Umweltrecht & KonsumentInnenschutz (EBI, TTIP)
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Europa-Staatspreis 2026 für Forschungsprojekt CEFoodCycle
Das internationale Forschungsprojekt „CEFoodCycle“ unter der Leitung der FH Salzburg wurde am 6. Mai im Bundeskanzleramt in Wien mit dem Europa-Staatspreis 2026 in der Kategorie „Europa verändern“ ausgezeichnet.
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Österreich verpasst Frist bei SLAPP-Klagen
Die Frist zur Umsetzung der EU-Anti-SLAPP-Richtlinie ist ausgelaufen. Sie richtet sich gegen Einschüchterungsklagen, die sich laut NGOs, Medienvertretern und Fachleuten weiter häufen. Doch Österreich bleibt vorerst säumig.
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Wiener Projekt für EU-Energiepreis 2026 nominiert
Die Wiener Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ ist für die European Sustainable Energy Awards 2026 nominiert. 1.000 Gasheizungen wurden ersetzt und 1.861 Wohnungen auf erneuerbare Heizsysteme umgerüstet
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Für einen grünen Wandel muss Europa KI und Digitalisierung besser steuern
In neuen Briefings der Europäischen Umweltagentur wird untersucht, wie eine bewusste politische Steuerung eine doppelte Dividende sicherstellen kann und wie die Kompromisse beim Einsatz dieser Technologien bewältigt werden können.
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Anstieg der Treibhausgas-Emissionen für 2025 um rund 1 Prozent erwartet
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) hat das Umweltbundesamt eine erste Abschätzung für die Treibhausgas-Emissionen (THG) im Jahr 2025 erstellt.
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Gesetz zur Kreislaufwirtschaft läuft Gefahr, das Ziel zu verfehlen
Nach dem hochrangigen Dialog zum Gesetz über die Kreislaufwirtschaft warnt das Europäische Umweltbüro (EEB), dass die Europäische Kommission in die falsche Richtung steuert. Es bleibt jedoch noch Zeit, den Kurs zu korrigieren.
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Bodendegradation wird zum globalen Sicherheitsrisiko
Bei ihrem Treffen in Paris haben die Umweltminister der G7 Bodendegradation, Wüstenbildung und Dürren erstmals ausdrücklich als globale Sicherheitsrisiken anerkannt.
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Erste EU-Vorschriften zum Schutz von Hunden und Katzen
Das Gesetz zielt darauf ab, missbräuchliche und grausame Geschäftspraktiken einzudämmen und die Gesundheit von Hunden und Katzen zu schützen.
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ÖKOBÜRO-Studie zu Aarhus-Rechten und RED III Umsetzung
Seit November gilt die EU-Erneuerbaren-Richtlinie in ihrer aktuellen Form (RED III) und wird seitdem sukzessive auf Bundes- und Landesebene umgesetzt.
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Europas Initiative zur Chemikaliensicherheit liegt auf Eis
Vor vier Jahren nahm Europa Kurs auf den weltweit weitreichendsten Plan zum Schutz von Mensch und Natur vor dem täglichen Kontakt mit gefährlichen Chemikalien. Dieser Plan liegt weit hinter dem Zeitplan zurück, wie eine neue Studie zeigt.
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Forderung nach EU-Sofortprogramm gegen die fossile Importkrise
In einem Appell schlagen der Deutsche Naturschutzring, die Klimaallianz und T&E Deutschland den EU-Mitgliedstaaten Maßnahmen vor, die Europas fossile Abhängigkeit beenden, den Klima- und Naturschutz voranbringen und sozialen Ausgleich schaffen.
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Klimakrise wird zur Gesundheitskrise
Die Klimakrise ist längst mehr als ein Umweltproblem, sie entwickelt sich zunehmend zu einer der größten Gesundheitsbedrohungen Europas. Das zeigt der Lancet Countdown Europe Bericht, der vor den Folgen der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen warnt.
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EEA: Erfolg der Kreislaufwirtschaft durch Win-Win-Situationen
Die Verwirklichung der ehrgeizigen Ziele der europäischen Kreislaufwirtschaft hängt davon ab, dass die Menschen in den Mittelpunkt gestellt werden.
