45 neue Windkraftwerke in Niederösterreich und Burgenland geplant
Klima & Energie
Konzern ImWind investiert 233 Millionen Euro, Europäische Investitionsbank finanziert 60 Prozent.Die Investitionen in Windenergie in Österreich steigen weiter an. Insgesamt 45 neue Windenergieanlagen werden in den nächsten Jahren in Niederösterreich und im Burgenland gebaut. Projekteigentümer ist der Konzern ImWind, der die Anlagen auch betreiben wird. Die Anlagen in den niederösterreichischen Gemeinden Großhofen, Nickelsdorf und Mönchof sowie in der burgenländischen Gemeinde Halbturn sollen eine Gesamtleistung von 131 Megawatt erbringen. Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellte dem Unternehmen einen Kredit in der Höhe von 140 Millionen Euro zur Verfügung, der 60 Prozent der Investitionskosten abdeckt.
Die EIB ist die Bank der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen, ihre Eigentümer sind die EU-Mitgliedstaaten. Ein besonderer Schwerpunkt der Finanzierungen liegt auf Projekten für Erneuerbare Energien, im Jahr 2010 stellte die Bank Kredite in der Höhe von 5,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Jahr 2006 lag die Fördersumme erst bei 400 Millionen Euro. Die EIB fördert maximal 50 Prozent der kompletten Investitionskosten, bei Projekten im Bereich der Erneuerbaren Energien sind jedoch Kredite bis zu 60 Prozent der Investitionskosten möglich.