EU-News
15.05.2013
Konsumentenschutz
Lebensmittelzusätze: menschliche Haare, Frostschutzmittel, Tiersekrete, Steinkohleteer
Anlässlich des Pferdefleischskandals informiert die britische Tageszeitung „Guardian“ über „10 unappetitliche Inhaltsstoffe in Ihrer Nahrung, von der Sie nichts wissen“.
Arsen würde sich zum Beispiel in vielen Lebensmitteln befinden: in Reis, Frühstücksflocken, Fruchtsäften, und auch in deutschem Bier.
Menschliche Haare – diese werden laut „Guardian“ vor allem aus China importiert – würden sich in Brot befinden. „Halten Sie sich fern von McDonald’s, Dunkin’ Donuts und auch von Burger King“, denn diese würden alle L-Cystein als Lebensmittelzusatz verwenden – und dieses wird oft aus menschlichen Haaren hergestellt, schreibt die Zeitung.
Frostschutzmittel würde man konsumieren, wenn Produkte Propylenglycol enthalten (z.B. Kosmetika, Pharmazeutika). „Wenn Sie Vanille-, Erdbeer- oder Himbeereis essen, kann es sein, dass Sie die Anal- und Urinsekrete von Bibern konsumieren“. Die Hausenblase ist die getrocknete Schwimmblase eines Fisches, und diese wird zum Beispiel zur Filterung vieler Getränke – darunter Bier – verwendet.
Steinkohlenteer, der Silikonfüller für Brustimplantate, die Panzer von Käfern, und Haare von Nagetieren sind weitere beliebte Lebensmittelzusätze, schreibt der „Guardian“.
17.04.2013
Konsumentenschutz
EuGH: Informationsrecht über zum Verzehr ungeeignete Lebensmittel
Behörden dürfen die Öffentlichkeit über „nicht gesundheitsschädliche, aber für den Verzehr ungeeignete Lebensmittel“ mit „identifizierende Angaben“ informieren.
Diese Entscheidung des Gerichtshof der Europäischen Union in der Rechtssache C-636/11 betrifft die Klage der deutschen Berger Wild GmbH gegen den Freistaat Bayern. Dieser hat im Rahmen des Vorabentscheidungsersuchens den Gerichtshof der Europäischen Union um Klärung der Rechtslage in Bezug auf das Unionsrecht angerufen.
Insbesondere „die Bezeichnung des Lebensmittels und des Unternehmens, unter dessen Namen oder Firma das Lebensmittel hergestellt, behandelt oder in den Verkehr gebracht wurde“ dürfen verlautbart werden, entschied der Gerichtshof.
Hintergrund der Klage sind Kontrollen des Veterinäramts Passau am 16. und 18. Jänner 2006 in mehreren Betriebsstätten des auf dem Gebiet der Verarbeitung und des Vertriebs von Wildfleisch tätigen Unternehmens Berger Wild GmbH. „Die durchgeführten Analysen ergaben, dass die fraglichen Lebensmittel für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet waren.“ Das Verbraucherschutzministerium informierte die Bevölkerung und gab bekannt, „dass die Untersuchungen ergeben hätten, dass genommene Proben ranzig, stickig, muffig oder sauer gerochen hätten und in manchen Fällen der Fäulnisprozess bereits eingesetzt habe. Weiter teilte er mit, dass dem Unternehmen, da in bestimmten Betriebsstätten ekelerregende hygienische Zustände vorgefunden worden seien, vorübergehend verboten worden sei, die in diesen Betriebsstätten hergestellten oder behandelten Produkte in den Verkehr zu bringen.“ Das Unternehmen meldete Insolvenz an und klagte auf Schadensersatz.
Der Gerichtshof der Europäischen Union entschied jetzt, dass die Information der Bevölkerung mit dem Unionsrecht vereinbar ist.
10.04.2013
Konsumentenschutz
Eurobarometer: Grün oder nicht Grün? KonsumentInnen sind oft überfordert
Laut der aktuellen Eurobarometer-Umfrage über grüne Produkte sind 48 Prozent der europäischen VerbraucherInnen verwirrt durch die Fülle von Umweltinformationen, die sie erhalten. (Anm.: Die Ergebnisse der Eurobarometer-Umfrage wurden noch nicht auf der Webseite der Kommission veröffentlicht.)
