AdR und EWSA fordern bessere Einbindung in die Entwicklung grüner Infrastruktur
Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)
Die Mitglieder des Ausschusses der Regionen (AdR) und des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) forderten am Montag, 4. November 2013, die EU- Kommission auf, für das Gelingen der Förderung der Entwicklung der Grünen Infrastruktur „dafür zu sorgen, dass sowohl die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften als auch die Zivilgesellschaft von Anfang an aktiv in die Entwicklung grüner Infrastruktur einbezogen werden“.„Der Appell erging auf einer Konferenz, die beide Ausschüsse gemeinsam mit Unterstützung der Europäischen Kommission veranstalteten. Unter dem Motto "Grüne Infrastruktur – Einbindung der Regionen und Städte sowie der Zivilgesellschaft" kamen mehr als 150 Vertreter von EU-Institutionen, der Zivilgesellschaft sowie Kommunal- und Regionalpolitiker zusammen, um über die Pläne der Kommission zu diskutieren. Die Europäische Kommission will mit ihrer Initiative, die im Mai dieses Jahres vorgestellt wurde, eine grüne Infrastruktur fördern, die natürliche Vorgänge und Grünflächen in die Raumplanung integriert und damit unter ökologischen wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten von großem Nutzen ist.“
„Mit finanzieller Unterstützung aus dem Kohäsionsfonds und den Strukturfonds der EU sowie künftig der Europäischen Investitionsbank soll die grüne Infrastruktur auch in andere Politikbereiche wie etwa Landwirtschaft, Energie und Klimawandel integriert werden, um sowohl der zunehmenden Bodendegradation entgegenzuwirken als auch zu den Zielen der EU-Biodiversitätsstrategie und der Europa-2020-Strategie beizutragen“, informieren AdR und EWSA in einer gemeinsamen Pressemitteilung.