AGES-Forschungsprojekt: Nano-Metalle in Verpackungen

Chemie & Nanotechnologie

Das NanoInformationsPortal, in dem auch das EU-Umweltbüro mitarbeitet, informiert über ein Projekt der AGES, das sich mit Nanomaterialien und Lebensmittelsicherheit befasst.

Das Projekt „Nano-Metalle in FCM“ (Food Contact Materials – Lebensmittelkontaktmaterialien), das im Rahmen des österreichischen Nano-Environment, Health and Safety Programms (eine der zentralen Maßnahmen des Österreichischen Aktionsplans Nanotechnologie) finanziert wird, beschäftigt sich mit Verpackungsmaterialien auf Kunststoffbasis, die Nanomaterialien enthalten. Zurzeit ist noch nicht vollständig geklärt, ob es unter bestimmten Bedingungen zu einem Übergang der Nanopartikel aus der Verpackung in Lebensmittel oder Getränke kommen kann.

Seit zwei Jahren befassen sich ExpertInnen der AGES (Daten, Statistik, Risikobewertung sowie Lebensmittelsicherheit) und der Universität Wien (Department für Umweltgeowissenschaften) gemeinsam mit zwei Industriepartnern mit diesen Verpackungsmaterialien. Das zentrale Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer Nachweis- und Bestimmungsmethode von bestimmten Nanometallen zur Beurteilung der Sicherheit solcher Produkte.

Auf Basis der Information über eine mögliche Freisetzung von Nanopartikeln werden Schlussfolgerungen für die Exposition und gesundheitliche Bewertung der VerbraucherInnen und die Beurteilung der Sicherheit solcher Lebensmittelkontaktmaterialien gezogen.

NanoInformationsPortal: Forschungsprojekt der AGES