Mit einer Vielzahl von Zertifikaten werden Produkte beworben, die sich alle – mehr oder weniger zu Recht – als grün bezeichnen. Die Europäische Kommission will deshalb „EU-weite Methoden zur Messung der Umweltleistung von Produkten und Organisationen“ und legt den Mitgliedstaaten und der Privatwirtschaft die Anwendung dieser Methoden nahe.
Mittlerweile gibt es auch aus verschiedenen Industrieverbänden Forderungen nach einem „gesamteuropäischen, auf EU-weiten wissenschaftlich fundierten Bewertungen und dem Ökobilanzkonzept basierenden Ansatz“, berichtet die EU-Kommission. „Es wurden Befürchtungen geäußert, die Vielzahl von Initiativen in den Mitgliedstaaten würde den Grundsätzen des Binnenmarktes zuwiderlaufen, die VerbraucherInnen verwirren und zu Mehrkosten für die Industrie führen.“
Die EU-Kommission schlägt deshalb zwei Messmethoden vor, mit denen grüne Produkte beurteilt werden sollen: den Umweltfußabdruck von Produkten (Product Environmental Footprint, PEF) und den Umweltfußabdruck von Organisationen (Organisation Environmental Footprint, OEF). In einer dreijährigen Testphase sollen „unter Beteiligung verschiedener Interessenträger produkt- und sektorspezifische Regeln ausgearbeitet werden, wobei Organisationen, die andere Methoden anwenden, diese ebenfalls bewerten lassen können.“
20.03.2013
Konsumentenschutz
Absichtlich schlecht produziert: Elektrogeräte mit Ablaufdatum
Hersteller bauen bewusst Schwachstellen in Produkte ein, schreibt die „Saarbrücker Zeitung“, die sich auf ein Gutachten bezieht, dass die Verbraucher-Experten Stefan Schridde und der Volkswirt Christian Kreiß für die deutschen Grünen verfasst haben. „So würden Hersteller Bauteile verwenden, die als versteckte Schwachstelle einen frühzeitigen Defekt auslösten. Auch würden technische Tricks angewendet, um die Nutzungsdauer eines Gerätes zu verkürzen“, berichtet die „Saarbrücker Zeitung“. Die Haltbarkeit würde so künstlich reduziert werden.
Das Gutachten “Geplante Obsolenz / Entstehungsursachen – Konkrete Beispiele – Schadensfolgen – Handlungsprogramm” wird heute, Mittwoch, im Rahmen eines Fachgespräches im deutschen Bundestag vorgestellt. Das Gutachten wurde im Auftrag der deutschen Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen erstellt.
Bei Druckern würden Hersteller zum Beispiel Zähler einbauen, „die nach einer bestimmten Anzahl von gedruckten Seiten das Gerät lahmlegen. Nach Zurückstellen des Zählers funktioniert der Drucker aber wieder einwandfrei“. Andere elektronische Geräte enthalten Akkus mit kurzer Lebensdauer, die nicht ausgetauscht werden können. Material minderer Qualität wird verwendet, damit Produkte schneller verschleißen oder kaputtgehen.
Laut Angaben der Zeitung hätten die Gutachter errechnet, dass allein in Deutschland die KonsumentInnen jährlich 137 Milliarden Euro unnötig bezahlen, weil die Haltbarkeit von Produkten künstlich reduziert wird.
Stefan Schridde hat eine Bürgerinitiative gegen die „geplante Obsolenz“ gestartet. Auf der Webseite „Murks? Nein Danke!“ können VerbraucherInnen Produkte melden, die kurz nach Ablauf der Garantiezeit kaputtgegangen sind.
20.03.2013
Konsumentenschutz
Gerichtshof der EU: ÖBB - Kostenersatz bei Verspätungen
Der Generalanwalt des Gerichtshofes der Europäischen Union hat am 14. März 2014 seinen Schlussantrag in der Rechtssache C-509/11 ÖBB-Personenverkehr AG gestellt.
