Nachhaltigkeit und Ressourcen  

 EU-News
 Factsheets
 Europa-Info
 Dossiers
 Veranstaltungen
 Links



 

EU-News

22.10.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

EU legt Ökodesign-Standards für Festbrennstoffkessel fest

Am Montag,, 20. Oktober 2014, haben die EU-Mitgliedstaaten neue Ökodesign-Standards für Festbrennstoffkessel wie Holz- oder Kohleheizungen beschlossen, wie der Umweltnachrichtendienst ENDS berichtet.

Ab 2020 müssen Festbrennstoffkessel demnach Mindeststandards bei Energieeffizienz und Emissionen einhalten. Der Beschluss schwächt den ursprünglichen Kommissionsvorschlag ab. Die Regelung soll nun erst zwei Jahre später, im Jahr 2020, in Kraft treten. Außerdem wurden während der Verhandlungen die vorgeschlagenen Emissionsgrenzen für Feinstaub, Kohlenmonoxid und Stickoxide erhöht. Die neuen Standards gelten für Kessel mit einer Wärmeleistung von maximal 500 Kilowatt.

Festbrennstoffkessel sind für mehr als 40 Prozent der primären Feinstaubemissionen in der EU verantwortlich. Bevor die neuen Regelungen in Kraft treten können, muss das EU-Parlament noch zustimmen. [Quelle, DNR]

 Quelle, DNR: EU legt Ökodesign-Standards für Festbrennstoffkessel fest
 Vorschlag der EU-Kommission


22.10.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Europäische Umweltagentur-Publikation: EUA Signale 2014

Die diesjährige Ausgabe der jährlichen Publikation „Signale“ der Europäischen Umweltagentur (EUA) hat das Thema „Wohlergehen und die Umwelt“ zum Thema. Der Fokus von „Signale 2014“ liegt auf dem Aufbau einer ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft in Europa.

„Wir bauen mehr Ressourcen ab und verbrauchen diese schneller, als unser Planet in einem bestimmten Zeitraum erzeugen kann. Die Höhe des gegenwärtigen Verbrauchs und die aktuellen Produktionsmengen sind nicht nachhaltig und bedrohen die Fähigkeit unseres Planeten, für uns zu sorgen. Wir müssen unser Produktions- und Verbrauchssysteme umgestalten, um zu ermöglichen, dieselbe Produktmenge mit einem geringeren Aufwand an Ressourcen zu produzieren, mehr wiederzuverwenden, wiederzugewinnen und dem Recycling zuzuführen sowie die erzeugte Abfallmenge zu reduzieren,“ resümiert die EUA anlässlich der Veröffentlichung des Themenheftes.

Eine deutschsprachige Ausgabe von „Signale 2014“ steht als Download auf der Webseite der EUA gratis zur Verfügung.

 EEA Publikation: EUA Signale 2014


15.10.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Vegucation: EU-Projekt fördert vegetarische gastronomische Berufsausbildung

Das von der EU geförderte Projekt Vegucation reagiert auf den dringenden Bedarf nach einer europaweiten gastronomischen Berufsausbildung, die auf das Gebiet der pflanzlich-basierten Kochkunst spezialisiert ist.

Die steigende Nachfrage nach pflanzlichen Speisen legt das Bedürfnis nach gut ausgebildeten Lehrlingen, Lehrkräften und zukünftigen Köchen und Köchinnen offen, zumal Konsumenten vermehrt nach gesünderem, fleischreduziertem und fortschrittlichem Essen tendieren.

Auch haben sich Nachhaltigkeitsstandards zu einer Hauptkomponente der sozialen Unternehmenspolitik gastronomischer Unternehmen entwickelt. Der Großteil der europäischen Bevölkerung neigt zu übermäßigem Fleischkonsum und nährstoffarmer Kost. Zahlreichen ernährungsbedingten Krankheiten wie Herz-Kreislauf Erkrankungen, Fettleibigkeit, Diabetes, Gicht und bestimmten Krebsarten könnte mit einer vollwertigen fleischreduzierten Ernährungsweise vorgebeugt werden.

