Nachhaltigkeit und Ressourcen  

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EU-News

22.01.2015

Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Ressourcen

VIKTUALIA-Award 2015: Einreichfrist bis 8. März 2015

Ab sofort können Projekte und Ideen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen für den diesjährigen VIKTUALIA-Award eingereicht werden. Die Einreichfrist läuft bis zum 8. März 2015. Die Einreichung ist online, per E-Mail oder auch schriftlich möglich.

Bereits zum dritten Mal kürt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) im Rahmen seiner Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ die ambitioniertesten Vorzeige-Projekte zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen. „Mit diesem Preis möchten wir verdeutlichen, dass jede noch so kleine Maßnahme von großer Bedeutung ist. Um die Berge an Lebensmittelabfällen zu verkleinern, müssen wir alle einen Beitrag leisten“, sagt Umweltminister Rupprechter.

Projekte können in sechs Kategorien eingereicht werden: Wirtschaft, Landwirtschaft und Regionale Projekte, Gastronomie und Großküchen, Schul- und Jugendprojekte, Soziale Initiativen und Projekte sowie Privates Engagement.

Mitmachen können sowohl Unternehmen aus Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion und -handel, Abfallwirtschaft, Gastronomie als auch Gemeinden, Schulen, soziale und Jugendorganisationen sowie Einzelpersonen.

Allein in Österreich werden jährlich laut Angaben des BMLFUW rund 157.000 Tonnen an Lebensmitteln und Speiseresten im Restmüll entsorgt - der Gesamtwert für diese Menge beträgt mehr als eine Milliarde Euro.

Die jüngsten Ergebnisse einer BOKU-Studie, bei der die Verschwendung von Lebensmitteln in Großküchen im Rahmen des Unilever-Projektes „United Against Waste“ analysiert wurde, errechnet sogar merklich höhere Zahlen: Hochgerechnet auf die gesamte Branche in Österreich fallen pro Jahr geschätzt rund 200.000 Tonnen vermeidbare Lebensmittelabfälle in Großküchen, Beherbergung und Gastrobetrieben an. Berücksichtigt man zusätzlich die weitgehend unvermeidbaren Abfälle bei der Zubereitung sind es sogar bis zu 280.000 Tonnen. Die Verschwendung von Lebensmitteln im Handel und in Privathaushalten ist bei diesen Zahlen noch gar nicht berücksichtigt.

Aus diesem Grund hat das BMLFUW die Initiative „Lebensmittel sind kostbar!“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Lebensmittelabfälle auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette nachhaltig zu reduzieren und den bewussten Umgang mit Nahrung zu verstärken.

 BMLFUW Pressemitteilung
 Details zum Wettbewerb
 United Against Waste


07.01.2015

Nachhaltigkeit und Ressourcen

EU-Umweltbüro: Veranstaltungsübersicht für Jänner 2015

Das EU-Umweltbüro informiert Sie über neue Termine im Umweltbereich. Einige ausgewählte Veranstaltungen im Jänner:

Das Ressourcen Forum Austria organisiert vom 21. – 22. Jänner das „Erste Nationale Ressourcenforum“ in Salzburg.

Der Workshop „Natura 2000. Wald: Rechtliche Aspekte und Finanzierung“ wird am 26. Jänner vom Kuratorium Wald organisiert. Veranstaltungsort ist das Oktogon am Himmel.

Die Wintertagung des Ökosozialen Forums findet vom 26. – 30. Jänner in Wien, Hollabrunn, Hatzendorf, Innsbruck, Wels und Aigen/Ennstal statt.

Weiterführende Informationen zu diesen und anderen Terminen finden Sie in der Terminübersicht des EU-Umweltbüros.

 EU-Umweltbüro: Termine für Jänner 2015


07.01.2015

Nachhaltigkeit und Ressourcen

EEB: 10 grüne Prüfsteine zur EU-Ratspräsidentschaft

Das Europäische Umweltbüro (EEB) hat seine Einschätzung zu den umweltpolitischen Ergebnissen der endenden italienischen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union veröffentlicht. Es bewertet sie positiv bei Kreislaufwirtschaft und gentechnisch veränderten Organismen (GMO) und negativ in den Bereichen Energie und Regierung.

