinstrument der Europäischen Union. Die Ausschreibungsfristen für dieses Jahr sind jetzt angelaufen. Die Fristen zur Einreichung von Anträgen sind in diesem Jahr gestaffelt. Für traditionelle Projekte gelten folgende Fristen:

• Klima: 15. September 2015
• Umwelt: 1. Oktober 2015
• Natur und Information: 7. Oktober 2015

Für die Konzept-Note bei integrierten Projekten gilt als Frist der 1. Oktober 2015.

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) lädt zu einem Workshop für potentielle AntragstellerInnen ein. Der Workshop findet am 16. Juni 2015 im Bundesministerium in Wien statt. Ansprechpartnerin für diesen Workshop des BMLFUW ist DI.in Dr.in Margareta Stubenrauch.

 LIFE-Ausschreibung 2015
 BMLFUW: Informationen zu LIFE+



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Factsheets

DNR-Factsheet Biosprit
Richtlinie zur Änderung der Erneuerbare-Energie- und Kraftstoffqualitätsrichtlinie der EU-Kommission zur Minimierung der negativen Auswirkungen der Biokraftstoffe.
 Download Factsheet "DNR-Factsheet Biosprit " (pdf, 489 Kb)
Das 7. Umweltaktionsprogramm
Dieses Factsheet informiert Sie über die zentralen Themen des 7. Umweltaktionsprogrammes mit Links zu den Dokumenten.
 Download Factsheet "Das 7. Umweltaktionsprogramm" (pdf, 414 Kb)
Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)
Das Factsheet des Deutschen Naturschutzrings beinhaltet wichtige Informationen und Quellen sowie AnsprechpartnerInnen im Bezug auf die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).
 Download Factsheet "Übersicht über die EU Agrarpolitik ab 2011(DNR Factsheet)" (pdf, 86 Kb)

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EUropa-Info

TTIP & Umwelt
Seit Juni 2013 verhandeln die USA und die EU über die Entstehung eines gemeinsamen Binnenmarktes. In dieser Ausgabe wird vesucht, die Komplexität und Vielschichtigkeit des Transatlantischen Handelsabkommens aus der Sicht von ExpertInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen zu durchleuchten, um den LeserInnen ein wenig Aufklärung über TTIP anzubieten.
 Download PDF
Wasser: Umwelt und Ressourcenkosten
Die EU-Mitgliedsstaaten müssen auf Basis des Verursacherprinzips bei der Bepreisung von Wasserdienstleistungen auch Umwelt- und Ressourcenkosten berücksichtigen. Bei der Auslegung des Artikels 9 gehen die Meinungen jedoch auseinander. In dieser Ausgabe beleuchten ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen dieses überaus brisante Thema.
 Download PDF
Ernährung & Umwelt
Produktion und Verarbeitung, Vermarktung und Konsum - das sind die Themenschwerpunkte dieser neuen Spezialausgabe zu Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesundheit.
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Wald & Umwelt
Wälder haben viele Funktionen. Sie dienen einserseits als Erholungsraum, sind wichtige Bewahrer von Biodiversität und sind andererseits Lieferant für Wirtschaft und Industrie. Anlässlich des Jahres der Wälder behandelt diese Ausgabe verschiedene Spektren rund um die Ressource Wald.

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Umwelt & Geld
Interessante Beiträge über grüne Veranlagungen und grüne Investitionspolitik zeigen Wege auf, wie in Zukunft Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Produktion und Gesellschaft forciert werden kann.
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Biodiversität
2010 war das Jahr der Biodiversität. Was wurde erreicht und was ist noch zu tun? Unsere AutorInnen aus dem In- und Ausland gehen diesen Fragen nach.
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EU-Förderungen für die Umwelt
Diese Ausgabe befasst sich mit den verschiedenen EU-Förderprogrammen für Natur und Umwelt. Ein Leitfaden mit allen wichtigen Kontaktadressen und Linktipps.
 Download PDF
Klimawandel & Sicherheit
Die Sicherheit der Lebensgrundlagen aller Menschen sollte uns ein großes Anliegen sein, denn die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebenssituation anderer Menschen werden uns in Zukunft beschäftigen, dies machen die Beiträge unser Autorinnen und Autoren deutlich.
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Dossiers

Possibility for the Member States to restrict or prohibit the use of genetically modified food and feed on their territory
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Genetically modified organisms (GMOs): possibility for the Member States to restrict or prohibit the cultivation of GMOs in their territory. Directive 2015/412
Veröffentlichung Amtsblatt
Protection of species of wild fauna and flora by regulating trade therein
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Prevention and management of the introduction and spread of invasive alien species. Regulation 2014/1143
Veröffentlichung Amtsblatt