Eine rein pflanzliche Ernährung reduziert außerdem den persönlichen CO2-Fußabdruck um 83 % und spart pro Person täglich 1.700 Liter Wasser. Laut dem aktuellen „Living Planet Report 2014“ des WWF entfällt in Österreich mit 57 Prozent mehr als die Hälfte des ökologischen Fußabdrucks auf die Freisetzung von Kohlendioxid, gefolgt vom landwirtschaftlichen Anbau mit 20 Prozent. 92 des weltweiten Wasserverbrauchs gehen heute zu Lasten der Landwirtschaft.

Vegucation kann Köchen dabei helfen, eine ausgewogene und schmackhafte Speisenauswahl in Europas Kantinen einzuführen. Innovationsdruck durch Missstände in der gastronomischen Berufsausbildung ist in allen Partnerländern vorhanden.

Eine eigene Webseite informiert auch in deutscher Sprache über das Projekt, an dem acht Partner aus vier Ländern (Österreich, Deutschland, Belgien, Niederlande) teilnehmen. In jedem Partnerland ist die jeweilige nationale Vegetariervereinigung (NGO) eingebunden, zusätzlich nehmen vier Hotel- und Gastronomieschulen in Belgien und Deutschland an dem Projekt teil. Österreichischer Partner ist die Vegane Gesellschaft Österreich (VGÖ).

 Vegucation Webseite
 Vegane Gesellschaft Österreich


15.10.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

WWF: Living Planet Report 2014 dokumentiert großen Artenverlust

In den letzten 40 Jahren sind 52 Prozent der Arten verloren gegangen, schreibt der WWF im neuen Weltzustandsbericht „Living Planet Report 2014“, der alle zwei Jahre veröffentlicht wird.

Im Durchschnitt hat sich die Anzahl der untersuchten Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische damit halbiert. Am schlimmsten traf es die im Süßwasser lebenden Tiere. Sie haben um mehr als drei Viertel abgenommen. Die tropischen Regionen leiden wesentlich mehr am Verschwinden der Arten als die gemäßigten Zonen. Besonders dramatisch ist die Lage in Lateinamerika, wo ein Artenverlust von 83 Prozent gemessen wurde. Auch in der asiatisch-pazifischen Region ist der Verlust enorm. Die Lebenswelt des Meeres ging um knapp 40 Prozent zurück. Besonders betroffen davon sind Seevögel, Meeresschildkröten und Haie. In ausgewiesenen Schutzgebieten, so die gute Nachricht, verschwinden nur halb so viele Tiere wie in nicht geschützten Gebieten. In Nepal ist die Zahl der Tiger durch intensive Schutzmaßnahmen sogar um zwei Drittel gestiegen. Dramatisch hingegen ist die Situation in Südafrika, wo die Zahl der gewilderten Nashörner von 13 Tieren im Jahr 2007 auf mehr als 1.000 im Jahr 2013 angewachsen ist.

Auch steigt der Wasserverbrauch rapide an. 92 Prozent des Wassers auf der Erde ist Salzwasser. Der Rest ist Süßwasser, das aber fast zur Gänze in den Polkappen, Gletschern und unterirdischen Wasserspeichern gebunden ist. 92 des weltweiten Wasserverbrauchs gehen heute zu Lasten der Landwirtschaft. 4,4 Prozent verbraucht die Industrie und weniger als vier Prozent die Haushalte. Die Länder mit dem höchsten Wasserverbrauch sind China, Indien und die USA. Heute leben 768 Millionen Menschen weltweit ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und der Verbrauch an Süßwasser wird bis 2030 um 40 Prozent zunehmen, so der Report. Schon jetzt leiden mehr als 200 Flusseinzugsgebiete, in denen insgesamt fast 2,7 Milliarden Menschen leben, an einer mindestens einmonatigen Wasserknappheit im Jahr.

Österreich liegt mit seinem Pro-Kopf-Fußabdruck von allen untersuchten Ländern auf Platz 17. Würden alle Menschen so leben wie die Österreicher bräuchte die Menschheit 3,1 Planeten um die Bedürfnisse aller Menschen zu decken. Wir nehmen uns also dreimal so viel wie uns zusteht, schreibt der WWF. Mehr als die Hälfte des ökologischen Fußabdrucks Österreichs fällt mit 57 Prozent auf die Freisetzung von Kohlendioxid, gefolgt vom landwirtschaftlichen Anbau mit 20 Prozent.

