200 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2050

Klima & Energie

Bis 2050 könnten 200 Millionen Menschen gezwungen sein, aufgrund von Umweltverschmutzungen und den Folgen des Klimawandels aus ihrer Heimat zu fliehen. Um diese humanitäre Katastrophe abzuwenden, empfiehlt eine neue Studie von CARE International, der Columbia University, dem UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR, der UN-Universität und der Weltbank ein breites Maßnahmenpaket.

Oberste Priorität müsste den Autoren zufolge ein Stop des Klimawandels durch eine drastische Reduktion der Treibhausgasemissionen haben. Damit den Menschen in den ärmsten Regionen nicht die Auswanderung als einziger Ausweg erscheint, müssten ihnen die Mittel zur Verfügung gestellt werden, um die Folgen des Klimawandels abzumildern. Schließlich müssen auf nationaler und internationaler Ebene die Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Menschen, die in der Migration den letzten Ausweg sehen, ein Mindestmaß an Sicherheit und Würde zu garantieren. Weiters müsste klima-bedingte Migration in Anpassungsstrategien aufgenommen werden und der Klimawandel in Programmen zu Migration und Vertreibung berücksichtigt werden.

Studie "In Search of Shelter"