Di 14. September 2004
EU-Umweltpolitik im Internet - Wo find' ich das?
Schulungsseminar für MitarbeiterInnen von NGOs
Leitung: Mag. Christiana Griesbeck, EU-Umweltbüro

Ort: Wien
Zeit: ganztägig
Kosten: € 70.-
Information: EU-Umweltbüro, T: 01.401 13-22, E-Mail













































Europawahl 2004

Umweltpolitisches Manifest
Am 13. Juni 2004 werden 18 österreichische VertreterInnen für das Europäische Parlament gewählt. Das EP spielt in vielen umwelt- und nachhaltigkeitsrelevanten Themen eine entscheidende Rolle und ist auch in den nächsten 5 Jahren gefordert.
Was in Schlüsselbereichen zu tun ist, fassen österreichische Umweltorganisationen in einem Manifest zusammen: Neben Klima, Verkehr oder Landwirtschaft geht es etwa um die bessere Umsetzung von Gesetzen und die Integration von Umweltbelangen in andere Politikbereiche.
Manifest zum Download (pdf 148kb)


Do 6. Mai 2004
"DiskutierBar" - Europa nachhaltig wählen!
Diskussion zur Europawahl 2004

Zusammenfassung
Umweltthemen standen im Zentrum einer Diskussion, die auf Einladung des EU-Umweltbüros KandidatInnen aller vier Parlamentsparteien im Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Wien versammelte:
MEP Othmar Karas (ÖVP), MEP Hans Kronberger (FPÖ), NR Eva Lichtenberger (Grüne) und MEP Hannes Swoboda (SPÖ) diskutierten unter der Leitung von Veronika Gasser (Wiener Zeitung).

In der Einleitung verwiesen sowohl Michael Reinprecht, Leiter des Informationsbüros, und Birgit Reiner, Leiterin des EU-Umweltbüros im Umweltdachverband, auf die wichtige Rolle des Europäischen Parlaments (EP) nicht nur in Umweltfragen. Das EP ist die einzige direkt gewählte EU-Institution, das Votum der WählerInnen am 13. Juni daher von großer politischer Bedeutung.

"Der Umweltausschuss des EP ökologisiert die Vorschläge der Kommission", so Hans Kronberger, seit 7 Jahren für die FPÖ Mitglied dieses Ausschusses und von der fraktionsübergreifenden Arbeit angetan. Mit gut aufbereiteten, seriösen Informationen seien dort Mehrheiten erreichbar. So konnte er bereits einige Initiativen für die erneuerbaren Energieträger voranbringen. Leider sind Ergebnisse aus der Parlamentsarbeit aber kaum in den österreichischen Medien zu finden.

Mit Bündnissen mehr erreichen

Dem schloss sich auch Eva Lichtenberger - die erstmals für die Grünen im Europaparlament kandidiert - an, von einer Europa-Berichterstattung sei nach dem EU-Beitritt wenig zu sehen. Zentrales Anliegen für ihre Kandidatur ist der Verkehrsbereich, wo sie eine "Bündnispolitik für den Alpenraum" anstrebt. Denn "wenn man in Europa alleine kommt, ist es schwer." Dies gilt auch für das Ziel eines EU-weiten Atomausstiegs, wo zuallererst der EURATOM-Vertrag zu beenden sei. Dafür soll auch in den Beitrittsländern geworben werden, denn diese immer nur als "Umweltsünder" hinzustellen, läßt ihnen keinen Bewegungsspielraum.

Hannes Swoboda, Spitzenkandidat der SPÖ, betonte die Wichtigkeit, umweltpolitische Ziele mit wirtschaftspolitischen wie der Schaffung von Arbeitsplätzen zu kombinieren, etwa bei der Chemikalienpolitik oder dem Klimaschutz. Die EU könne hier innovative Wege gehen. So schlug er eine Einfuhrabgabe auf Produkte aus Ländern vor, die sich nicht an das Kyoto-Protokoll halten. Diese Einnahmen sollten aber dann diesen Ländern zur Umstrukturierung im Sinne der Kioto-Ziele zur Verfügung gestellt werden.
Swoboda setzte sich weiters für den Ausbau und die stärkere Förderung des öffentlichen Verkehrs ein. Mit Bezug auf die Gentechnik-Diskussion meinte er, es müsse rasch zu durchsetzbaren Regelungen für die Koexistenz kommen.