 WWF Pressemitteilung


08.10.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

EU-Umweltbüro: Veranstaltungsübersicht für Oktober 2014

Das EU-Umweltbüro informiert Sie über neue Termine im Umweltbereich. Einige ausgewählte Veranstaltungen im Oktober:

Die 8. Eurosolar-Konferenz „Stadtwerke mit erneuerbaren Energien“ findet vom 13.-14. 10. in Kassel, Deutschland, statt.

Die WCRP (World Climate Research Programm) und Eumetsat veranstalten vom 13.-17. Oktober in Darmstadt, Deutschland, das Klimasymposium 2014.

Der Naturschutzbund Oberösterreich organisiert am 17.10. in Linz einen Naturschutzkurs mit dem Titel „Verschandelt Österreich?“.

„Biodiversity and Food Security – From Trade-offs to Synergies“ ist der Titel einer Veranstaltung, die vom 29.-31.10. in Aix en Provence, Frankreich, stattfindet, und von der Abteilung für Wissenschaft und Technologie der Französische Botschaft in Deutschland organisiert wird.

B.A.U.M. Österreich, das Austrian Network for Sustainable Leadership, organisiert im Rahmen der Reihe „Unternehmergespräche: Strategien für die Zukunftsfähigkeit“ am 30.10. in Wien eine Veranstaltung mit dem Titel „Zukunftsfähig Wirtschaften – Sustainable Leadership“.

Weiterführende Informationen zu diesen und anderen Terminen finden Sie in der Terminübersicht des EU-Umweltbüros.

 EU-Umweltbüro: Termine für Oktober 2014


08.10.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Eurostat: Jahrbuch der Regionen 2014 veröffentlicht

Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, hat das Jahrbuch der Regionen für das Jahr 2014 veröffentlicht.
Die Veröffentlichung präsentiert Statistiken für die 272 NUTS Ebene-2-Regionen und für einige Indikatoren der 315 NUTS Ebene-3-Regionen in den 28 Mitgliedstaaten der EU und, sofern vorhanden, für die Regionen der EFTA-Länder und Kandidatenländer. Sie enthält auch Informationen, um die Lebensqualität in Europäischen Städten bewerten zu können.

Zusätzlich zum Jahrbuch der Regionen stehen auf der Eurostat Webseite zwei interaktive Anwendungen zur Verfügung, um subnationale Daten zu visualisieren und zu analysieren, „Regional Statistics Illustrated“ und der „Statistische Atlas“. Das Jahrbuch steht auch auf Deutsch gratis als Download zur Verfügung.

Jedes Kapitel stellt statistische Informationen in Karten, Abbildungen und Tabellen dar, begleitet von einer Beschreibung der wichtigsten Ergebnisse, der Datenquellen und des politischen Kontextes. Die regionalen Indikatoren sind in folgende elf Themenbereiche gegliedert: Bevölkerung, Gesundheit, Bildung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, strukturelle Unternehmensstatistik, Forschung und Innovation, Informationsgesellschaft, Tourismus, Verkehr sowie Landwirtschaft. Darüber hinaus enthält diese Ausgabe vier spezielle Fokuskapitel, die einerseits die Umwelt sowie Landbedeckung und Landnutzung näher beleuchten und andererseits europäische Städte und regionale Wettbewerbsfähigkeit vorstellen.

 Eurostat Pressemitteilung
 Eurostat: Jahrbuch der Regionen 2014


08.10.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Naturfreunde fordern mehr nachhaltigen Tourismus

„Tourism & Community Development“ war das Motto des diesjährigen Welt-Tourismustages am 27. September. Damit stellte die World Tourism Organisation (UNWTO) die Bedeutung des Tourismus für die Erreichung der Millenniumsziele der Vereinten Nationen insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung der Armut und eine ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt dieses Tages. Doch die Realität sieht vielerorts anders aus, kritisieren die Naturfreunde.

Bis 2015 sollen die Millenniums-Ziele der Vereinten Nationen erreicht werden, darunter die Halbierung der weltweiten Armut und der Aufbau einer globalen Partnerschaft für Entwicklung. Die UNWTO sieht dabei auch im Tourismus einen zentralen Faktor für die Erreichung dieser Ziele.