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Spatenstich für Sort4cycle
Am Standort der Kunststoffsortieranlage TriPlast realisieren die Altstoff Recycling Austria AG (ARA), Bernegger und Der Grüne Punkt ihr neues Werk „Sort4cycle“ – ein europaweit einzigartiges Leuchtturmprojekt für die Zukunft der Kreislaufwirtschaft.
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Hände weg von Wasser und Gewässern - Konsultation abgeschlossen
Die Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), das wichtigste Wassergesetz der EU, steht erneut auf dem Prüfstand. Am 14. April endete eine öffentliche Konsultation für eine „gezielte Überarbeitung“ der WRRL im Bereich kritischer Rohstoffe.
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EU-Krisenplan zielt auf die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ab
Der Plan AccelerateEU der EU-Kommission zeigt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen als Hauptursache für die Energiekrise in Europa auf und enthält Maßnahmen zur Preissenkung durch Elektrifizierung und Energieeinsparungen.
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Informeller Rat der Staats- und Regierungschefs
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich von 23. bis 24. April in Zypern getroffen. Der Fokus lag auf dem geopolitischen Umfeld und dem mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034.
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WWF: Österreich seit sechs Monaten bei EU-Energieeffizienz-Richtlinie säumig
Der Stillstand bei der Umsetzung verschärft Energiekrise und erhöht die Abhängigkeit von Importen. Die anhaltende EU-Vertragsverletzung könnte Österreich Millionen kosten.
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Industrial Accelerator Act: Umweltorganisationen fordern Nachbesserungen
Mit dem „Industrial Accelerator Act" legte die EU-Kommission Anfang März einen weitreichenden Vorschlag zur Stärkung der europäischen Industrie vor.
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EU-Prüfer kritisieren temporären Dekarbonisierungsfonds
In einer Stellungnahme bemängelt der Europäische Rechnungshof mehrere Aspekte des sogenannten Temporären Dekarbonisierungsfonds.
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EU-Gesetzgeber unterstützen die Zukunft von LIFE
Der Haushaltsausschuss des EU-Parlaments hat seinen Standpunkt zum Zwischenbericht über den MFR angenommen und die zentrale Rolle des LIFE-Programms bei der Unterstützung von Klima-, Umwelt- und Naturprojekten in ganz Europa hervorgehoben.
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80 Prozent der Europäer:innen sagen NEIN zu Patenten auf Pflanzen
Eine repräsentative Umfrage in fünf EU-Mitgliedstaaten zeigt: Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung lehnen Patente auf Pflanzen oder Tiere ab.
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Aktuelle Luftschadstoffinventur zeigt erfreuliche Daten
Die Luftschadstoffemissionen sind weiter deutlich gesunken. Österreich erfüllt alle EU-Vorgaben.
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Antwerpener Gegenerklärung: Zivilgesellschaft warnt vor Industrieeinfluss auf die EU-Politik
Mehr als 270 Organisationen kritisieren den wachsenden Einfluss von Industrielobbys auf die EU und fordern Regeln, die Demokratie, Menschen und Umwelt schützen.
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Welterschöpfungstag
Am 2. April war der österreichische Welterschöpfungstag: Ab diesem Tag verbraucht Österreich mehr Ressourcen, als die Erde im ganzen Jahr erneuern kann und liegt damit weit vor anderen Industriestaaten wie Deutschland oder der Schweiz.
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EU-Projekt »FlexCycle« setzt auf KI und flexible Robotik
Das automatisierte Recycling von flexiblen Materialien wie Textilien, Kabeln und Brennstoffzellenmembranen aus Batterien stellt die moderne Abfallwirtschaft vor große Herausforderungen.
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Wie Europas Flüsse wiederhergestellt werden können
Eine Studie unter Beteiligung der BOKU University zeigt Wege zur Umsetzung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung degradierter Ökosysteme auf. Die Arbeit präsentiert eine integrative, praxisorientierte Roadmap zur Renaturierung europäischer Flüsse.
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EU-Parlament unterstützt neue Regeln zur Wasserverschmutzung
Das EU-Parlament hat aktualisierte Normen zur Wasserverschmutzung verabschiedet. Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen schädliche Substanzen wie PFAS, Pestizide und Arzneimittel in Europas Flüssen, Seen und Grundwasser.
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Klima-Beirat warnt vor Risiken
Der Europäische Wissenschaftliche Beirat für Klimawandel (ESABCC) warnt, dass die Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungssysteme der EU zunehmend durch den Klimawandel bedroht ist, und gibt Empfehlungen für Politikveränderungen.