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Veranstaltungen

Österreichische Pflanzenschutztage 2015
Erfahrungen mit dem neuen Pflanzenschutzmittelrecht und dessen Auswirkungen
Datum: 24.11.2015 - 25.11.2015
Ort: 7071 Rust/Burgenland; Seehotel Rust
Veranstalter: Österreichische Arbeitsgemeinschaft für integrierten Pflanzenschutz
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Symposium anlässlich 25 Jahre Arche Noah
Vielfalt ernährt die Welt
Datum: 10.11.2015 - 10.11.2015
Ort: 1010 Wien; Urania
Veranstalter: Verein Arche Noah
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Österreichischen Naturschutztag - NATUR VERBINDET

Datum: 14.10.2015 - 15.10.2015
Ort: 5026 Salzburg; Salzburger Bildungszentrum St. Virgil
Veranstalter: Naturschutzbund Österreich
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22. Österreichischer Fundraising Kongress "Neue Wege, anderes Denken: Entwicklungsperspektiven im Fundraising"

Datum: 12.10.2015 - 13.10.2015
Ort: 1140 Wien/A, Europahaus
Veranstalter: Fundraising Verband Austria, A-1180 Wien
 Details anzeigen
Tagung (Agri-)Kultur, Mobilität und Tourismus in den Alpen

Datum: 02.10.2015 - 04.10.2015
Ort: 6154 Schmirn/Tirol, Gemeindesaal
Veranstalter: Grüne Bildungswerkstatt Österreich
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Links

 B.U.N.D. - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
eine "Bürgerbewegung" für die Natur, deutsches Mitglied von "Friends of the Earth"
 BirdLife Österreich
bundesweit tätige ornithologische Vereinigung Österreichs
 BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Das "Lebensministerium" informiert über Land, Forst, Umwelt und Wasser ebenso wie Lebensmittel, Bundesgärten und die Spanische Reitschule
 CIPRA International
Internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) - zur Erhaltung von Natur- und Kulturerbe im Alpenraum
 Dachverband für Natur- und Umweltschutz in Südtirol
regionaler Dachverband mit breiter Themenpalette
 Die LINKE.Ökologische Plattform
Deutsche Plattform für eine ökologische, nachhaltige Zukunft
 Distelverein
Zusammenschluß von Bauern/BäuerInnen, JägerInnen und NaturschützerInnen zur Förderung ländlicher Lebensräume
 DNR - Deutscher Naturschutzring
Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland
 DNR Info-Service
Pressemeldungen zu EU-Umweltpolitik und anderen Themen (für Umweltverbände und Fachleute nach Registrierung)
 EEA - Europäische Umweltagentur
Europas Tor zur Umweltinformation
 EEB - European Environmental Bureau
Dachverband für Umweltorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel
 ENDS Europe Daily
Europe´s Environmental News Service: täglicher Nachrichtendienst für umweltrelevante Themen - mit Schwerpunkt Europäische Union (kostenpflichtig)
 EU-Koordination des DNR
EU-Umweltnachrichten und wöchentlicher Newsletter vom Deutschen Naturschutzring DNR
 European Voice
Informationen rund um die wöchentlich erscheinende Zeitung; regelmäßige Umweltberichterstattung
 Global 2000
Themen wie zB Atom, Gentechnik, Klima, Pestizide, Regenwald, Verkehr oder Wasser; Mitglied von FOE International
 Greenpeace Österreich
Schwerpunkte Atom, Chemie, Gentechnik, Klima, Meer, Wald und Wale sowie ökologischer Fußabdruck
 Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
Informationsstelle für sämtliche Belange des Donauraumes und der mitteleuropäischen Staaten
 IUCN
IUCN, the International Union for Conservation of Nature, helps the world find pragmatic solutions to our most pressing environment and development challenges.
 Kuratorium Wald
Informationen zum Thema Wald und Baum - vom Baum des Jahres bis zur Woche des Waldes
 Lexikon Waldschädigende Luftverunreinigungen und Klimawandel
Das Lexikon "Waldschädigende Luftverunreinigungen" von Stefan Smidt enthält über 4300 einschlägige Schlagworte mit Querverweisen und englischen Übersetzungen
 Naturfreunde Österreich
engagieren sich seit mehr als 100 Jahren im Natur- und Umweltschutz
 Naturschutzbund Niederösterreich
verstehen sich als Anwalt der Natur in Niederösterreich
 Naturschutzbund Österreich
setzt sich seit 1913 für Schutz und Erhaltung der österreichischen Natur und ihrer Bewohner ein
 OeAV - Österreichischer Alpenverein
mit eigenem Schwerpunkt zu alpiner Raumordnung, Naturschutz und Alpenkonvention
 Ökobüro
Koordinationsstelle österreichischer Umweltorganisationen
 respect - Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung
außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtung zu Fragen der Nachhaltigkeit im Tourismus
 Umweltbundesamt
Informationen über die Umweltsituation in Österreich, österreichisches Umweltregister, etc.
 Umweltdachverband
Lobby, Netzwerk und Servicestelle für Natur- und Umweltschutz mit 34 Mitgliedsorganisationen
 Umweltseiten Lebensministerium
Direkter Einstieg zu den Umweltseiten im BMLFUW

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