„Kein anderer Wirtschaftszweig ist in den letzten Jahren schneller gewachsen“, informieren die Naturfreunde. „Und in vielen Ländern ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Doch vielerorts hinterlässt er auch negative Spuren: Die Urlaubsflüge heizen das Klima auf, die Ansprüche der Gäste verschärfen in den Zielgebieten Konflikte um Land und Wasser und erhöhen den Druck auf Ökosysteme. Oft werden lokale Gemeinschaften vom Tourismus überfahren. Angestellte werden zu prekären Bedingungen beschäftigt, Frauen benachteiligt und Kinder schutzlos der Ausbeutung preisgegeben.“

Die Naturfreunde fordern einen sozial, ökologisch und kulturell verträglichen Tourismus. Die Naturfreunde Internationale mit ihrer Marke „respect“ setzt sich für die Etablierung eines nachhaltigen Tourismus ein. Die Broschüre „Wegweiser durch den Labeldschungel“ stellt glaubwürdige Gütesiegel und Zertifizierungsinitiativen im Tourismus vor.

 Naturfreunde Pressemitteilung
 Broschüre: Wegweiser durch den Labeldschungel


17.09.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Aktionstage Nachhaltigkeit: Projektanmeldung bis 4. Oktober 2014

Vom 4. bis 14. Oktober 2014 finden in ganz Österreich wieder die Aktionstage Nachhaltigkeit statt. Die Teilnahme an den Aktionstagen ist für alle Engagierten in Österreich, die sich für eine lebenswerte Zukunft einsetzen, frei. Mit einem einfachen Eintrag im Programm der Aktionstage werden die Projekte und Ideen der Teilnehmenden sichtbar. Bis zum 2. Oktober können noch Projekte angemeldet werden. Bisher wurden bereits rund 140 Aktionen registriert.

Die Aktionstage Nachhaltigkeit sind eine österreichweite Initiative, die das vielfältige Engagement für eine Nachhaltige Entwicklung sichtbar macht. Die Initiative findet einmal im Jahr in einem Zeitraum von zirka 10 Tagen statt und wird von den NachhaltigkeitskoordinatorInnen des Bundes und der Länder getragen. Unterstützt werden diese durch eine Vielzahl von PartnerInnen und UnterstützerInnen, wobei die Initiative durch das Engagement der TeilnehmerInnen lebt.

 Aktionstage Nachhaltigkeit


10.09.2014

Konsumentenschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcen

EU-Umweltbüro: EUropainfo 2/14: TTIP & Umwelt

„EUropainfo“, das Magazin des EU-Umweltbüros, beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe 2/14 mit dem Thema TTIP & Umwelt.

Seit Juni 2013 verhandeln die USA und die EU über die Entstehung eines gemeinsamen Binnenmarktes, in dem Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks gleich gestellt, Zölle beseitigt und auch alle anderen nicht-tarifären Beschränkungen soweit wie möglich abgebaut werden sollen. Weltweit würde der größte Wirtschaftsraum mit 800 Millionen VerbraucherInnen, die 30% des gesamten Welthandels erbringen würden, entstehen.

In vielen Ländern werden aber die Stimmen von BürgerInnen, der Zivilgesellschaft aber auch von PolitikerInnen gegen TTIP täglich lauter. So wird im September eine Europäische Bürgerinitiative dagegen starten und am 11. Oktober 2014 ist ein europaweiter Protesttag geplant. Die Komplexität und Vielschichtigkeit sowie die Intransparenz der Verhandlungen machen es jedoch BürgerInnen sehr schwer, sich ein umfassendes, objektives Bild über dieses geplante Wirtschaftsabkommen zu verschaffen.

Die aktuelle Ausgabe des EU-Infomagazins des EU-Umweltbüros beschäftigt sich deshalb mit dem Handelsabkommen (Zölle, nicht-tarifäre Handelshemmnisse, regulatorische Kooperation, etc.) und dem geplante Investitionsschutzabkommen (Schiedsgerichtsklagen) und berichtet über diese Themen aus der Sicht von nationalen und europäischen ExpertInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen.

Die aktuelle Ausgabe der EUropainfo steht auf der Webseite des EU-Umweltbüros als Download gratis zur Verfügung.

