Alternative Treibstoffe: Landkarte von Ladestationen und Gas-Tankstellen in der EU

Verkehr & Luft & Industrie

Wenn mehr Menschen auf Elektroautos umsteigen, könnte das CO2-Emissionen und die Luftverschmutzung verringern. Doch noch warten die VerbraucherInnen mit dem Kauf von Elektroautos ab, unter anderem weil es zu wenige Ladestationen und Gastankstellen gibt.

Potenzielle Investoren zögern daher mit dem Bau neuer Infrastruktur. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, arbeitet das Europaparlament an Regeln, um bis 2020 deutlich mehr Ladestationen zu schaffen. Der Transportausschuss des EU-Parlaments stimmte am 26. November 2013 dafür, dass EU-Regierungen ein öffentliches Netzwerk von Ladestationen und alternativen Tankstellen errichten.

Das EU-Parlament hat in der Zwischenzeit eine Landkarte erstellt, die zeigt, wo man heute schon alternativ tanken kann. Links innerhalb der Karte verweisen auf Webseiten, die den genauen Standort der Gas- und Elektro-Tankstellen anzeigen.

Die wichtigsten alternativen Treibstoffe in der EU sind Flüssiggas (LPG), komprimiertes oder flüssiges Erdgas (CNG, LNG), Elektrizität, Biotreibstoffe und Wasserstoff.

Österreich liegt bei der Zahl der alternativen Tankstellen im vorderen Feld. Es gibt 504 Elektrizitäts-Tankstellen, 57 Flüssiggas-Tankstellen, 108 Tankstellen für komprimiertes Erdgas, und drei Tankstellen für Wasserstoff.

EU-Parlament: Alternative Treibstoffe: Landkarte von Ladestationen und Gas-Tankstellen in der EU