Othmar Karas, Kandidat der ÖVP und Wirtschaftssprecher der Europäischen Volkspartei, sieht vor allem die Mitentscheidungsrechte des Europäischen Parlaments als Garant, dass sich nicht Einzelinteressen durchsetzen. Die neue EU-Verfassung sei ebenfalls ein wichtiger Schritt für ein Mehr an Miteinander.
In der Atomfrage sprach er sich gegen eine Verwendung von EU-Geldern für die "Konservierung" von AKWs aus. So wie die anderen KandidatInnen sieht auch er eine Stärkung der alternativen Energien als notwendig an.

Rechte des EP stärken

Keine Unterstützung durch die KandidatInnen gab es für einen Vorschlag aus dem Publikum, einen eigenen Nachhaltigkeitsausschuss im EP einzurichten. Doch sollte das Parlament ingesamt in seinen Rechten gestärkt werden, um dem "nationalen Interessensbazar" im Rat mehr entgegensetzen zu können.

(Von oben nach unten: Reinprecht, Reiner, Kronberger, Lichtenberger, Swoboda, Karas. Fotos: EU-Umweltbüro)

Die Veranstaltung wurde freundlicherweise unterstützt von:
Lebensministerium
Europäisches Parlament - Informationsbüro für Österreich

Dokumente zum Download:
Programm (pdf 100kb)
Manifest der Umweltorganisationen (pdf 148kb)















































Di 9. März 2004
EU-Umweltpolitik im Internet - Wo find' ich das?
Schulungsseminar für MitarbeiterInnen von NGOs
Leitung: Mag. Christiana Griesbeck, EU-Umweltbüro

Ort: Wien
Zeit: ganztägig
Kosten: € 70.-
Information: EU-Umweltbüro, T: 01.401 13-22, E-Mail













































Di 25. November 2003
Erweiterte Umwelt - Österreich und die Slowakei als Nachbarn in der EU
Podiumsdiskussion, Palais Lobkowitz

Zusammenfassung
Im barocken Ambiente des Eroica-Saals im Palais Lobkowitz drängten sich rund 120 Interessierte, um über "Erweiterte Umwelt - Österreich und die Slowakei als Nachbarn in der EU" zu hören und zu diskutieren.
Nach der Begrüßung durch Birgit Reiner (EU-Umweltbüro) und den slowakischen Botschafter Lubor Bystricky wurde in drei Impulsreferaten der thematische Bogen des Abends aufgespannt:

Umweltminister Josef Pröll zollte der Slowakischen Republik bei ihren Umwelt-Aktivitäten hohen Respekt. Die Slowakei ist auch jenes Land, mit dem Österreich viele gemeinsame Umweltprojekte umsetzt: vom wichtigen Transfer des Know-hows in der Verwaltung bis zu Klimaschutz- und Energieprojekten. So wurden etwa seit 1993 rund 30 Projekte in der Slowakei mit rd. 6 Mio. &euro unterstützt, schwerpunktmäßig im Bereich Energieeffizienz.

Sein slowakischer Kollege Laszlo Miklos wies eingangs darauf hin, dass die Slowakei die Vorbereitungen für den EU-Beitritt sehr rasch vorangetrieben hat: die Umweltverhandlungen wurden innerhalb eines halben Jahres abgeschlossen, Übergangsfristen für sieben Richtlinien vereinbart. Und die Anpassung des nationalen Rechts ist bereits sehr weit gediehen. Aber: die Umsetzung des Rechts wird die nächste große Herausforderung sein. Die von der EU immer geforderte Stärkung von Verwaltungskapazitäten sei im Lande selbst nur schwer zu vermitteln, denn die BürgerInnen bewegen natürlich andere Themen. Für die Zukunft sieht er insbesondere in der Hebung des Umweltbewusstseins Möglichkeiten für eine verstärkte Zusammenarbeit mit Österreich.