 EUropainfo 2/14


10.09.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Eurobarometer: Umweltschutz für 95% der EuropäerInnen wichtig

Eine überwältigende Mehrheit der 28.000 befragten EU-BürgerInnen bekannte sich bei der jüngsten Eurobarometer-Umfrage zum Umweltschutz. 95% der Befragten gaben an, dass ihnen der Schutz der Umwelt persönlich wichtig ist, und viele glauben, dass noch mehr getan werden kann.

Eine große Mehrheit befürwortet Ökosteuern. 93% der Befragten denken, dass Unternehmen, die für erhebliche Umweltverschmutzungen verantwortlich sind, die von ihnen verursachten Schäden beseitigen sollten. Höhere Strafen für Umweltsünder halten sie für das wirksamste Mittel zur Lösung von Umweltproblemen.

77% sind der Meinung, dass sich große Unternehmen und die Industrie nicht genug bemühen. Dasselbe denken 70% der Befragten über die Regierung ihres jeweiligen Landes. Von den EU-Bürgerinnen und Bürgern sind 77% der Meinung, dass europäisches Umweltrecht für den Umweltschutz in ihrem Land notwendig ist.

Immer mehr Personen (59%) glauben, dass zur Messung des Fortschritts in ihrem Land soziale und ökologische Kriterien in gleichem Maße herangezogen werden sollten wie wirtschaftliche Kriterien. In Bezug auf Ausgaben und Investitionen staatlicher Stellen sind 59% der Befragten der Meinung, dass die Behörden ihres Landes Umweltabwägungen Vorrang gegenüber Kostenabwägungen einräumen sollten.
Eine große Mehrheit der Befragten ist der Ansicht, dass die effiziente Nutzung natürlicher Ressourcen (79%) und der Schutz der Umwelt (74%) das Wirtschaftswachstum ankurbeln können. 77% der EU-Bürgerinnen und Bürger sind der Meinung, dass Umweltprobleme sich unmittelbar auf ihr tägliches Leben auswirken.

Im Vergleich zu 2011 sind noch mehr BürgerInnen bereit (75%), umweltfreundliche Produkte zu kaufen, auch wenn diese etwas teurer sind.

 EU-Kommission Pressemitteilung
 Special Eurobarometer 416: Attitudes of European Citizens Towards the Environment



 zum Seitenanfang


 

Factsheets

DNR-Factsheet Biosprit
Richtlinie zur Änderung der Erneuerbare-Energie- und Kraftstoffqualitätsrichtlinie der EU-Kommission zur Minimierung der negativen Auswirkungen der Biokraftstoffe.
 Download Factsheet "DNR-Factsheet Biosprit " (pdf, 489 Kb)
Das 7. Umweltaktionsprogramm
Dieses Factsheet informiert Sie über die zentralen Themen des 7. Umweltaktionsprogrammes mit Links zu den Dokumenten.
 Download Factsheet "Das 7. Umweltaktionsprogramm" (pdf, 414 Kb)
EU Abfallpolitik 2011 (DNR Factsheet)
In diesem Factsheet finden Sie eine - vom Deutschen Naturschutzring (DNR)- erstellte Übersicht, was 2011 und den nächsten Jahren in der europäischen Abfallpolitik geplant ist und welche Fristen von den Mitgliedsstaaten eingehalten werden müssen. Für die wichtigsten Bereiche - Abfallrahmenrichtlinie, biologische Abfälle, Elektroschrott (WEEE und RoHS) sowie Schiffsabwrackung - wurden Gesetzestexte und Termine recherchiert.
 Download Factsheet "EU Abfallpolitik 2011 (DNR Factsheet)" (pdf, 99 Kb)

 zum Seitenanfang


 