„Nach Ansicht von Generalanwalt Jääskinen muss Bahnreisenden bei großer Verspätung ein Teil des Fahrpreises erstattet werden, auch wenn die Verspätung auf höherer Gewalt beruht. Ein Eisenbahnunternehmen dürfe seine Erstattungspflicht in solchen Fällen nicht ausschließen.“
„Die Verordnung über Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr sieht vor, dass ein Fahrgast bei einer Verspätung von einer Stunde oder mehr vom Eisenbahnunternehmen eine teilweise Erstattung des Fahrpreises verlangen kann. Diese Entschädigung beträgt mindestens 25 % des Preises der Fahrkarte bei Verspätungen zwischen einer Stunde und 119 Minuten und mindestens 50 % bei Verspätungen von zwei Stunden und mehr. Die Verordnung enthält keine Befreiung von diesem Entschädigungsanspruch in Fällen, in denen die Verspätung durch höhere Gewalt, etwa durch schwierige Wetterverhältnisse, Beschädigungen der Eisenbahninfrastruktur oder Arbeitsmarktkonflikte, verursacht worden ist.“
Die Schlussanträge des Generalanwalts sind für den Gerichtshof nicht bindend. Aufgabe des Generalanwalts ist es, dem Gerichtshof in völliger Unabhängigkeit einen Entscheidungsvorschlag für die betreffende Rechtssache zu unterbreiten. Die Richter des Gerichtshofs treten nunmehr in die Beratung ein. Das Urteil wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.
13.03.2013
Konsumentenschutz
Eurobarometer: Großer Vertrauen der BürgerInnen in NGOs
Die Europäische Kommission hat Anfang März die Ergebnisse einer Eurobarometer-Umfrage veröffentlicht, bei dem die EU-BürgerInnen über ihre Meinung zu NGOs sowie über ihre generelle Einstellung zu Fragen der partizipativen Demokratie befragt wurden.
Über 70 Prozent der Befragten glaubt, dass NGOs auf lokaler und nationaler Ebene politische Entscheidungen beeinflussen können. In einem Großteil der Mitgliedstaaten glaubt eine überwältigende Mehrheit daran, dass NGOs sehr wichtig sind. Nur in Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Portugal und Zypern fehlt den Menschen das Vertrauen darauf, dass NGOs die Politik wirksam beeinflussen können.
Die Ergebnisse der Befragung zeigen auch, dass viele Menschen nicht glauben, auf die Politik der Europäischen Union Einfluss nehmen zu können. EU-weit glauben nur 53 Prozent daran, dass NGOs auf den europäischen politischen Prozess einwirken können. In sechs Ländern, darunter auch Österreich, glaubt die Mehrheit der Befragten nicht daran, dass NGOs politische Entscheidungen auf EU-Ebene beeinflussen können. In Österreich sind 54 Prozent der befragten EU-BürgerInnen dieser Meinung.
Die Teilnahme an lokalen, regionalen und nationalen Wahlen ist für durchschnittlich 70 Prozent der EU-BürgerInnen die effektivste Art, um politische Entscheidungen zu beeinflussen. Nur 50 Prozent (Österreich: 54 %) glauben, dass die Teilnahme an EU-Wahlen wirksam ist oder die Mitgliedschaft bei einer NGO ein effektives Instrument ist, um politische Entscheidungen zu beeinflussen.
13.03.2013
Konsumentenschutz, Tierschutz
EU-Verbot von Tierversuchen für Kosmetika in Kraft
Am Montag, 11. März 2013, lief die letzte Frist für die schrittweise Abschaffung von Tierversuchen für Kosmetikprodukte in Europa ab. Seit Anfang dieser Woche dürfen Kosmetika, die an Tieren getestet wurden, nicht mehr in der EU vermarktet werden.