Laut EEB hat die italienische Ratspräsidentschaft gut mit einem gemeinsamen informellen Ratstreffen der Umwelt- und Arbeitsminister gestartet. Doch Juncker habe dies bald mit seinem Angriff auf die Umweltpolitik überschattet.

Zudem hat das EEB die 10 Grünen Prüfsteine für die 2015 beginnende Ratspräsidentschaft von Lettland präsentiert. Es fordert unter anderem die Zurücknahme der umweltunfreundlichen Deregulierungsagenda der EU-Kommission, ein Festhalten an den Gesetzen für saubere Luft und Kreislaufwirtschaft, den Kampf gegen den Klimawandel, das Entfernen des Investorenschutzes bei den Freihandelsabkommen CETA und TTIP und mehr Schutz vor gefährlichen Chemikalien. Zudem besteht das EEB auf die vollständige Umsetzung des siebten Umweltaktionsprogrammes. [Quelle, DNR]

 Quelle: Website DNR
 EEB Pressemitteilung


17.12.2014

Abfall, Luft, Nachhaltigkeit und Ressourcen

EU-Kommission veröffentlicht Arbeitsprogramm: Juncker als Marionette der Wirtschaftslobby?

Die EU-Kommission hat ihr Arbeitsprogramm für 2015 veröffentlicht und der Richtungswechsel der Kommission unter Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zeigt, dass der ehemalige Präsident von Luxemburg – unter dessen Führung das Land zu einer Oase für steuerflüchtige Unternehmen wurde – auch in seiner Funktion als Kommissionpräsident unter dem Einfluss der Wirtschaftslobby steht.

In einer ersten Reaktion verurteilen die „Green 10“ – der Zusammenschluss der größten europäischen Umweltschutzorganisationen, dem auch das European Environmental Bureau (EEB) angehört – das neue Arbeitsprogramm scharf und bezeichnen es als „unglaublichen strategischen Fehler“. Wichtige Umweltprogramme wurden aufgrund des Einflusses der Wirtschaftslobby auf Juncker gestrichen oder entschärft. Juncker würde sich bei dem Arbeitsprogramm der Kommission an die von BusinessEurope entworfene „kill list“ von Umweltprogrammen halten, kritisiert Ariel Brunner, Vorsitzender der „Green 10“ und Leiter der EU Policy-Abteilung von BirdLife Europe.

Juncker hat zum Beispiel wichtige Abfallziele aus dem Kreislaufwirtschaftspaket gestrichen. Diese hätten rund 180.000 Jobs geschaffen. Das macht seine Angaben auf die Konzentration zur Schaffung von Jobs unglaubwürdig. Beim Luftemissionspaket wurden schärfere nationale Emissionsziele wieder herausgenommen. Die Zukunft des Luftqualitätspaketes ist unsicher, das zur Reduzierung von 58.000 Todesfällen pro Jahr geführt hätte.

Der erste Vize-Präsident der EU-Kommission Timmermans verweigert ein Treffen mit den VertreterInnen der „Green 10“, Österreichs Umweltminister Andrä Rupprechter hat sich hingegen gestern, Dienstag, Zeit für ein Treffen mit den Umweltorganisationen genommen und ausführlich über EU-Kommissionspräsident Junckers strittiges Investitionspaket sowie die Pakete Luftemission und Abfall gesprochen.

Auch die grüne österreichische EU-Abgeordnete und Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Ulrike Lunacek, hat sich stark für stärkere Umweltschutzmaßnahmen im Arbeitsprogramm der EU-Kommission eingesetzt.