Vladimir Hudek vom Regional Environmental Center Slovakia stellte die verschiedenen politischen Phasen seit der Samtenen Revolution und ihre Auswirkung auf die Umweltpolitik dar. Umweltorganisationen spielten beim Aufbau von Demokratie und Zivilgesellschaft eine sehr wichtige Rolle, haben dann eine starke Diversifizierung durchgemacht und derzeit insbesondere mit schwindenden Förderungsmöglichkeiten zu kämpfen. Zwei weitere Statements lenkten den Fokus dann auf konkrete Kooperationsprojekte zwischen Österreich und der Slowakei:

Albena Kisliakova (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik ÖGUT) stellte ein erfolgreiches Pilotprojekt im Bereich Eigenkompostierung vor, das helfen soll, die zu deponierenden Abfallmengen in einer Umlandgemeinde von Bratislava zu reduzieren. Besondere Herausforderung dabei ist, die Akzeptanz der Bevölkerung zu gewinnen, denn das bei uns gängige Prinzip der Freiwilligkeit kann nicht einfach 1:1 übertragen werden.

Schließlich gab Alois Geisslhofer (Energieverwertungsagentur E.V.A.) einen Überblick zur Energiepartnerschaft Österreich - Slowakei. Diese besteht seit mehr als 5 Jahren und kann bereits auf viele erfolgreich realisierte Projekte im Bereich Erneuerbare Energien verweisen, so etwa das Beratungszentrum für Kraft-Wärme-Kopplung in Bratislava. Einen weiteren Schwerpunkt bilden derzeit Energieeffizienz-Projekte.

In der Diskussion sprach das Publikum eine ganze Palette an Themen an: Von der Entwicklung des Raumes zwischen Bratislava und Wien über die Umsetzung des Natura 2000-Schutznetzes bis zur Wahl der Energieträger in der Slowakei. Auch kontroversielle Themen wie Atomkraft oder Befürchtungen in Bezug auf neue grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen blieben nicht ausgespart.

Josef Kirchengast, Moderator des Abends, betonte in seiner abschließenden Zusammenfassung nochmals das Spannungsfeld, in dem Umweltpolitik steht: zwischen Sorge um die Umwelt auf der einen und wirtschaftlichen Überlegungen auf der anderen Seite. Und schloss mit einer Anregung zum Nachdenken: Wenn wir heute auf die Beitrittsländer schauen, so sollten wir nicht vergessen, wie lange Österreich gebraucht hat, um den derzeitigen Standard zu erreichen.


(Von oben nach unten: Reiner, Bystricky, Pröll, Miklos, Hudek, Kisliakova, Geisslhofer, Kirchengast. Fotos: EU-Umweltbüro)

Zum Weiter-Lesen und Nach-Denken:
"Die Slowakei auf dem Weg in die EU". Aktuelle Neuerscheinung des EU-Umweltbüros in der Reihe EU-Erweiterung und Umwelt.

Die Veranstaltung wurde freundlicherweise unterstützt von:
Botschaft der Slowakischen Republik
Kunsthistorisches Museum
Lebensministerium
Stimmen für Europa

Organisation:


Dokumente zum Download:
Beitrag Geisslhofer Energiepartnerschaft (pdf 276kb)
Beitrag Kisliakova COMPASK (pdf 140kb)
Veranstaltungsprogramm (pdf 80kb)












































Do 2. Oktober 2003
REACH - Chemikalien mit System?
Dialog zur zukünftigen EU-Chemikalienpolitik: Umwelt, Tierschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz
Geschlossene Veranstaltung für geladene TeilnehmerInnen

Information: DI Birgit Reiner, EU-Umweltbüro, T: 01.401 13-35, E-Mail













































Mi 24. September 2003
EU-Umweltpolitik im Internet - Wo find' ich das?
Schulungsseminar für MitarbeiterInnen von NGOs
Leitung: Mag. Christiana Griesbeck, EU-Umweltbüro

