Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) minimiert Hoffnungen auf Kopenhagener Klimaeinigung

Klima & Energie

Die Teilnehmer des asiatisch-pazifischen Gipfels in Singapur sprechen sich geschlossen für die Verschiebung eines rechtlich bindenden Nachfolgeabkommens für das Kyoto-Protokoll aus.

Unterstützt werden dagegen die Pläne des, extra nach Singapur gereisten, dänischen Ministerpräsidenten Lars Lokke Rasmussen, wonach in Kopenhagen ein politischer Konsens über Kernthemen, wie die Verringerung des CO2-Ausstoßes, erreicht werden soll und zusätzlich eine Frist für eine Einigung auf einen rechtsverbindlichen Text festgelegt wird. Die Haltung der APEC ist für die Verhandlungen in Kopenhagen von entscheidender Bedeutung, da ihre 21 Mietglieder, darunter die USA und China, für etwa 60% der Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Die Verzögerung eines rechtsverbindlichen Abkommens würde den USA Zeit geben, zuerst ein innerstaatliches Klimagesetz zu verabschieden. Positiver zu sehen, sind die Bestrebungen von Brasilien, seine Emissionen bis 2020 auf das Niveau von 1990 zurückzuschrauben, dass entspricht einer Reduktion um 20%.

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