„Die Kommission hat die Auswirkungen des Vermarktungsverbots gründlich geprüft und ist zu der Auffassung gelangt, dass es zwingende Gründe für seine Durchsetzung gibt. Dies entspricht der festen Überzeugung vieler europäischer Bürgerinnen und Bürger, dass die Entwicklung von Kosmetika keine Tierversuche rechtfertigt. Die Suche nach alternativen Verfahren geht weiter, da ein vollständiger Ersatz von Tierversuchen durch alternative Verfahren bisher noch nicht möglich ist.“
Mit der Richtlinie 2003/15/EG wurden Vorschriften für Tierversuche in die Kosmetikrichtlinie 76/768/EWG eingefügt. Laut diesen sind Tierversuche für Kosmetika in der EU bereits seit 2004 und für Bestandteile von Kosmetika seit 2009 verboten („Versuchsverbot“). Ab März 2009 ist es ebenfalls verboten, in der EU Kosmetika zu vermarkten, die an Tieren getestet wurden („Vermarktungsverbot“). Für die komplexesten Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit (Toxizität bei wiederholter Verabreichung, einschließlich Hautreizung und Karzinogenität, Reproduktionstoxität und Toxikokinetik), wurde die Frist für das Vermarktungsverbot bis zum 11. März 2013 verlängert.
27.02.2013
Konsumentenschutz
EU-Justizkommissarin Reding: Datenschutz-Reform „historische Chance“
EU-Justizkommissarin Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, und die deutsche Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner bezeichnen die geplante EU-Datenschutzgrundverordnung in einer gemeinsamen Pressemitteilung als „historische Chance“, die bestehenden Datenschutzregeln zu modernisieren und an das digitale Zeitalter anzupassen.
Der Vorschlag der Kommission zur Modernisierung der EU-Datenschutzvorschriften biete die Grundlage, ein EU-weit hohes Datenschutzniveau durchzusetzen, an das sich alle Anbieter halten müssen, die in Europa aktiv sind, erklärten Aigner und Reding im Anschluss an ein Gespräch am Dienstag in Brüssel.
Die Kommission hat einen Vorschlag für eine Verordnung zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr vorgelegt sowie einen Vorschlag für eine Richtlinie mit Regeln für den Schutz personenbezogener Daten, die zum Zweck der Verhütung, Aufdeckung, Untersuchung oder Verfolgung von Straftaten und für damit verbundene justizielle Tätigkeiten verarbeitet werden.
Am 10. Jänner haben die Berichterstatter im Europaparlament bereits ihre Berichte zur Datenschutzreform vorgestellt und am 20. Februar hat der Industrieausschuss des Europarlaments die Datenschutzreform in einer Abstimmung unterstützt. Der irische EU-Ratsvorsitz strebt noch vor Ende seines Vorsitzes (Juni 2013) eine politische Einigung über die Datenschutzreform an.
20.02.2013
Konsumentenschutz, Landwirtschaft
EWSA kritisiert Machtmissbrauch durch große Einzelhandelsunternehmen
„Unlautere Praktiken großer Einzelhandelsunternehmen beschleunigen den Niedergang der Agrar- und Lebensmittelbranche. Von Marktverzerrungen sind Verbraucher ebenso betroffen wie Lieferanten.“ Am 13. Februar 2013 verabschiedete der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) deshalb eine Stellungnahme, die diesen dramatischen Veränderungen, die sich durch die Wirtschaftskrise noch verschärft haben, ein Ende setzen will.
"Tatsache ist, dass eine Handvoll großer Einzelhandelsunternehmen den größten Teil des Marktes kontrolliert und den Lieferanten ihre Bedingungen diktieren. Vertragsfreiheit existiert nur auf dem Papier. Das ist ein illegales Oligopol, das durch gängigen Missbrauch der Nachfragemacht Marktverzerrungen zur Folge hat“, kritisiert der EWSA.
Die Selbstregulierung der Lebensmittelversorgungskette würde weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene funktionieren. „Der EWSA hält es daher für dringend geboten, einen verbindlichen Rechtstext zu erarbeiten, fairen Wettbewerb zu fördern und gegen illegale Oligopole vorzugehen.“
Aus Statistiken über Marktanteile geht hervor, dass 2009 84% der europäischen Lieferanten des großen Einzelhandels Opfer von Verstößen gegen die Vertragsbestimmungen wurden: Von diesen wurde 77% angedroht, dass ihre Produkte aus dem Sortiment genommen werden, sollten sie nicht bereit sein, den Unternehmen ungerechtfertigte Vorteile zu gewähren, bei 63% wurde der von ihnen in Rechnung gestellte Preis ohne stichhaltigen kommerziellen Grund nach unten korrigiert, und 60% wurden gezwungen, Zahlungen ohne jegliche Gegenleistung zu leisten, berichtet der EWSA.