Ort: Wien
Zeit: ganztägig
Kosten: € 50.-
Information: EU-Umweltbüro, T: 01.401 13-22, E-Mail













































Di 20. Mai 2003
EU-Umweltpolitik im Internet - Wo find' ich das?
Schulungsseminar für MitarbeiterInnen von NGOs
Leitung: Mag. Christiana Griesbeck, EU-Umweltbüro

Ort: Wien
Zeit: ganztägig
Kosten: € 50.-
Information: EU-Umweltbüro, T: 01.401 13-22, E-Mail













































Mi 9. April 2003
EcoFuturum
Eine nachhaltige Verfassung für Europa

Podiumsdiskussion zum Konvent zur Zukunft Europas mit
Dr. Dörte Fouquet, Energie- und Europarechtsexpertin, Anwaltssocietät Kuhbier, Brüssel
DI R. Andreas Kraemer, Geschäftsführer Ecologic - Institut für Internationale und Europäische Umweltpolitik, Berlin
Dr. Eva Lichtenberger, Abg. z. NR., Die Grünen, Stv. Mitglied im Konvent
Patricia Lorenz, Energie- und Atomexpertin, Friends of the Earth Europe/Global 2000
Mag. Werner Wutscher, Generalsekretär Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Moderation: Cornelia Krebs, ORF

Ort: Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Österreich, Kärntner Ring 5-7, 1010 Wien
Zeit: 18.00 Uhr
Kosten: keine
Anmeldung erbeten bis 2.4.03: EU-Umweltbüro, F: 01.401 13-50, E-Mail

Veranstalter: EU-Umweltbüro und Ecologic im Rahmen des Projekts "Europäische Umweltpolitik aktiv gestalten - EcoFuturum"

Am Do 10.4.03 findet zum gleichen Thema ein vertiefendes Seminar statt. Aufgrund begrenzter Plätze Teilnahme nur mit Anmeldung möglich. Informationen: DI Birgit Reiner, T: 01/401 13-35


Hintergrund
Programm Podiumsdiskussion 9.4.03 (pdf)
Programm Seminar 10.4.03 (pdf)
Hintergrundpapier (pdf 280kb)












































Do 30. Jänner 2003
Willkommen, Tschechien!
Politische, kulturelle und wirtschaftliche Schlaglichter

Podiumsdiskussion mit
Jiri Grusa, Botschafter der Tschechischen Republik
Mag. Heidrun Kopp, MBA, CE-Coordination (Czech Republic), Erste Bank AG
Prof. Dr. Miroslav Kunstat, Institut für Internationale Studien, Karls-Universität Prag
DI Alice Sedmidubsky, Energieverwertungsagentur - E.V.A.
MEP Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments, Vorsitzende des Ausschusses EU-Tschechische Republik
Moderation: Jitka Brozak, Österreichisch-Tschechisches Dialogforum

Ort: Tschechische Botschaft, Penzinger Straße 11-13, 1140 Wien
Zeit: 18.00 Uhr
Kosten: keine
Information/Anmeldung bis 23.01.03: EU-Umweltbüro, F: 01.401 13-50, E-Mail

Programm zum Download












































Di 18. Juni 2002
Der Konvent - Die umweltpolitische Dimension

Vorträge und Diskussion mit
Univ.-Ass. Dr. Andrea Lenschow, Institut für Politikwissenschaft, Universität Salzburg
Mag. Manfred Pils, Naturfreunde Internationale
Mag. Elisabeth Freytag, BMLFUW / EU-Angelegenheiten Umwelt
Moderation: DI Birgit Reiner, EU-Umweltbüro

Ort: Kommunalkredit Austria AG, Türkenstraße 9, 1090 Wien
Zeit: 13.15 - 16.00 Uhr
Kosten: keine
Information/Anmeldung bis 13.6.02: EU-Umweltbüro, F: 01.401 13-50, E-Mail

Detailprogramm/Hintergrund/Downloads












































Do 8. November 2001
Die ökologische Dimension - Status Quo und Perspektiven
Erneuerbare Energieträger als Alternative?

