30 Jahre lange Studie vergleicht Bio-Landbau mit traditioneller Landwirtschaft und Gentech-Bauern
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Das amerikanische Rodale Institut ist das ältestes US-Forschungsinstitut, das sich mit Bio-Landbau beschäftigt. Seit 1981 wird kontinuierlich die Studie „The Farming Systems Trial“® durchgeführt, bei der die Erträge des Bio-Landbaus mit traditioneller Landwirtschaft verglichen werden.Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass bei der Umstellung der Landwirtschaft auf Bio-Landbau in den ersten paar Jahren zwar die Erträgen sinken, danach aber wieder zunehmen und gleich große oder sogar höhere Erträge erwirtschaftet werden als in der traditionellen Landwirtschaft. Die Bio-Bauern konnten auch einen merklich höheren Profit vorweisen als andere Landwirte.
Vor drei Jahren wurde genetisch manipuliertes Saatgut mit in die Studie aufgenommen. Laut Angaben des Rodale Instituts würde eine Studie der University of Iowa zeigen, dass auch Gentech-Bauern während des 14-jährigen Untersuchungszeitraums dieser Universitäts-Studie durchschnittlich weniger Profit erwirtschafteten als Bauern, die kein genmanipuliertes Saatgut verwendeten.
Vor allem während Dürreperioden erwirtschaftete der Bio-Landbau höhere Erträge, und zwar um bis zu 31 Prozent mehr. Weiters zeigte die Studie, dass im Bio-Landbau rund 45 Prozent weniger Energie verbraucht wurde und 40 Prozent weniger Treibhausgase emittiert werden.
Rodale Institut Studie: The Farming Systems Trial
Rodale Institute