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Umgang der EU-Kommission mit der GAP-Reform
Das European Environmental Bureau (EEB) hat bei der Europäischen Bürgerbeauftragten eine formelle Beschwerde über die Nationale und Regionale Partnerschaft (NRP) und die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) für 2028 - 2034 durch die EU-Kommission eingereicht.
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Umweltdachverband: Unsere Landschaft vertrocknet – Wasserrückhalt jetzt stärken
Mit der Klimakrise geraten Österreichs Wasserlebensräume immer stärker unter Druck: Trockenheit, Starkregen und Überflutungen bedrohen Biodiversität sowie Land- und Forstwirtschaft.
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Energiekrise durch Irankrieg: Europa muss unabhängiger werden
Der Krieg am Golf zeigt erneut, wie verwundbar Europas Energieversorgung durch fossile Importe ist. Die Krise erhöht den Druck, Versorgungssicherheit endlich stärker über erneuerbare Energien, Effizienz und geringeren Verbrauch zu organisieren.
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Renaturierungs-Atlas zu Flüssen zeigt Fortschritte in ganz Österreich
Eine neue Onlinekarte des Umweltministeriums zeigt erstmals detailliert, wie Österreich die Ziele der EU-Renaturierungsverordnung im Bereich der Flüsse erreichen will.
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Klimaresistente Landwirtschaft kann Einkommen verbessern
Ein Briefing der Europäischen Umweltagentur (EEA) zeigt: Klimaresistente Landwirtschaft schützt nicht nur Ökosysteme und Ernährungssicherheit, sondern stabilisiert auch die Einkommen landwirtschaftlicher Betriebe. Dafür braucht es gezielte Investitionen und politische Unterstützung.
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EU-Zertifizierungsregeln für Emissionsgutschriften nicht vertrauenswürdig
Unternehmen, die im Rahmen der EU-Verordnung über Kohlenstoffabscheidung und -bewirtschaftung (CRCF) Kohlenstoffgutschriften produzieren und verkaufen, müssen diese Gutschriften von Zertifizierungssystemen (privaten Anbietern) zertifizieren lassen.
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EU-Umweltrat am 17. März 2026
Bei dem EU-Umweltrat wurden folgende Themen behandelt: CO₂-Emissionsnormen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, Klimaschutz nach 2030, Bioökonomie, LULUCF-Verordnung und das Neue Europäische Bauhaus.
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Neue Onlinekarte zeigt Österreichs Potenziale zur Flussrenaturierung
Eine neue Onlinekarte des Umweltministeriums zeigt erstmals, wie Österreich die Ziele der EU-Renaturierungsverordnung bei Flüssen erreichen will. Laut WWF könnten insgesamt über 2.500 Flusskilometer renaturiert werden – doch in manchen Bundesländern gibt es deutliche Defizite.
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EU-Wohnungsbauplan bleibt hinter Erschwinglichkeit und Nachhaltigkeit zurück
Das Europäische Umweltbüro (EEB) warnt, dass die EU-Lösungen für den Wohnungsbau weit von der mutigen Führungsrolle entfernt sind, die nötig wäre, um die sich verschärfende Wohnungs-, Energie- und Klimakrise in Europa anzugehen.
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Soziale Fairness ist der Schlüssel zum Erfolg des neuen EU-Emissionshandelssystems ETS2
Die Einführung des ETS2 für den Straßenverkehr und den Gebäudesektor wird dazu beitragen, die europäischen Dekarbonisierungsziele voranzutreiben und die Umstellung auf sauberere Kraftstoffe und Technologien zu beschleunigen.
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ETS nicht untergraben: EEB und über 100 Unternehmen fordern stabile Klimapolitik
Das Europäische Umweltbüro (EEB) informiert über die aktuelle Lage im Bereich Energie in der EU.
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Zugang zu erschwinglicher und sauberer Energie verbessern
Das Energiepaket ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer erschwinglicheren und leichter zugänglichen Energieversorgung für alle Europäer:innen.
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EU-Vision von Energie aus Bürgerhand bleibt vorerst Wunschdenken
Bis der Traum einer „Energiewende von unten“ in der EU verwirklicht wird, könnte es aufgrund von technischen und rechtlichen Hürden noch lange dauern. Zu dieser Einschätzung gelangt der Europäische Rechnungshof in einem Bericht.
