Afrika: Kleinbauern wichtiger Faktor im Kampf gegen Hungersnot
Eine neue UNEP-Studie zeigt: Afrikanische Kleinbauern sind im Kampf gegen Hungersnöte erfolgreich.Eine gemeinsame Studie der Climate Change Adaptation and Development Initiative (CC DARE), des United Nations Development Programmes (UNDP) und des United Nations Environment Programmes (UNEP) untersuchte die Bedeutung von landwirtschaftlichen Kleinbetrieben auf die jüngste Hungersnot am Horn von Afrika.
Die WissenschafterInnen untersuchten, welche Rolle Kleinbauern in Uganda bei der Bekämpfung von Hungersnöten haben. Das Ergebnis: Kleinbauern können besser und schneller auf den Klimawandel reagieren als große Agrarkonzerne und wirksamere Maßnahmen im Kampf gegen Klimawandel, Dürreperioden und Hungersnöte setzen. Maßnahmen zum Schutz der Landschaft sowie ein reduzierter Einsatz von Pestiziden führten dazu, dass Kosten verringert werden konnten, der Ernteertrag stieg, Wasser eingespart werden konnte und sich die Qualität der Böden verbesserte.
Die Studie mit dem Titel „Using Small-Scale Adaptation Actions to Address the Food Crisis in the Horn of Africa: Going beyond Food Aid and Cash Transfers“ steht online als Dowload zur Verfügung.
Science for Environment Policy Pressemitteilung (en, pdf)
UNEP-Studie (en)