13 EU-Handelspartner kritisieren REACH

Chemie & Nanotechnologie

Im Vorfeld der 2. Lesung zur neuen Chemikalienpolitik REACH rufen in einem gemeinsamen Statement 13 wichtige Handelspartner der EU - darunter die USA, Japan, Brasilien und Australien - die EU dazu auf, REACH zu überdenken.
Inhaltlich argumentieren die Staaten mit "schwerwiegenden Konsequenzen" für sich entwickelnde Ökonomien und der "Undurchsichtigkeit" des regulatorischen Verfahrens. Die Forderung des EP aus erster Lesung, gefährliche Substanzen verpflichtend zu substituieren, würde "unnötige Marktverzerrungen" ohne klaren ökologischen Nutzen schaffen.

Der WWF wies in seiner Reaktion auf die signifikanten Vorteile für arme Länder durch bessere Chemikalieninformation hin. EU-Studien hätten weiters gezeigt, dass die Kosten für Unternehmen aus Entwicklungsländern durch REACH auf 50 Mio. Euro für 11 Jahre begrenzt sind.

Statement (en)
Rede US-Botschafter Gray (en)
Pressemeldung WWF (en)