 EU-Kommission Pressemitteilung
 EEB Pressemitteilung
 EEB Pressemitteilung


17.12.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen, Natur und Biodiversität

EU-Kommission genehmigt Österreichs Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums

Die Europäische Kommission hat am Freitag, 12. Dezember 2014, für Österreich, Polen und Dänemark die ersten drei von insgesamt 118 Entwicklungsprogrammen für den ländlichen Raum (EPLR) genehmigt, deren Ziel darin besteht, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft zu verbessern, Landschaften zu erhalten, das Klima zu schützen und das wirtschaftliche und soziale Gefüge ländlicher Gemeinschaften in der Zeit bis 2020 zu stärken. Für die 118 Mehrjahresprogramme, die auf nationaler oder regionaler Ebene durchgeführt werden, stellt der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) im Zeitraum 2014-2020 zusätzlich zu den Fördergeldern aus nationalen, regionalen und privaten Quellen EU-Mittel in Höhe von insgesamt 96,6 Milliarden Euro bereit.

In dem österreichischen Programm ist festgelegt, wofür Österreich die öffentlichen Gelder in Höhe von 7,7 Milliarden Euro im Zeitraum 2014-2020 vorrangig verwenden will. Die 3,94 Milliarden Euro aus dem EU-Haushalt werden ergänzt durch 3,76 Milliarden Euro aus nationaler Kofinanzierung sowie durch weitere 111 Millionen Euro aus nationalen Fördermitteln.

71 % der Mittel sind für eine bessere Naturpflege und für eine umweltfreundliche Landwirtschaft vorgesehen. 80 % der Ackerflächen sollen für Agrarumweltmaßnahmen, ökologischen Landbau oder als Gebiete mit naturbedingten Benachteiligungen genutzt werden. Rund 600.000 Schulungen sollen Innovationen bewirken und zu einer nachhaltigen Landwirtschaft führen. In die Struktur von 20.000 Betrieben soll ebenso investiert werden wie in die ländliche Infrastruktur.
Ein als Download verfügbares Datenblatt informiert darüber, wie Österreich die Herausforderungen und Zielsetzungen angehen will. Die Tabelle im Anhang gibt Aufschluss über Prioritäten, Schwerpunktbereiche und spezifische Ziele sowie über die jeweils zugewiesenen Mittel.

 EU-Kommission Pressemitteilung
 EU-Kommission MEMO – Factsheet österreichisches Programm


17.12.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Ökodörfer als Wissenszentren für Mikro-Biogasanlagen

„Die Ökodörfer Europas sollen regionale Zentren für praktisches Wissen über Mikro-Biogasanlagen werden“, schreibt die Journalsitin Leila Dregger in der Zeitschrift „Ze!tpunkt“. „Dafür werden ab April 2015 Gussformen in einem rotierenden System von Ökodorf zu Ökodorf reisen, und zwar mit Fachkräften, die Workshops zum Aufbau und zur Nutzung der kleinen Biogasanlagen leiten.“

Die Aktion ist eine Initiative des Irak-Amerikaners Thomas Culhane, der bereits in vielen Ländern des Südens und in Slums Menschen beibrachte, wie sie ihre Energie zum Kochen selbst erzeugen und dabei gleichzeitig ihre organischen Abfälle entsorgen können.
Culhane will diese Technik jetzt auch in den europäischen Ökodörfern bekannt zu machen.

Ökodörfer oder andere Initiativen, die sich beteiligen wollen, bezahlen nur den Transport der Gussform zu ihnen sowie die Kosten der Lehrer. Dieser Aufwand kann durch die Organisation eines Workshops wieder hereinkommen. Der erste dieser Workshops wird voraussichtlich im April in Tamera stattfinden.

 „Ze!tpunkt“: Mikro-Biogas Welle für europäische Ökodörfer


10.12.2014

Internationales, Nachhaltigkeit und Ressourcen

EEB 12-Stars Awards: Engagierte UmweltaktivistInnen ausgezeichnet

Das European Environmental Bureau (EEB) feiert seinen 40. Geburtstag. Aus diesem Anlass wurden bei einem Festakt am 1. Dezember 2014 in Brüssel vier engagierte UmweltaktivistInnen mit dem „12 Stars Award“ des EEB ausgezeichnet.

