Online-Nachlese

EEB Jahreskonferenz in Österreich
Foto: (c) Pauline Thurn und Taxis

Die internationale EEB Jahreskonferenz 2016 in Österreich

From Sustainability Talk to Policy Walk: Stepping up EU Action on Climate, Biodiversity and Circular Economy

Eine Kooperation von European Environmental Bureau (EEB) und Umweltdachverband (UWD)

UWD EEB Logo

Nachlese

Der Konferenzbericht sowie Fotos, Videos und die Powerpoint-Präsentationen stehen ab sofort auf der Webseite der EEB-Jahreskonferenz 2016 zur Verfügung.

Über die Veranstaltung

Die internationale Gemeinschaft hat sich mit der Verabschiedung der Sustainable Development Goals (SDGs) und dem Klimaabkommen von Paris ambitionierte Ziele gesetzt. Auf diese Worte müssen nun Taten folgen - in Österreich wie auch in den übrigen Mitgliedstaaten der EU. Am 26.September diskutierten bei der diesjährigen EEB Jahreskonferenz in Wien Umweltorganisationen aus ganz Europa,  wie die vereinbarten Ziele durch konkrete Maßnahmen auf europäischer und nationaler Ebene umgesetzt werden können und sollen. Im Fokus der Diskussionen standen politische Strategien und deren Umsetzung in den Bereichen:

  • Eindämmung des Klimawandels
  • Schutz der Biodiversität und umweltgerechte Landwirtschaft
  • Förderung der Kreislaufwirtschaft

Die EEB Konferenz war zudem eine der ersten Gelegenheiten, Auswirkungen des Brexit-Votums auf die Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik in Europa zu diskutieren.

Über die EEB Jahreskonferenz

Die EEB Jahreskonferenz ist eine zentrale Netzwerk- und Informationsveranstaltung zur europäischen Umweltpolitik und zieht alljährlich Hunderte TeilnehmerInnen aus ganz Europa an. Hochrangige VertreterInnen aus Politik, organisierter Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft diskutieren aktuelle europaweite Entwicklungen und Umbrüche sowie deren Auswirkungen für Umweltpolitik- und Gesetzgebung. 2016 brachte das EEB seine Jahreskonferenz gemeinsam mit dem UWD erstmals nach Österreich. Es war ein besonderes Anliegen der VeranstalterInnen, den Standort Wien zu nutzen, um Umweltorganisationen und BürgerInneninitiativen in Zentral- und Osteuropa zu mobilisieren und ihnen bei der Vernetzung zu helfen.

Das EEB mit Sitz in Brüssel ist Dachverband von mehr als 150 Umwelt- und Naturschutzorganisationen in ganz Europa, darunter auch der UWD, der seinerseits überparteiliche Plattform für 37  Umwelt- und Naturschutzorganisationen in ganz Österreich ist. 


TeilnehmerInnen der EEB Jahreskonferenz 2016

  • VertreterInnen von Umweltorganisationen und anderen Organisationen der Zivilgesellschaft
  • VertreterInnen von BürgerInneninitiativen
  • Politische EntscheidungsträgerInnen
  • VertreterInnen öffentlicher Institutionen
  • VertreterInnen aus Industrie und Wirtschaft
  • WissenschafterInnen
  • StundentInnen

Die Liste der KonferenzteilnehmerInnen finden Sie im Konferenzbericht.

Die Konferenzsprache war Englisch.

Die Veranstaltung fand am Montag, 26. September 2016 im MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst statt und wurde nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings und Green Events ausgerichtet.

Life und LE Logo zusammen


Foto: © Rainer Sturm / PIXELIO

Die Zukunft der europäischen Energie- und Klimapolitik: Wie kann der Umstieg auf sichere, nachhaltige und erneuerbare Energieformen gelingen?

Nachlese:
Vortrag RA Dr. Wilhelm Bergthaler
Protokoll Energiewende

Freitag, 24.Juni 2016 im Haus der Europäischen Union

Über die Veranstaltung

Mit der Verabschiedung des Klimaabkommens von Paris hat sich die internationale Gemeinschaft ambitionierte Ziele gesetzt. Auf diese Worte müssen nun Taten folgen – in Österreich wie auch in den übrigen Mitgliedstaaten der EU.

Eine Umsetzung der Ziele kann nur dann Erfolg haben, wenn der Umstieg von fossilen Energieträgern auf sichere, nachhaltige und erneuerbare Energieformen gelingt: ein Ausbau der erneuerbaren Energien und die Förderung von Energieeffizienz und Energieeinsparung. Die Kernenergie mit ihren Belastungen für die nächsten Generationen und unkalkulierbaren Risiken ist keine Alternative.

Die EU-Kommission hat eine „belastbare Energieunion mit einer zukunftsorientierten Klimapolitik“ als eine von zehn Prioritäten ihrer Amtszeit benannt. Um diese voranzutreiben, hat Bundesminister Andrä Rupprechter im März diesen Jahres im Umweltministerrat seine Initiative für eine europarechtliche Verankerung von gemeinsamen energiepolitischen Zielen für eine europäische Energiewende vorgestellt. Angestrebt wird ein Protokoll in Ergänzung der beiden europäischen Verträge (EUV und AUEV), mit dem die rechtliche Verankerung der Förderung der erneuerbaren Energien, der Energieeffizienz und der Energieeinsparung gestärkt werden soll. Der Vorschlag ist  auch als starkes  rechtliches Gegengewicht zum nahezu unverändert bestehenden Euratomvertrag zu verstehen, mit dem der Kernenergie nach wie vor eine Sonderstellung eingeräumt wird.

Diskutieren Sie gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, wie eine zukünftige gemeinsame europäische Energie- und Klimapolitik aussehen könnte und welchen Beitrag die Initiative Rupprechter dazu leisten kann.

Programm

 

Kontakt: julika.dittrich@eu-umweltbuero.at

 

 


Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband

Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband

Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband

Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband

Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband

Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband

Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband

Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband

Foto: © Daniela Verdel / Umweltdachverband