EUropa-Info

TTIP & Umwelt
Seit Juni 2013 verhandeln die USA und die EU über die Entstehung eines gemeinsamen Binnenmarktes. In dieser Ausgabe wird vesucht, die Komplexität und Vielschichtigkeit des Transatlantischen Handelsabkommens aus der Sicht von ExpertInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen zu durchleuchten, um den LeserInnen ein wenig Aufklärung über TTIP anzubieten.
 Download PDF
Wasser: Umwelt und Ressourcenkosten
Die EU-Mitgliedsstaaten müssen auf Basis des Verursacherprinzips bei der Bepreisung von Wasserdienstleistungen auch Umwelt- und Ressourcenkosten berücksichtigen. Bei der Auslegung des Artikels 9 gehen die Meinungen jedoch auseinander. In dieser Ausgabe beleuchten ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen dieses überaus brisante Thema.
 Download PDF
Umwelt & Produkte
Das EU-Umweltbüro geht in der neuesten Ausgabe seines Magazins EUropa-Info nicht nur der Herstellung von Produkten nach, sondern betrachtet auch den gesamten Life Cycle-Prozess diverser Waren - von der Erzeugung über den Gebrauch bis zum Recycling anhand von Beispielen. Es werden die Begriffe Cradle-to-Cradle, Wheel-to-Wheel oder IPP näher erläutert und es wird berichtet, wie derzeit daran gearbeitet wird, einen "nachhaltigen Lebenszyklus" zu kreiieren.
 Download PDF
Elektromobilität & Umwelt
Elektromobilität ist zur Zeit in aller Munde. Einzelne Szenarien in Österreich und in Europa prophezeien eine durchaus wachstumsfähige Zukunft. Diese Ausgabe bietet interessante Beiträge über das Potential, die Machbarkeit und Vorteile des Einsatzes von Elektrofahrzeugen.
 Download PDF
Ernährung & Umwelt
Produktion und Verarbeitung, Vermarktung und Konsum - das sind die Themenschwerpunkte dieser neuen Spezialausgabe zu Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesundheit.
 Download PDF
Umwelt & Geld
Interessante Beiträge über grüne Veranlagungen und grüne Investitionspolitik zeigen Wege auf, wie in Zukunft Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Produktion und Gesellschaft forciert werden kann.
 Download PDF
Biodiversität
2010 war das Jahr der Biodiversität. Was wurde erreicht und was ist noch zu tun? Unsere AutorInnen aus dem In- und Ausland gehen diesen Fragen nach.
 Download PDF
EU-Förderungen für die Umwelt
Diese Ausgabe befasst sich mit den verschiedenen EU-Förderprogrammen für Natur und Umwelt. Ein Leitfaden mit allen wichtigen Kontaktadressen und Linktipps.
 Download PDF
Umwelt & Wirtschaft
Umweltschutz ist ein wirtschaftliches Interesse, es wird Zeit dies zu erkennen. Etwa 40 Prozent der Weltwirtschaft basieren auf pflanzlichen Rohstoffen und biologischen Verfahren. Die Wirtschaft profitiert von intakten Ökosystemen ist jedoch nicht bereit für deren Zerstörung aufzukommen.
 Download PDF
Klimawandel & Sicherheit
Die Sicherheit der Lebensgrundlagen aller Menschen sollte uns ein großes Anliegen sein, denn die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebenssituation anderer Menschen werden uns in Zukunft beschäftigen, dies machen die Beiträge unser Autorinnen und Autoren deutlich.
 Download PDF

 zum Seitenanfang


 

Dossiers

Obligations of operators who place timber and timber products on the market
Veröffentlichung Amtsblatt
Electrical and electronic equipment: restriction of the use of certain hazardous substances. Recast. Repealing Directive 2002/95/EC 2000/0159(COD)
Veröffentlichung Amtsblatt
Waste electrical and electronic equipment (WEEE). Recast. Repealing Directive 2002/96/EC 2000/0158(COD)
Veröffentlichung Amtsblatt
Genetically modified organisms GMOs: possibility for the Member States to restrict or prohibit the cultivation of GMOs in their territory. Amending Directive 2001/18/EC 1998/0072(COD)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Programme for the Environment and Climate Action, LIFE 2014-2020. Repealing Regulation (EC) No 614/2007 2004/0218(COD)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Assessment of the effects of certain public and private projects on the environment: provisions concerning the quality of the EIA. Amending Directive 2011/92/EU, "EIA Directive" 2011/0080(COD)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
General Union Environment Action Programme to 2020: 'Living well, within the limits of our planet'
Stand des Gesetzgebungsverfahrens

 zum Seitenanfang


 

Veranstaltungen

biogas 14

Datum: 03.12.2014 - 04.12.2014
Ort: 5027 Salzburg/A, Wifi Salzburg
Veranstalter: arge kompost & biogas österreich, A-1010 Wien
 Details anzeigen
RENEXPO®Hydro Austria 6. Internationale Fachmesse und Kongress für Wasserkraft