Corinna Cwielag, die Regionaldirektorin von Mecklenburg-Vorpommern des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wurde unter anderem für ihren Einsatz für den Erhalt des Grünen Bandes an der Ostseeküste ausgezeichnet.

Christer Ågren leitet die schwedische NGO „Secretariat on Air Pollution & Climate – AirClim“. Es setzt sich seit mehr als 30 Jahren gegen sauren Regen und Luftverschmutzung ein. Auch er wurde vom EEB für sein Engagement ausgezeichnet.

Janez Potočnik, EU-Kommissar für Umwelt von 2010 bis 2014, wurde für seinen Einsatz für die Umwelt in seiner Funktion als EU-Kommissar gewürdigt. Trotz immer stärkeren Widerstandes gegen den Umweltschutz setzte er sich kontinuierlich dafür ein, dass Umweltechte gestärkt werden. Er hat auch darauf hingewiesen, dass die Erholung der Wirtschaft und Umweltschutz Hand in Hand gehen müssen, und dass konsequenter Umweltschutz positive Effekte auf die wirtschaftliche Entwicklung hat.

Marc Pallemaerts (1960-2014) war ein Umweltaktivist und Anwalt, der sich konsequent für die Entwicklung des Umweltrechts eingesetzt hat. Auch er wurde posthum mit dem „12 Stars Award“ des EEB ausgezeichnet.

 EEB Pressemitteilung – EEB Awards (Englisch)


10.12.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen, Natur und Biodiversität

EEB feiert 40-jähriges Bestehen

Das European Environmental Bureau (EEB) feierte Anfang Dezember 2014 in Brüssel sein 40-jähriges Bestehen. Im Rahmen einer Konferenz am 1. und 2. Dezember diskutierten PolitikerInnen, UmweltexpertInnen, WissenschafterInnen und andere Stakeholder über die Herausforderungen im Umweltschutz in den kommenden Jahren.

Die Pläne der neuen EU-Kommission zur Reduzierung der Bedeutung der Umweltpolitik im Rahmen der EU haben der Tätigkeit des EEB neue Urgenz und Bedeutung verliehen. Jeremy Wates, Generalsekretär der EEB, kritisiert diesen Ansatz. „Der Fokus der neuen Juncker-Kommission auf ein überaltertes Wirtschaftsmodell, das sich nur auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftswachstum konzentriert, gefährdet die Umwelt und dadurch auch die Zukunft der kommenden Generationen. Nachhaltiger Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind direkt miteinander verbunden und gehen Hand in Hand mit Umweltschutzmaßnahmen.“

An der Konferenz des EEB nahmen viele namhafte PolitikerInnen als Vortragende teil, unter anderem der neue Umweltkommissar Karmenu Vella, der UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner, die dänische Umweltministerin Kirsten Brosbøl, EEA Exekutivdirektor Hans Bruyninckx, OECD-Umweltdirektor Simon Upton und die ehemaligen EU-Kommissare Connie Hedegaard and Janez Potočnik.

Das EEB hat anlässlich seines 40-jährigen Bestehens eine Sonderpublikation herausgegeben, in der die Arbeit des EEB dargestellt wird. „F40rty Years. Celebrating 40 years of environmental action“ steht als Download auf der Webseite des EEB zur Verfügung.

 EEB Pressemitteilung – Anniversary (Englisch)
 EEB: 40th Anniversary – Special Publication (Englisch)


10.12.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Kommission darf Umweltschutz und Gleichstellung nicht ignorieren

Zwanzig Umwelt- und Genderorganisationen haben die EU-Kommission Anfang Dezember dazu aufgefordert, die Vorschläge von BusinessEurope zu ignorieren. Die Wirtschaftsvertreter hatten Ende November die Kommission aufgefordert, noch ausstehende EU-Vorschriften zur Geschlechtergleichstellung und zum Umweltschutz fallen zu lassen.