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Reihe "Move Europe" mit
Dr. Johann Kronberger, Mitglied des Europäischen Parlaments, Ausschußmitglied für Umweltfragen
Mag. Erwin Mayer, Energie- und Klimasprecher von Greenpeace Österreich
Moderation: OR Dr. Ingrid Wagner, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Wirtschaftsuniversität Wien i.R.
Ort: Wirtschaftsuniversität Wien, 1090 Wien
Beginn: 18.30 Uhr
Kosten: keine
Information: Akademisches Forum für Außenpolitik Wien, T: 01.512 85 21, F: 01.512 85 21, E-Mail

Zum Thema:
Sechs Prozent des europäischen Energiebedarfs werden gegenwärtig von erneuerbaren Energieträgern gedeckt. Bei den Beitrittskandidaten dürfte es bis zum Jahr 2002 einen Anteil von zwei Prozent Zuwachs des Energiebedarfs geben. Obwohl Europa von Energiekrisen während der letzten 30 Jahre beeinträchtigt wurde, wurde weder eine ernst zunehmende Debatte über die Wahl erneuerbarer Energieträger geführt, noch kam eine Politik zustande, die die Versorgung sicherstellen könnte.

Die Veranstalter versuchen die Fragen zu erneuerbaren Energieträgern als Alternative und deren Bezug zur EU-Erweiterung zu beantworten.

Veranstaltung des Akademisches Forum für Außenpolitik in Zusammenarbeit mit EU-Umweltbüro und Institut für Umwelt-Friede-Entwicklung











































Do 21. Juni 2001
Umweltsituation und Umwelthandlungsbedarf in Jugoslawien

Seminar
Ort: Kommunalkredit AG, Türkenstraße 9, 1090 Wien
Zeit: 15.00- 18.00 Uhr
Info: ÖGUT, DI Gerhard Bayer, T: 01:315 63 93-16, E-mail
Anmeldung: ÖGUT
Gemeinsame Veranstaltung mit der ÖGUT

Hintergrund
Programm












































Mo 28. Mai 2001
EU-Erweiterung : Gut für Europa - gut für die Bürger?

Podiumsdiskussion mit
Erhard Busek, Erweiterungsbeauftragter der österr. Bundesregierung
Lorenz Fritz, Generalsekretär der Vereinigung österr. Industrieller
Klaus Hänsch, MdEP, ehemal. Präsident Europäisches Parlament
Herbert Tumpel, Präsident der Bundesarbeiterkammer
Moderation: Peter Rabl, Herausgeber "Kurier"
Ort: Politische Akademie Wien, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien
Beginn: 18.30 Uhr
Kosten: keine
Anmeldung: EP-Informationsbüro

Zum Thema:
Die Erweiterung wird das Gesicht der Union verändern. Für die Entscheidungsträger der Europäischen Union, der Kommission, des Europäischen Parlaments und der Mitgliedsstaaten gilt das Projekt der Erweiterung als unumkehrbar. Offen ist noch das Wie und das Wann, wobei Einigkeit herrscht, 2004 als "weiches" Zieldatum anzusehen.

Wie aber sehen die Bürgerinnen und Bürger die Erweiterung? Wiewohl die historische Notwendigkeit der "Wiedervereinigung" Europas für Frieden und Stabilität unseres Kontinents unbestritten ist, rufen die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen sowohl in den EU-Mitgliedstaaten, als auch in den zukünftigen Beitrittsländern Ängste und Sorgen hervor. Vor allem in Österreich - als Nachbar von vier, nimmt man Polen als "historischen" Nachbarn, fünf Beitrittskandidaten ­ befürchten manche Bürger neue Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt, in der Umwelt- und Verkehrspolitik, bei der inneren Sicherheit sowie der Lebensmittelsicherheit. Viele Fragen werden gestellt. Kann das mögliche Migrationspotential mit flexiblen Übergangsfristen so gesteuert werden, dass der EU-Arbeitsmarkt nicht überfordert wird? Auf welche Weise ist die wirtschaftliche Entwicklung der Beitrittsländer zu unterstützen, damit Lohn- und Preisgefälle nicht destabilisierend wirken? Ist die europäische Agrarpolitik auch nach den Beitritten haltbar? Und wer soll das alles bezahlen?