Datum: 27.11.2014 - 28.11.2014
Ort: 5020 Salzburg/A, Messezentrum
Veranstalter: REECO Austria GmbH, A-5020 Salzburg
 Details anzeigen
CIPRA Jahresfachtagung 2014: Gut Leben in den Alpen! Kreative Antworten auf die Ressourcenknappheit

Datum: 13.11.2014 - 15.11.2014
Ort: 74000 Annecy/F, Imperial Palace
Veranstalter: CIPRA Frankreich, F-38000 Grenoble
 Details anzeigen
IUFE-Fachtagung "Wirtschaft.Macht.Entwicklung"

Datum: 06.11.2014 - 06.11.2014
Ort: 1120 Wien/A, Springer Schlößl
Veranstalter: Institut für Umwelt - Friede - Entwicklung (IUFE), A-1120 Wien
 Details anzeigen
12. DepoTech 2014
Abfallwirtschaft, Abfallverwertung & Recycling sowie Deponietechnik und Altlasten
Datum: 04.11.2014 - 07.11.2014
Ort: 8700 Leoben/A, Montanuniversität Leoben
Veranstalter: Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft, A-8700 Leoben
 Details anzeigen
Gebietsmanagement & Jagd

Datum: 31.10.2014 - 31.10.2014
Ort: 8250 Vorau/A, Bildungshaus Stift Vorau
Veranstalter: Kuratorium Wald, A-1080 Wien
 Details anzeigen
B.A.U.M. Jubiläumsforum Zukunftsfähig Wirtschaften - Sustainable Leadership
Unternehmergespräche: Strategien für die Zukunftsfähigkeit
Datum: 30.10.2014 - 30.10.2014
Ort: 1090 Wien/A, Festsaal der Österreichischen Nationalbank
Veranstalter: B.A.U.M. Österreich - Austrian Network for Sustainable Leadership, A-1030 Wien
 Details anzeigen
Nationalpark Austria Jahreskonferenz 2014 "KON.TAKT.GEFÜHL – Nationalparks als Orte der Begegnung"

Datum: 29.10.2014 - 30.10.2014
Ort: 71742 Seewinkel/A, Nationalpark Neusiedler-See, Informations- und Ökopädagogikzentrum
Veranstalter: Umweltdachverband, A-1080 Wien
 Details anzeigen
Biodiversity and Food Security – From Trade-offs to Synergies
3rd International Conference on Biodiversity and the UN Millennium Development Goals
Datum: 29.10.2014 - 31.10.2014
Ort: 13090 Aix en Provence/F, Faculté des Sciences Aix Marseille Université
Veranstalter: Abteilung für Wissenschaft und Technologie Französische Botschaft in Deutschland, D-10117 BERLIN
 Details anzeigen
Wind Operator Congress Europe
The focused gathering of Europe’s foremost wind power O&M and asset management professionals
Datum: 27.10.2014 - 28.10.2014
Ort: 0 London/UK, The Waldorf Hilton
Veranstalter: Green Power Conferences, London SE1 7SJ UK
 Details anzeigen
Alternative Freiwilligenmesse

Datum: 25.10.2014 - 25.10.2014
Ort: 1230 Wien/A, Festsaal des globalen Hofes
Veranstalter: SOL - Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil, A-1140 Wien
 Details anzeigen

 zum Seitenanfang


 