Wie EurActiv berichtet, möchte BusinessEurope insgesamt fünf Gesetzesvorschläge verhindert sehen: ausgewogene Vertretung der Geschlechter in Vorständen, eine Überarbeitung der Richtlinie, welche die Sicherheit und Gesundheit von schwangeren und stillenden Arbeitnehmerinnen betrifft, nationale Emissionshöchstmengen für bestimmte Luftschadstoffe, das Paket zur Kreislaufwirtschaft und die Finanztransaktionssteuer.

Zwanzig europäische Umwelt- und Gleichstellungsverbände, darunter das European Environmental Bureau (EEB), WWF und Greenpeace wiedersprachen in ihrem Brief an die EU-Kommission den Aussagen der BusinessEurope-Mitteilung. Auch elf Umweltminister hatten in einem Brief gegen die Pläne der EU-Kommission protestiert, zwei geplante Gesetzesinitiativen für eine bessere Luftqualität und für besseres Recycling zurückziehen.

Am 17. Dezember will die Kommission ihr Arbeitsprogramm für 2015 veröffentlichen. Dann wird sich zeigen, ob die Kommission den Empfehlungen von BusinessEurope oder denen der UmweltministerInnen und der Umwelt- und Gleichstellungsverbände sowie den Bürgerinnen und Bürgern Europas folgt. [Quelle, DNR]

 Quelle, DNR: Kommission darf Umweltschutz und Gleichstellung nicht ignorieren
 EurActiv: NGOs an Timmermans: Gesetze für Gleichstellung und Umweltschutz nicht vernachlässigen
 Antwortbrief Umweltverbände
 EU-Umweltnews Lobbybrief BusinessEurope
 EU-Umweltnews Protestbrief Umweltminister


03.12.2014

Nachhaltigkeit und Ressourcen

Europäische Umweltpreise für Unternehmen 2014-2015 verliehen

Der EU-Kommissar für Umwelt, Meerespolitik und Fischerei, Karmenu Vella, hat am 30. November 2014 auf einer Festveranstaltung die Gewinner des Europäischen Umweltpreises für Unternehmen 2014-2015 bekannt gegeben. Mit dem Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die in den fünf Kategorien Management, Produkte und Dienstleistungen, innovative Verfahren, Wirtschaft und biologische Vielfalt sowie internationale Unternehmenszusammenarbeit Wettbewerbsfähigkeit und Umweltschutz miteinander verbinden. Ausgezeichnet wurden sowohl große als auch kleine und mittlere Unternehmen.

In der Kategorie Management wurde die türkische Firma
Eczacıbaşı Yapı Gereçleri ausgezeichnet, ein führender Hersteller von Badkeramik. Die belgische Firma EcoNation, ein Anbieter von Beleuchtungsanlagen, gewann in der Kategorie Produkte und Dienstleistungen. Die deutsche Daimler AG, ein Hersteller von Kraftfahrzeugen und Motoren, wurde in der Kategorie innovative Verfahren ausgezeichnet. Die Interface Nederland BV aus den Niederlanden ist das weltweit größte Unternehmen im Bereich Entwurf und Herstellung von Teppichfliesen. Die Firma gewann in der Kategorie internationale Unternehmenszusammenarbeit. Red Eléctrica de España, ein spanisches Stromversorgungsunternehmen, wurde in der Kategorie Wirtschaft und biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Weitere Informationen über die Gewinner und ihre Projekte, die Nächstplatzierten, das Auswahlverfahren und frühere Wettbewerbe zum Europäischen Umweltpreis für Unternehmen befinden sich auf der Webseite der EU-Kommission.