Auch wenn der Vertrag von Nizza das "Fenster der Gelegenheit" zur Erweiterung geöffnet hat, ist nicht sicher, ob damit dem inneren Reformbedürfnis der EU genüge getan wurde. Kann die Union auch mit bis zu 27 Mitgliedstaaten handlungsfähig, demokratisch und bürgernah sein? Denn ohne Akzeptanz der BürgerInnen, sowohl in der heutigen EU als auch in den Beitrittsländern wird die Erweiterung, die Neugestaltung Europas, nicht durchzusetzen sein.

Abschlussdiskussion unserer Veranstaltungsreihe "EU-Erweiterung als Chance" gemeinsam mit dem EP-Informationsbüro und dem IDM Institut für den Donauraum und Mitteleuropa.











































Mo 23. April 2001
EU-Erweiterung & Landwirtschaft: Multifunktionalität als Antwort?

Podiumsdiskussion mit Wladislaw Piskorz (EU-Mission Polens, Brüssel), MEP Agnes Schierhuber (VP), MEP Daniela Raschhofer (F), Werner Wutscher (BMLFUW); Moderation: Norbert Gollinger (ORF-Landesstudio NÖ)
Ort: Regierungsviertel St. Pölten, Saal Leopold, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
Beginn: 14.00 Uhr
Kosten: keine
Anmeldung: EP-Informationsbüro

Zum Thema:
Die europäischen Bauern stehen angesichts der momentanen Krise bereits jetzt unter großem Druck. Die bevorstehende Erweiterung schürt zusätzliche Existenzängste. Welchen Weg können die europäischen Landwirte einschlagen, um eine ausreichende Existenzsicherung in der Zukunft zu erlangen? Wie sollen sich die Bauern der Kandidatenländer bereits im Vorfeld auf ihren EU-Beitritt vorbereiten? Förderung der biologischen Landwirtschaft? Erhaltung des ländlichen Raumes und der Artenvielfalt? Kann Multifunktionalität eine Antwort sein? Und ist die Gemeinsame Agrarpolitik in der heutigen Form zu halten, insbesondere zu finanzieren?
Vierter Termin unserer Veranstaltungsreihe "EU-Erweiterung als Chance" gemeinsam mit dem EP-Informationsbüro und dem IDM Institut für den Donauraum und Mitteleuropa.











































Mo 26. März 2001
EU-Erweiterung & Umwelt: Ein Plus für Alle?

Podiumsdiskussion mit Jan DusÌk (Tschechisches Umweltministerium), Elisabeth Freytag (BMLFUW), MEP Maria Berger (SP), MEP Mercedes Echerer (Grüne), MEP Marilies Flemming (VP), MEP Hans Kronberger (F); Moderation: Esther Mitterstieler (Der Standard)
Ort: EP-Informationsbüro für Österreich, Kärtner Ring 5-7, 1010 Wien
Beginn: 18.00 Uhr
Kosten: keine
Anmeldung: EP-Informationsbüro

Zum Thema:
Die Erweiterung der EU birgt für die Umwelt sowohl Chancen als auch Risken. So können durch die Hebung von Umweltstandards in den Kandidatenländern Emissionen auch grenzüberschreitend verringert werden. Dagegen wächst die Sorge, dass wertvolle Naturräume und Arten im Zuge der wirtschaftlichen Intensivierung verloren gehen. Und die Kostenfrage überdeckt oftmals den Blick auf das Gesamte. Denn wie wird sich die Umweltpolitik in einer größeren EU mit neuen Mitgliedern weiterentwickeln?
Dritter Termin unserer Veranstaltungsreihe "EU-Erweiterung als Chance" gemeinsam mit dem EP-Informationsbüro und dem IDM Institut für den Donauraum und Mitteleuropa.











































Mo 22. Februar 2001
EU-Erweiterung & Arbeitsplätze: Droht eine Migrationswelle?