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EU-LIFE für Wildtierschutz
Illegale Tötungen und Nachstellungen geschützter Arten sind in Europa kein Randphänomen – bleiben jedoch häufig im Verborgenen und oft ohne rechtliche Folgen.
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European Climate Pact startet „Together in Action 2026“
Der European Climate Pact lädt engagierte Bürger:innen, Initiativen und Organisationen aus ganz Europa ein, Teil des jährlichen Leuchtturm-Events „Together in Action 2026“ (24. und 25. März) zu werden.
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Österreich stärkt Biodiversität: Schutzprogramme für Natur und Arten
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) bekräftigt seinen langjährigen Einsatz für den Erhalt der biologischen Vielfalt und unserer natürlichen Lebensgrundlagen.
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Europäische Umweltagentur: Umweltverschmutzung und die psychologische Gesundheit
Umweltverschmutzung wird mit Depressionen, Angstzuständen und anderen psychischen Problemen in Verbindung gebracht.
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Europäischer Rechnungshof: EU fördert Innovation in der Landwirtschaft nicht richtig
Über die Gemeinsame Agrarpolitik wurde von 2014 bis 2022 von der EU und aus nationalen Töpfen 1 Milliarde Euro bereitgestellt. Vielen geförderten Projekten mangelte es an Innovationspotenzial oder Praxisbezug.
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NGOs kritisieren fehlende Verbindlichkeit im Industrial Accelerator Act
Die Europäische Kommission hat am 4. März den lange angekündigten Industrial Accelerator Act (IAA) vorgestellt.
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Größter Speicher Europas für Logistik
Die Firmen Schachinger Logistik und Powerlink H2 realisieren in Oberösterreich eine Batteriespeicher-Anlage.
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EU-Haushalt 2028–2034
Der Europäische Rechnungshof warnt vor Risiken beim geplanten Europäischen Fonds und bei der Ergebnismessung in Bezug auf EU-Ausgaben.
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Forstbasierte Bioökonomie beim COLI Global Summit 2026
Vom 23. bis 25. Februar diskutieren und gestalten in Österreich über 460 internationale Expert:innen aus mehr als 60 Ländern sowie über 100 Organisationen die Zukunft der forst- und holzbasierten Bioökonomie.
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Ambitionierte Umsetzung des Nature Restoration Law
Der Welttag des Artenschutzes ist am 3. März.
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Breite Allianz warnt vor Kettensägen-Politik der EU
Neue Plattform “Kettensäge stoppen!” setzt sich für den Erhalt von sauberem Wasser, fairen Löhne, gesunden Lebensmittel und Datenschutzrechte ein.
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Industrieller Wandel als Schlüssel zur weiteren Senkung von Emissionen
Die Emissionen der energieintensiven Industrien in Europa sind in den letzten zwei Jahrzehnten stark zurückgegangen, doch die Fortschritte sind ins Stocken geraten und laut EUA-Briefing die Gesundheitskosten der Umweltverschmutzung nach wie vor hoch.
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Neues Patent auf Tomaten-Züchtung hebelt europäisches Patent-Verbot aus
Das Europäische Patentamt (EPA) hat ein Patent auf die traditionelle Züchtung von Tomaten mit einer Resistenz gegen TBRVF, das sogenannte Jordan-Virus, erteilt.
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EU-Grundrechtsschutz im Kontext der Energiewende
Verfahrensbeschleunigung beim Ausbau Erneuerbarer Energien ist erklärtes Ziel der RED III und weiterer Rechtsakte auf EU- und nationaler Ebene, die aktuell ausgearbeitet werden.
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EU-Kommission hat den "Industrial Accelerator Act" zum dritten Mal verschoben
Der "Industrial Accelerator Act" soll nun angeblich am Donnerstag verabschiedet werden.
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Schienenverkehr bietet eine große Chance für Europa
Der Verkehr ist nach wie vor die größte Herausforderung für das Klima. Während die Schiene eine emissionsarme Alternative für die Beförderung bietet, hält die anhaltende Abhängigkeit vom Straßenverkehr die Treibhausgas- und Schadstoffemissionen hoch.