 EU-Kommission Pressemitteilung
 Gewinner Umweltpreise Unternehmen 2014-2015



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Factsheets

DNR-Factsheet Biosprit
Richtlinie zur Änderung der Erneuerbare-Energie- und Kraftstoffqualitätsrichtlinie der EU-Kommission zur Minimierung der negativen Auswirkungen der Biokraftstoffe.
 Download Factsheet "DNR-Factsheet Biosprit " (pdf, 489 Kb)
Das 7. Umweltaktionsprogramm
Dieses Factsheet informiert Sie über die zentralen Themen des 7. Umweltaktionsprogrammes mit Links zu den Dokumenten.
 Download Factsheet "Das 7. Umweltaktionsprogramm" (pdf, 414 Kb)
EU Abfallpolitik 2011 (DNR Factsheet)
In diesem Factsheet finden Sie eine - vom Deutschen Naturschutzring (DNR)- erstellte Übersicht, was 2011 und den nächsten Jahren in der europäischen Abfallpolitik geplant ist und welche Fristen von den Mitgliedsstaaten eingehalten werden müssen. Für die wichtigsten Bereiche - Abfallrahmenrichtlinie, biologische Abfälle, Elektroschrott (WEEE und RoHS) sowie Schiffsabwrackung - wurden Gesetzestexte und Termine recherchiert.
 Download Factsheet "EU Abfallpolitik 2011 (DNR Factsheet)" (pdf, 99 Kb)

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EUropa-Info

TTIP & Umwelt
Seit Juni 2013 verhandeln die USA und die EU über die Entstehung eines gemeinsamen Binnenmarktes. In dieser Ausgabe wird vesucht, die Komplexität und Vielschichtigkeit des Transatlantischen Handelsabkommens aus der Sicht von ExpertInnen, WissenschafterInnen und PolitikerInnen zu durchleuchten, um den LeserInnen ein wenig Aufklärung über TTIP anzubieten.
 Download PDF
Wasser: Umwelt und Ressourcenkosten
Die EU-Mitgliedsstaaten müssen auf Basis des Verursacherprinzips bei der Bepreisung von Wasserdienstleistungen auch Umwelt- und Ressourcenkosten berücksichtigen. Bei der Auslegung des Artikels 9 gehen die Meinungen jedoch auseinander. In dieser Ausgabe beleuchten ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen dieses überaus brisante Thema.
 Download PDF
Umwelt & Produkte
Das EU-Umweltbüro geht in der neuesten Ausgabe seines Magazins EUropa-Info nicht nur der Herstellung von Produkten nach, sondern betrachtet auch den gesamten Life Cycle-Prozess diverser Waren - von der Erzeugung über den Gebrauch bis zum Recycling anhand von Beispielen. Es werden die Begriffe Cradle-to-Cradle, Wheel-to-Wheel oder IPP näher erläutert und es wird berichtet, wie derzeit daran gearbeitet wird, einen "nachhaltigen Lebenszyklus" zu kreiieren.
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Elektromobilität & Umwelt
Elektromobilität ist zur Zeit in aller Munde. Einzelne Szenarien in Österreich und in Europa prophezeien eine durchaus wachstumsfähige Zukunft. Diese Ausgabe bietet interessante Beiträge über das Potential, die Machbarkeit und Vorteile des Einsatzes von Elektrofahrzeugen.
 Download PDF
Ernährung & Umwelt
Produktion und Verarbeitung, Vermarktung und Konsum - das sind die Themenschwerpunkte dieser neuen Spezialausgabe zu Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesundheit.
 Download PDF
Umwelt & Geld
Interessante Beiträge über grüne Veranlagungen und grüne Investitionspolitik zeigen Wege auf, wie in Zukunft Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Produktion und Gesellschaft forciert werden kann.
 Download PDF
Biodiversität
2010 war das Jahr der Biodiversität. Was wurde erreicht und was ist noch zu tun? Unsere AutorInnen aus dem In- und Ausland gehen diesen Fragen nach.
 Download PDF
EU-Förderungen für die Umwelt
Diese Ausgabe befasst sich mit den verschiedenen EU-Förderprogrammen für Natur und Umwelt. Ein Leitfaden mit allen wichtigen Kontaktadressen und Linktipps.
 Download PDF
Umwelt & Wirtschaft
Umweltschutz ist ein wirtschaftliches Interesse, es wird Zeit dies zu erkennen. Etwa 40 Prozent der Weltwirtschaft basieren auf pflanzlichen Rohstoffen und biologischen Verfahren. Die Wirtschaft profitiert von intakten Ökosystemen ist jedoch nicht bereit für deren Zerstörung aufzukommen.
 Download PDF
Klimawandel & Sicherheit
Die Sicherheit der Lebensgrundlagen aller Menschen sollte uns ein großes Anliegen sein, denn die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebenssituation anderer Menschen werden uns in Zukunft beschäftigen, dies machen die Beiträge unser Autorinnen und Autoren deutlich.
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Dossiers