Podiumsdiskussion mit Zoltan Dövenyi (Ungarische Akademie der Wissenschaften), MEP Christa Prets (SP), Wolfgang Ilgenfritz (FP), MEP Johannes Voggenhuber (Grüne), Heinz Faßmann (Universität Wien); Moderation: Friederike Leibl (Die Presse)
Ort: Technologiezentrum Eisenstadt, Marktstraße 3, 7000 Eisenstadt
Beginn: 18.00 Uhr
Kosten: keine
Anmeldung: EP-Informationsbüro

Zum Thema:
Im Rahmen der Erweiterungsdebatte sind die Probleme der Migration und der Freizügigkeit der Arbeitnehmer besonders brisant. Es bestehen Ängste der ÖsterreicherInnen vor einem Zuwanderungsstrom aus den Nachbarländern. Sorgen um den Arbeitsplatz mischen sich mit Unbehagen vor einer Überfremdung. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit mit Europaabgeordneten und Experten über Lösungsansätze zu diskutieren. Wie können durch sinnvolle Übergangsregelungen und grenzüberschreitende Arbeitsmarktprojekte mögliche Probleme entschärft und damit Sorgen der BürgerInnen um die Zukunft ihrer Arbeitsplätze entkräftet werden?
Zweiter Termin im Rahmen des Erweiterungszyklus "EU-Erweiterung als Chance", gemeinsam organisiert vom EP-Informationsbüro, dem IDM Institut für den Donauraum und Mitteleuropa sowie dem EU-Umweltbüro. Vor Ort unterstützt vom Regionalmanagement Burgenland.











































Mo 22. Jänner 2001
EU-Erweiterung & Verkehr: Ist Europa darauf vorbereitet?

Podiumsdiskussion mit BystrÌk Bez·k (Universität Bratislava), MEP Reinhard Rack (VP), MEP Hannes Swoboda (SP), Friedrich Zibuschka (NÖ-LReg.) Moderation: Otto Schwetzö (MD-Wien)
Ort: EP-Informationsbüro für Österreich, Kärtner Ring 5-7, 1010 Wien
Beginn: 16.00 Uhr
Kosten: keine
Anmeldung: EP-Informationsbüro

Zum Thema:
Österreich uns seine Nachbarstaaten haben ihre wirtschaftlichen Beziehungen im letzten Jahrzehnt vertieft. Gleichzeitig sind Güter- und Personenverkehr stark angestiegen, Rufe nach Verbesserung und Ausbau der Infrastruktur werden immer lauter. Dir Grundfrage dabei ist, wie in Zukunft Mobilitätsbedürfnisse befriedigt werden können, ohne Menschen und Umwelt noch stärkter zu belasten. Hat die Verkehrspolitik der EU dazu eine Antwort, haben die Regionen eine Antwort? Welche Veränderungen wird die Erweiterung bringen, welche Chancen eröffnen sich?
Start der Veranstaltungsreihe "EU-Erweiterung als Chance", Kooperation des EP-Informationsbüros, des IDM Institut für den Donauraum und Mitteleuropa und des EU-Umweltbüros.











































Di 4. Juli 2000
Chancen für Umweltprojekte - Die neuen EU-Strukturfonds und Bildungsprogramme

Seminar
Ort: Aula, Universitätscampus Altes AKH, Alser Straße 4, 1040 Wien
Beginn: 14.00 Uhr
Info: EU-Umweltbüro, Alser Straße 21, 1080 Wien, T: 01.401 13-22, F: 01.401 13-50, E: EU-Umweltbüro
Anmeldung bis 29.6.00: EU-Umweltbüro

Hintergrund
Programm












































Fr 12. Mai 2000
Umwelthaftung - Auf dem Weg zu einer EU-Regelung

Seminar
Ort: Bank Austria, Vordere Zollamtstraße 13, 1030 Wien
Beginn: 9.00 h
Kosten: öS 250,-
Info: EU-Umweltbüro, Alser Straße 21, 1080 Wien, T: 01.401 13-22, F: 01.401 13-50, E: EU-Umweltbüro
Anmeldung: EU-Umweltbüro
Gemeinsame Veranstaltung mit der ÖGUT

Hintergrund
Programm