Reminder: SDGs umsetzen – Aber wie?

Österreichs Weg und Beispiele aus Europa

24. Mai 17

Während es vielen Menschen heute deutlich besser geht als noch vor wenigen Jahrzehnten, sind Armut, steigende Ungleichheit und die zunehmende Zerstörung des Planeten sowohl in Österreich als auch auf globaler Ebene enorme Herausforderungen. Der derzeitige Kurs, auf dem wir uns als Weltgesellschaft befinden, ist nicht zukunftsfähig. Um diesen Kurs zu korrigieren, sind entscheidende Weichenstellungen im Sinne einer sozialen, ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit notwendig.

Mit der „Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung“ haben sich im September 2015 alle 193 UNO-Mitgliedsstaaten verpflichtet, die 17 Nachhaltigen Entwickungsziele (SDG) bis zum Jahr 2030 umzusetzen. Die Ziele der Agenda 2030 reichen weit über entwicklungspolitische Themen hinaus und verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der Globalisierung im Sinne aller Menschen gestalten, einen gemeinsamen globalen Gesellschaftsvertrag verwirklichen und das Aufwachsen zukünftiger Generationen in einem intakten Ökosystem garantieren soll.

Jetzt liegt es an uns allen – und ganz besonders an den Regierenden – Verantwortung zu übernehmen und die Ziele umzusetzen.

Nach einer Einführung in das Thema von der europäischen SDG-Expertin Ingeborg Niestroy, was ein ganzheitlicher, integrierter und universeller Ansatz für die Umsetzung bedeuten könnte und welche Chance und Herausforderungen sich daraus ergeben, werden drei RepräsentantInnen aus verschiedenen Länder (Tschechische Republik, Finnland, Österreich) die Herangehensweisen ihrer Staaten zur Umsetzung der SDGs erläutern.

Die Veranstaltung der AG Globale Verantwortung, ÖKOBÜRO und des EU-Umweltbüros ist ein Beitrag zur European Sustainable Development Week 2017.

Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Personen aus dem Umweltbereich, der Politik, der Wirtschaft, NGOs, Behörden und Wissenschaft und wird in englischer Sprache ohne Übersetzung gehalten.


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