Obligations of operators who place timber and timber products on the market
Veröffentlichung Amtsblatt
Electrical and electronic equipment: restriction of the use of certain hazardous substances. Recast. Repealing Directive 2002/95/EC 2000/0159(COD)
Veröffentlichung Amtsblatt
Waste electrical and electronic equipment (WEEE). Recast. Repealing Directive 2002/96/EC 2000/0158(COD)
Veröffentlichung Amtsblatt
Genetically modified organisms GMOs: possibility for the Member States to restrict or prohibit the cultivation of GMOs in their territory. Amending Directive 2001/18/EC 1998/0072(COD)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Programme for the Environment and Climate Action, LIFE 2014-2020. Repealing Regulation (EC) No 614/2007 2004/0218(COD)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Assessment of the effects of certain public and private projects on the environment: provisions concerning the quality of the EIA. Amending Directive 2011/92/EU, "EIA Directive" 2011/0080(COD)
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
General Union Environment Action Programme to 2020: 'Living well, within the limits of our planet'
Stand des Gesetzgebungsverfahrens

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Veranstaltungen

International Scientific Conference: Our Common Future Under Climate Change

Datum: 07.07.2015 - 10.07.2015
Ort: 75007 Paris/F, UNESCO Headquarter, 7 Place de Fontenoy
Veranstalter: Conference CFCC-2015, Université Pierre et Marie Curie (UPMC), F-75252 Paris
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Green Events Austria Konferenz 2015

Datum: 28.05.2015 - 29.05.2015
Ort: 1015 Wien/A, Österreichische Nationalbibliothek
Veranstalter: pulswerk gmbh,1070 Wien
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7th World Water Forum 2015
Water for Our Future
Datum: 12.04.2015 - 17.04.2015
Ort: 0 Daegu und Gyeongbuk/Republik Korea, Daegu EXCO, Gyeongju HICO
Veranstalter: 7th World Water Forum Secretariat
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9. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer Energien (IRES 2015)

Datum: 09.03.2015 - 11.03.2015
Ort: 40001 Düsseldorf/D, Messe Düsseldorf
Veranstalter: EUROSOLAR Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., D-53113 Bonn
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Smart Cities Week 2015 Smart Cities - Energiezukunft Sozial & Innovativ durch integrierte Systemlösungen

Datum: 04.03.2015 - 06.03.2015
Ort: 5020 Salzburg/A, Salzburg Congress
Veranstalter: Klima- und Energiefonds, A-1060 Wien
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Links