Links

 "die umweltberatung"
Verband österreichischer Umweltberatungsstellen, "vom Wissen zum Handeln" - vorsorgender Umweltschutz, umfangreiche Link-Liste
 ARGE Müllvermeidung
Arbeitsgemeinschaft zum Thema "Abfall als begrenzender Faktor einer nachhaltigen Entwicklung"
 BM für Gesundheit
inkl. Informationen zu Lebensmitteln, Gentechnik und Tiergesundheit/-schutz
 BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Das "Lebensministerium" informiert über Land, Forst, Umwelt und Wasser ebenso wie Lebensmittel, Bundesgärten und die Spanische Reitschule
 BM für Verkehr, Innovation und Technologie
ebenso Informationen zu Telekommunikation
 CIPRA International
Internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) - zur Erhaltung von Natur- und Kulturerbe im Alpenraum
 Die LINKE.Ökologische Plattform
Deutsche Plattform für eine ökologische, nachhaltige Zukunft
 DNR - Deutscher Naturschutzring
Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland
 DNR Info-Service
Pressemeldungen zu EU-Umweltpolitik und anderen Themen (für Umweltverbände und Fachleute nach Registrierung)
 ECOWEB -Plattform für Öko-Innovationen
ECOWEB provides information on 3264 European eco-innovations, including technologies, applications, products, processes and other solutions. It aims to link enterprises, in particular SMEs, and eco-innovations to increase the uptake of EU-funded research.
 EEA - Europäische Umweltagentur
Europas Tor zur Umweltinformation
 EEB - European Environmental Bureau
Dachverband für Umweltorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel
 ENDS Europe Daily
Europe´s Environmental News Service: täglicher Nachrichtendienst für umweltrelevante Themen - mit Schwerpunkt Europäische Union (kostenpflichtig)
 EU-Infothek
EU-Infothek ist eine unabhängige private Initiative ohne politischen Hintergrund. Sie macht durch regelmäßige Informationen die Förderungspolitik transparent und durchleuchtet Projekte kritisch. Ein Team von erfahrenen Journalisten sammelt Informationen, führt Interviews und stellt Recherchen an, um der interessierten Öffentlichkeit einen objektiven, und sachlichen Über- und Einblick in das weite Land der Förderungspolitik zu geben.
 EU-Koordination des DNR
EU-Umweltnachrichten und wöchentlicher Newsletter vom Deutschen Naturschutzring DNR
 European Voice
Informationen rund um die wöchentlich erscheinende Zeitung; regelmäßige Umweltberichterstattung
 Forum Österreichischer Wissenschaftler für Umweltschutz
Vereinigung österreichischer WissenschaftlerInnen verschiedener Fachbereiche mit dem Ziel, Beiträge für eine zukunftsverträgliche Entwicklung von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zu leisten
 FORUM Umweltbildung
das Portal für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwiklcung in Österreich
 Global 2000
Themen wie zB Atom, Gentechnik, Klima, Pestizide, Regenwald, Verkehr oder Wasser; Mitglied von FOE International
 green jobs Austria
Plattform für Umwelttechnologie, Qualifikation & Berufe
 Greenpeace Österreich
Schwerpunkte Atom, Chemie, Gentechnik, Klima, Meer, Wald und Wale sowie ökologischer Fußabdruck
 Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
Informationsstelle für sämtliche Belange des Donauraumes und der mitteleuropäischen Staaten
 IUCN
IUCN, the International Union for Conservation of Nature, helps the world find pragmatic solutions to our most pressing environment and development challenges.
 Kommunalkredit Austria AG
die Umweltbank
 Magazin Lebensart
das größte österreichische Nachhaltigkeitsmagazin
 OeAV - Österreichischer Alpenverein
mit eigenem Schwerpunkt zu alpiner Raumordnung, Naturschutz und Alpenkonvention
 ÖGUT - Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
überparteiliche Plattform für Umwelt, Wirtschaft und Verwaltung
 Ökobüro
Koordinationsstelle österreichischer Umweltorganisationen
 Ökosoziales Forum Österreich
... weist den Weg in die Ökosoziale Marktwirtschaft
 Österreichisches Ökologie-Institut
angewandte Umweltforschung, bietet Lösungen von A (wie Abfallwirtschaft) bis Z (wie Zukunftsforschung)
 respect - Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung
außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtung zu Fragen der Nachhaltigkeit im Tourismus
 SOL - Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil
weisen den Weg zu Genuss und Nachhaltigkeit
 Transitforum Austria-Tirol
Lobby gegen den Transitverkehr mit Schwerpunkt Tirol
 Umweltbundesamt
Informationen über die Umweltsituation in Österreich, österreichisches Umweltregister, etc.
 Umweltdachverband
Lobby, Netzwerk und Servicestelle für Natur- und Umweltschutz mit 34 Mitgliedsorganisationen
 Umweltseiten Lebensministerium
Direkter Einstieg zu den Umweltseiten im BMLFUW
 VCÖ - Verkehrsclub Österreich
Spezialist für Fragen einer ökologisch sinnvollen und ökonomisch effizienten Mobilität

 zum Seitenanfang