20.02.2013
Konsumentenschutz, Tierschutz
Pferdefleischskandal: Vier Pfoten kritisieren schlechte Kontrolle bei Lebensmittelbezeichnungen
„Der aktuelle Pferdefleisch-Skandal ist ein schwerer Rückschlag für den Verbraucherschutz, für den Tierschutz sowie die Vollzugsbehörden", sagt Nikola Furtenbach, Kampagnenleiterin bei Vier Pfoten. „Die Erfahrung zeigt: Hinter jeder Schaffung systematischer Intransparenz verbergen sich illegale Praktiken“.
Bereits im Mai 2011 stoppte Vier Pfoten im Donaudelta einen Transport mit 54 wilden Pferden auf ihrem Weg zum Schlachthof. Die Tiere wurden tiermedizinisch versorgt und in das Reservat zurückgebracht. Seither ist eine neue Verordnung der rumänischen Veterinärbehörde zum Verbot von Schlachttransporten wilder Pferde in Kraft.
Die Kennzeichnung von Rindfleisch hat nach EU-Recht dem Verbraucher Informationen über die Orte der Geburt, Aufzucht und Schlachtung zu geben. Dies gilt es, angemessen zu kontrollieren. „Hier wurde nicht über die Rückverfolgbarkeit getäuscht, sondern mehr noch, über die Tierart. Wir brauchen mehr gesetzlich verbindliche Kennzeichnung und Vollzug dessen.“ Vier Pfoten fordert eine Kennzeichnung mit Angaben über den Geburtsort, denjenigen der Aufzucht und der Schlachtung für alle Tierarten, Transparenz, und Sicherheit durch entsprechende Kontrollen.
Factsheets
Wer darf initiieren und ab wann? Wer darf unterschreiben? Wieviele Unterschriften von EU-BürgerInnen sind notwendig? In diesem Factsheet finden Sie die wichtigsten Informationen, Tipps und Tricks was BürgerInnen der EU-Länder tun können und dürfen, um Einfluss auf europapolitische Entscheidungen nehmen zu können.
In diesem Factsheet finden Sie eine - vom Deutschen Naturschutzring (DNR)- erstellte Übersicht, was 2011 und den nächsten Jahren in der europäischen Abfallpolitik geplant ist und welche Fristen von den Mitgliedsstaaten eingehalten werden müssen. Für die wichtigsten Bereiche - Abfallrahmenrichtlinie, biologische Abfälle, Elektroschrott (WEEE und RoHS) sowie Schiffsabwrackung - wurden Gesetzestexte und Termine recherchiert.
Dieses Factsheet des European Environmental Bureaus (en) informiert rund um das EU Eco-Label. Es geht unter anderem den Fragen nach: Welche Kriterien müssen eingehalten werden? Wie bekommt eine Produkt diese Auszeichnung? Worin besteht der Unterschied zu anderen Biogütesiegeln?
EUropa-Info
Umwelt & ProdukteDas EU-Umweltbüro geht in der neuesten Ausgabe seines Magazins EUropa-Info nicht nur der Herstellung von Produkten nach, sondern betrachtet auch den gesamten Life Cycle-Prozess diverser Waren - von der Erzeugung über den Gebrauch bis zum Recycling anhand von Beispielen. Es werden die Begriffe Cradle-to-Cradle, Wheel-to-Wheel oder IPP näher erläutert und es wird berichtet, wie derzeit daran gearbeitet wird, einen "nachhaltigen Lebenszyklus" zu kreiieren.
Elektromobilität & UmweltElektromobilität ist zur Zeit in aller Munde. Einzelne Szenarien in Österreich und in Europa prophezeien eine durchaus wachstumsfähige Zukunft. Diese Ausgabe bietet interessante Beiträge über das Potential, die Machbarkeit und Vorteile des Einsatzes von Elektrofahrzeugen.
Ernährung & UmweltProduktion und Verarbeitung, Vermarktung und Konsum - das sind die Themenschwerpunkte dieser neuen Spezialausgabe zu Ernährung und die Auswirkungen auf unsere Umwelt und Gesundheit.
Umwelt & GeldInteressante Beiträge über grüne Veranlagungen und grüne Investitionspolitik zeigen Wege auf, wie in Zukunft Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Produktion und Gesellschaft forciert werden kann.