 "die umweltberatung"
Verband österreichischer Umweltberatungsstellen, "vom Wissen zum Handeln" - vorsorgender Umweltschutz, umfangreiche Link-Liste
 ARGE Müllvermeidung
Arbeitsgemeinschaft zum Thema "Abfall als begrenzender Faktor einer nachhaltigen Entwicklung"
 BM für Gesundheit
inkl. Informationen zu Lebensmitteln, Gentechnik und Tiergesundheit/-schutz
 BM für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Das "Lebensministerium" informiert über Land, Forst, Umwelt und Wasser ebenso wie Lebensmittel, Bundesgärten und die Spanische Reitschule
 BM für Verkehr, Innovation und Technologie
ebenso Informationen zu Telekommunikation
 CIPRA International
Internationale Alpenschutzkommission (Commission Internationale pour la Protection des Alpes) - zur Erhaltung von Natur- und Kulturerbe im Alpenraum
 Die LINKE.Ökologische Plattform
Deutsche Plattform für eine ökologische, nachhaltige Zukunft
 DNR - Deutscher Naturschutzring
Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland
 DNR Info-Service
Pressemeldungen zu EU-Umweltpolitik und anderen Themen (für Umweltverbände und Fachleute nach Registrierung)
 ECOWEB -Plattform für Öko-Innovationen
ECOWEB provides information on 3264 European eco-innovations, including technologies, applications, products, processes and other solutions. It aims to link enterprises, in particular SMEs, and eco-innovations to increase the uptake of EU-funded research.
 EEA - Europäische Umweltagentur
Europas Tor zur Umweltinformation
 EEB - European Environmental Bureau
Dachverband für Umweltorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel
 ENDS Europe Daily
Europe´s Environmental News Service: täglicher Nachrichtendienst für umweltrelevante Themen - mit Schwerpunkt Europäische Union (kostenpflichtig)
 EU-Infothek
EU-Infothek ist eine unabhängige private Initiative ohne politischen Hintergrund. Sie macht durch regelmäßige Informationen die Förderungspolitik transparent und durchleuchtet Projekte kritisch. Ein Team von erfahrenen Journalisten sammelt Informationen, führt Interviews und stellt Recherchen an, um der interessierten Öffentlichkeit einen objektiven, und sachlichen Über- und Einblick in das weite Land der Förderungspolitik zu geben.
 EU-Koordination des DNR
EU-Umweltnachrichten und wöchentlicher Newsletter vom Deutschen Naturschutzring DNR
 European Voice
Informationen rund um die wöchentlich erscheinende Zeitung; regelmäßige Umweltberichterstattung
 Forum Österreichischer Wissenschaftler für Umweltschutz
Vereinigung österreichischer WissenschaftlerInnen verschiedener Fachbereiche mit dem Ziel, Beiträge für eine zukunftsverträgliche Entwicklung von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zu leisten
 FORUM Umweltbildung
das Portal für Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwiklcung in Österreich
 Global 2000
Themen wie zB Atom, Gentechnik, Klima, Pestizide, Regenwald, Verkehr oder Wasser; Mitglied von FOE International
 green jobs Austria
Plattform für Umwelttechnologie, Qualifikation & Berufe
 Greenpeace Österreich
Schwerpunkte Atom, Chemie, Gentechnik, Klima, Meer, Wald und Wale sowie ökologischer Fußabdruck
 Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
Informationsstelle für sämtliche Belange des Donauraumes und der mitteleuropäischen Staaten
 IUCN
IUCN, the International Union for Conservation of Nature, helps the world find pragmatic solutions to our most pressing environment and development challenges.
 Kommunalkredit Austria AG
die Umweltbank
 Magazin Lebensart
das größte österreichische Nachhaltigkeitsmagazin
 OeAV - Österreichischer Alpenverein
mit eigenem Schwerpunkt zu alpiner Raumordnung, Naturschutz und Alpenkonvention
 ÖGUT - Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
überparteiliche Plattform für Umwelt, Wirtschaft und Verwaltung
 Ökobüro
Koordinationsstelle österreichischer Umweltorganisationen
 Ökosoziales Forum Österreich
... weist den Weg in die Ökosoziale Marktwirtschaft
 Österreichisches Ökologie-Institut
angewandte Umweltforschung, bietet Lösungen von A (wie Abfallwirtschaft) bis Z (wie Zukunftsforschung)
 respect - Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung
außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtung zu Fragen der Nachhaltigkeit im Tourismus
 SOL - Menschen für Solidarität, Ökologie und Lebensstil
weisen den Weg zu Genuss und Nachhaltigkeit
 Transitforum Austria-Tirol
Lobby gegen den Transitverkehr mit Schwerpunkt Tirol
 Umweltbundesamt
Informationen über die Umweltsituation in Österreich, österreichisches Umweltregister, etc.
 Umweltdachverband
Lobby, Netzwerk und Servicestelle für Natur- und Umweltschutz mit 34 Mitgliedsorganisationen
 Umweltseiten Lebensministerium
Direkter Einstieg zu den Umweltseiten im BMLFUW
 VCÖ - Verkehrsclub Österreich
Spezialist für Fragen einer ökologisch sinnvollen und ökonomisch effizienten Mobilität

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