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Konsequente Ausstieg aus Öl und Gas sowie eine starke Kreislaufwirtschaft
Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch forderte, dass die von Ursula von der Leyen beschworene neue strategische Unabhängigkeit der EU in Energie- und Rohstofffragen jetzt entschlossen umgesetzt werden müsse.
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Bessere Wasserqualitätsnormen aber auch schwächeres Wasserschutzrecht
EU-Rat hat die Einigung über die Aktualisierung der Liste der prioritären Wasserschadstoffe, die unter der Wasserrahmenrichtlinie, der Richtlinie über Umweltqualitätsnormen (UQN) und der Grundwasserrichtlinie geregelt werden, abgesegnet.
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Österreich erstmals drittgrößter Sojaproduzent in der EU
Der Sojaanbau in Österreich entwickelt sich weiterhin äußerst positiv. Laut aktuellen Daten der Agrarmarkt Austria (AMA) war Österreich im Jahr 2025 mit einer Erntemenge von rund 272.000 Tonnen erstmals der drittgrößte Sojaproduzent der EU.
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Satellitendaten veranschaulichen die sich verändernde Landschaft Europas
Trotz eines eiskalten Winters mit mehr Schnee in diesem Jahr hat der Klimawandel dramatische Auswirkungen auf die Schneedecke in Europa, die immer weiter abnimmt.
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Jänner global warm, Europa kalt – EU beschließt 2040-Ziel: -90 %
Der vergangene Monat war weltweit der fünftwärmste bisher gemessene Jänner. Unter anderem um solchen Entwicklungen entgegenzuwirken, hat das EU-Parlament einer Senkung der Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 % gegenüber 1990 zugestimmt.
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EU-Rechnungshof nimmt Stellung zu neuen Vorschlägen für die Landwirtschaft
In seiner Stellungnahme berät der Europäische Rechnungshof das EU-Parlament und den Rat unabhängig und fachkundig zu den Vorschlägen der EU-Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die gemeinsame Marktorganisation.
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Vernichtung von unverkaufter Kleidung und Schuhen verhindern
Die delegierten Rechtsakte und die Durchführungsrechtsakte werden die Unternehmen bei der Einhaltung der neuen Anforderungen unterstützen.
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Europäische Chemiegiganten wollen EU-Klimapolitik schwächen
Europas riesiger Chemiesektor setzt sich für eine Schwächung der wichtigsten Klimapolitik der EU ein. Die umweltverschmutzende Branche behauptet, dass der EU-Kohlenstoffpreis sie aus dem Geschäft drängt.
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Informeller Rat zum Thema Wettbewerbsfähigkeit - Kritik vom EEB
Am 12. Februar treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU zu einer informellen Klausurtagung zum Thema Wettbewerbsfähigkeit.
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EU-Standards für Pflanzenschutzmitteln bei Importen aus Drittstaaten
Mehr als 250 Wirkstoffe für Pflanzenschutzmittel sind in der EU verboten, da sie ein erhebliches Risiko für Mensch und Umwelt darstellen. Dennoch gelangen Rückstände dieser Stoffe über importierte Lebensmittel weiterhin auf den österreichischen Markt.
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Europäische Umfrage zeigt Bürger:innen besorgt über Hitze und die Fähigkeit, mit dem Klimawandel umzugehen
Die Europäer:innen sind sehr besorgt über Auswirkungen des Klimawandels, so die Ergebnisse einer europaweiten Umfrage. Die Umfrage ergab, dass viele Bürger:innen nicht ausreichend auf die Auswirkungen vorbereitet sind.
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EU droht Engpass bei Rohstoffen für erneuerbare Energien
EU kämpft bei Rohstoff-Importen mit der Abhängigkeit von wenigen Ländern. Produktion und Recycling innerhalb der EU kommen nicht in Schwung. Sicherung der Rohstoff-Versorgung bis 2030 scheint außer Reichweite.
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EU-Saatgutrecht: Trilog
Am 3. Februar 2026, beginnen in Brüssel die abschließenden Trilog-Verhandlungen zum neuen EU-Saatgutrecht. Bereits jetzt beherrschen nur drei Konzerne – Bayer, Corteva und Syngenta – mehr als die Hälfte des globalen Saatgutmarkts.