Dossiers
Veröffentlichung Amtsblatt
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Stand des Gesetzgebungsverfahrens
Conciliation ended The conciliation talks on updating the Novel Foods Regulation collapsed as Parliament and Council were unable to reach agreement.
Procedure completed Veröffentlichung Amtsblatt
Veröffentlichung Amtsblatt
Veranstaltungen
Seminar 6/13 Die EU-Bürgerinitiative: Was kann sie wirklich?
Datum: 24.10.2013 - 24.10.2013
Ort: 1080 Wien/A, Umweltdachverband, Seminarraum
Veranstalter: EU-Umweltbüro, A-1080 Wien
Pathways to Sustainable Healthcare
Datum: 17.09.2013 - 19.09.2013
Ort: 287291 Oxford/UK, Oxford University
Veranstalter: The Centre for Sustainable Healthcare, Oxford OX2 7JA, UK
Seminar 5/13 Aktuelle Entwicklungen im europäischen Gesetzgebungsverfahren - Gewinner & Verlierer
Vertragsverletzungsverfahren: aktuelle Entwicklungen seit Lissabon
inkl. Vorbereitungsseminar am 04.09.2013 EU für Dummies Seminar 04/13
Datum: 05.09.2013 - 05.09.2013
Ort: 1080 Wien/A, Umweltdachverband, Seminarraum
Veranstalter: EU-Umweltbüro, A-1080 Wien
Seminar 4/13 EU für Dummies
Datum: 04.09.2013 - 04.09.2013
Ort: 1080 Wien/A, Umweltdachverband, Seminarraum
Veranstalter: EU-Umweltbüro, A-1080 Wien
Seminar 3/13 EU-Umweltgesetzgebung Teil 2 - Implementierung in Österreich: SCHAU GENAU!
Datum: 26.06.2013 - 26.06.2013
Ort: 1080 Wien/A, Umweltdachverband, Seminarraum
Veranstalter: EU-Umweltbüro, A-1080 Wien
Seminar 2/13 EU-Umweltgesetzgebung Teil 1 - WER, WAS, WANN, WO, WIE, WARUM?
Datum: 26.06.2013 - 26.06.2013
Ort: 1080 Wien/A, Umweltdachverband, Seminarraum
Veranstalter: EU-Umweltbüro, A-1080 Wien
Datum: 12.06.2013 - 12.06.2013
Ort: 1040 Wien/A, Theresianumgasse 16-18
Veranstalter: AK Wien, A-1040 Wien
Seminar 1/13 Pieter de Pous exklusiv: Ein Blick hinter die europäischen Kulissen
Datum: 07.06.2013 - 07.06.2013
Ort: 1080 Wien/A, Umweltdachverband, Seminarraum
Veranstalter: EU-Umweltbüro, A-1080 Wien
Datum: 23.05.2013 - 23.05.2013
Ort: 1090 Wien/A, Kommunalkredit Public Consulting
Veranstalter: Umweltbundesamt GmbH, A-1090 Wien
Links
Verband österreichischer Umweltberatungsstellen, "vom Wissen zum Handeln" - vorsorgender Umweltschutz, umfangreiche Link-Liste
Pressemeldungen zu EU-Umweltpolitik und anderen Themen (für Umweltverbände und Fachleute nach Registrierung)
Dachverband für Umweltorganisationen in Europa mit Sitz in Brüssel
Europe´s Environmental News Service: täglicher Nachrichtendienst für umweltrelevante Themen - mit Schwerpunkt Europäische Union (kostenpflichtig)
EU-Infothek ist eine unabhängige private Initiative ohne politischen Hintergrund. Sie macht durch regelmäßige Informationen die Förderungspolitik transparent und durchleuchtet Projekte kritisch. Ein Team von erfahrenen Journalisten sammelt Informationen, führt Interviews und stellt Recherchen an, um der interessierten Öffentlichkeit einen objektiven, und sachlichen Über- und Einblick in das weite Land der Förderungspolitik zu geben.
EU-Umweltnachrichten und wöchentlicher Newsletter vom Deutschen Naturschutzring DNR
Informationen rund um die wöchentlich erscheinende Zeitung; regelmäßige Umweltberichterstattung
