Amazonien - Zwischen Naturzerstörung, Corona und Hoffnungen der Indigenen

In Amazonien spitzt sich die Zerstörung der Natur und die Bedrohung für die Indigenen zu. Globale wirtschaftliche und politische Interessen sowie die Politik Jair Bolsonaros in Brasilien forcieren die Zerstörung, die Coronakrise stellt eine weitere Bedrohung für die indigenen Völker dar. An diesem Abend geben Expert*innen Einblick in Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und in aktuelle Berichte ihrer Kontaktpersonen vor Ort. Inspirierende Blickweisen Indigener, die in der Amazoniensynode Ausdruck gefunden haben, kommen zur Sprache. Speziell wird der Frage nachgegangen: Und was haben wir damit zu tun?

 

Ein Vortrags- und Geprächsabend mit ausgewiesenen Expert*innen zur Region:

Dr. Georg Grünberg, hat jahrelang im Amazonasgebiet gearbeitet, geforscht und gelebt.

Dr.in Adriana Montanaro, unabhängige empirische Forscherin, forscht zu Kraftwerksprojekten, der Wahrung indigener Interessen und der Medienarbeit im und zum brasilianischen Amazonasgebie.

Univ. Prof. Ursula Prutsch, Amerika-Institut an der Ludwig-Maximilians-Universität München, befasst sich u.a. mit der brasilianischen Amazonienpolitik, speziell unter Jair Bolsonaro.

Moderation: Katrin Morales (Menschen für Andere - Jesuitenmission)

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