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49 Pestizide sollen im Omnibus-Vorschlag unbegrenzt zugelassen werden
Eine Analyse von Générations Futures, einem Mitglied des PAN Europe-Netzwerks, zeigt, dass 49 synthetische Pestizide eine unbegrenzte Zulassung erhalten würden, wenn der Omnibusvorschlag der Kommission am 1. Januar 2027 in Kraft tritt.
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EU-Agrarminister:innenrat: Biolandwirtschaftsverordnung vereinfachen, Bioökonomie-Strategie vorantreiben
Beim EU-Agrarministerrat am 26. Jänner 2026 wurde ein Vorschlag zur Änderung der Verordnung über den biologischen Landbau und die Bioökonomie-Strategie der EU diskutiert.
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Europäische Auszeichnung für Re-Recycling auf der A1
Für ein österreichisches Vorzeigeprojekt im nachhaltigen Straßenbau gab es internationale Anerkennung.
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Deutsche NGOs: Abschaffung von Pestizid-Schutzstandards ist rechtswidrig
Die von der EU-Kommission geplante Abschaffung von Pestizid-Schutzstandards ist rechtswidrig. Das zeigt ein Rechtsgutachten, das mehrere Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen am 27. Jänner 2026 veröffentlicht haben.
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Europäischer Rechnungshof: Reichen die Maßnahmen gegen PFAS?
Bald sollen neue Beschränkungen für die Herstellung und Verwendung der sogenannten PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) – besser bekannt als „Ewigkeitschemikalien“ – angekündigt werden.
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Österreich für EU-weite Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln
Österreich setzt sich gemeinsam mit Frankreich und weiteren europäischen Staaten für eine EU-weite Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln ein.
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EU-Haushalt 2028 - 2034: Stellungnahme des EU-Rechnungshofes
Die EU-Prüfer:innen haben zwei Stellungnahmen zu EU-Gesetzesentwürfen abgegeben, die die EU-Kommission vorgelegt hat.
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Trump in Davos: Angriff auf die EU und die Energiewende
Mit einer scharf formulierten Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat US-Präsident Donald Trump eine neue Phase der transatlantischen Beziehungen eingeläutet.
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Gesetzesentwurf zu neuen Gentechniken ablehnen!
45 Verbände aus Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Lebensmittelerzeugung, Imkerei, Züchtung, Umwelt-, Natur-, Tier- und Klimaschutz sowie Entwicklungszusammenarbeit fordern einen Stopp der Gentechnik-Deregulierung.
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Industriestrategie 2035: Erneuerbare Energie als tragende Säule
Die Bundesregierung hat im Rahmen einer Pressekonferenz die neue „Industriestrategie Österreich 2035“ vorgestellt.
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Grenzüberschreitende Forschungsförderung startet mit drei Projekten
Mit ihrer grenzüberschreitenden Forschungskooperation gehen Bayern, Südtirol und Österreich neue Wege in der Forschungsförderung. Erstmals werden drei Projekte von den Agrarressorts in den Partner-Ländern gemeinsam finanziert.
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Milliardenschwere EU-Verkehrsprojekte aus der Spur geraten
Die Baukosten wichtiger EU-Verkehrsinfrastrukturen steigen. Die Vollendung des Kernverkehrsnetzes bis 2030 ist inzwischen unmöglich. Überarbeitete EU-Vorschriften können häufig auftretende Probleme bei künftigen Projekten verhindern.
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EU-Mercosur Abkommen: EuGH soll Vereinbarkeit mit EU-Verträgen prüfen
Das Europäische Parlament hat beschlossen, den Europäischen Gerichtshof zu ersuchen, zu prüfen, ob das Abkommen zwischen EU-Mercosur Abkommen mit den EU-Verträgen vereinbar ist.
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Brenner unter Druck: 67 Organisationen fordern Tiroler Transitregeln zu schützen
Italien klagt am EuGH gegen Tirols Massnahmen zur Lenkung des Güterverkehrs über den Brenner. Zum Auftakt der Verhandlung fordern 67 Organisationen: Die Regeln müssen bleiben, sonst droht ein Dominoeffekt im Alpenraum.
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Weltwirtschaftsforum: Auf vier Teilnehmende kommt ein Privatjet-Flug
Trotz stagnierender Teilnehmer:innenzahlen steigt die Anzahl von Privatjet-Flügen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert europaweites Verbot von Luxusflügen.
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Zusätzliche EU-weite Schutzmaßnahmen gegen PFAS treten in Kraft
Die EU-Mitgliedstaaten müssen PFAS im Trinkwasser nun systematisch überwachen. Bis zum Jahresende wird die EU-Chemikalienagentur ihre Stellungnahme zu einer allgemeinen Beschränkung von PFAS abgeben.
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Reichste Prozent hat Treibhausgasbudget für 2026 ausgeschöpft
Nach nur zehn Tagen hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung seinen fairen Anteil am jährlichen Treibhausgasbudget verbraucht und plündert von nun an das der übrigen Weltbevölkerung.
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Österreich verfehlt mit aktuellem Kurs Klimaziel 2030
Klimaschutzmaßnahmen im Regierungsprogramm sind unzureichend, um Klimaziel 2030 zu erreichen. Klimaschutz muss bei Regierungsklausur Priorität eingeräumt werden.
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WWF-Bericht: Klimaschäden bald nicht mehr versicherbar
Der Bericht zeigt großen Handlungsbedarf bei der Vorsorge gegen klimabedingte Schäden. Der WWF legt einen 4-Punkte-Plan gegen aufgehende Versicherungslücke vor.
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Fehlende Renaturierung ist sehr teuer
Renaturierungsmaßnahmen sind teuer, sie aber nicht zu ergreifen kommt laut einer neuen Stellungnahme der Dachorganisation der europäischen Akademien der Wissenschaften (EASAC) noch viel teurer.
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Zyprische EU-Ratspräsidentschaft
Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft, die am 1. Jänner 2026 die dänische Ratspräsidentschaft abgelöst hat, wird die letzte des Trios sein und wie ihre Vorgänger in einem schwierigen geopolitischen Kontext beginnen.
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Dänische EU-Ratspräsidentschaft im Rückblick
Dänemark löste Polen im zweiten Halbjahr 2025 ab. Die Präsidentschaft war geprägt von der Aufkündigung globaler Klimaverpflichtungen, weniger Unterstützung für erneuerbare Energien und einen sich zunehmend isolierenden USA.
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Vorschlag zu Anpassungen an CO₂-Grenzausgleichsmechanismus
Die EU-Kommission hat Änderungen am CBAM vorgeschlagen. Damit soll die mögliche Umgehung des Systems verhindert werden, außerdem wird CBAM ab 2028 auf bestimmte Stahl- und Aluminium basierende nachgelagerte Produkte ausgeweitet.
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WWF kürt die Gewinner und Verlierer des Tierreichs 2025
Naturzerstörung, Wilderei und Klimakrise gefährden zahllose Tierarten. Der WWF zieht eine gemischte Bilanz und fordert Naturschutz-Offensive.
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Kritik an Zustimmung der Mitgliedstaaten zu EU-Mercosur-Pakt
Greenpeace kritisiert die Zustimmung durch eine Mehrheit der Europäischen Regierungen für EU-Mercosur scharf. Jetzt liegt der Ball beim EU-Parlament, das dem Handelspakt ebenfalls zustimmen muss, bevor dieser gültig wird.
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Nächster langfristiger EU-Haushaltsplan: Stellungnahmen
Ab Mitte Jänner 2026 wird der Europäische Rechnungshof eine Reihe von Stellungnahmen zum geplanten EU-Haushalt für den Zeitraum 2028–2034 abgeben.
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Umwelt-Omnibus wurde vorgelegt
Das achte „Vereinfachungspaket“ (Omnibus) ist da: Die EU-Kommission hat ihre Vorschläge zur Straffung im Umweltrecht vorgelegt. Umweltverbände kritisieren die Pläne scharf und sehen erhebliche Gefahren für Ökosysteme und Gesundheit.
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EU-Klimagesetz Einigung auf 2040 Ziel minus 90 Prozent Netto Emissionen
Die Mitgesetzgeber haben sich auf ein Ziel geeinigt, die Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 % gegenüber dem Stand von 1990 zu reduzieren, um bis 2050 eine klimaneutrale EU zu erreichen.
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UNEA in Nairobi: UN-Umweltbericht GEO-7
Um die Umwelt steht es schlimmer als befürchtet: Die Temperaturen steigen weiter, Arten verschwinden immer schneller, Müllberge wachsen. Das zeigt ein UN-Bericht. Forscher warnen vor kurzsichtigen Entscheidungen.