Atomkraftwerk Hinkley Point: UN-Bericht kritisiert britische Regierung
Klima & Energie
Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) kommt in seiner Beurteilung über das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point zu dem Schluss, dass die britische Regierung es verabsäumt hat, die Folgen eines potentiellen Nuklearunfalls mit Staaten, die davon betroffen sein könnten, zu besprechen. Dazu sei die britische Regierung aber verpflichtet, schreibt die Tageszeitung „The Guardian“.
Vor allem Österreich, aber auch die Niederlande, Norwegen und Irland bestehen darauf, dass sie konsultiert hätten werden müssen, da die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung diese Länder betrifft. Das radioaktive Material würde bei einem Atomunfall durch den Wind über ganz Europa verbreitet werden. Die Regierung des United Kingdom soll deshalb laut einer Empfehlung des UN-Berichtes mit den Ländern, die potentiell von einer Nuklearkatastrophe betroffen sein könnten, Gespräche aufnehmen, schreibt der „Guardian“.
The Guardian: Hinkley Point: UN says UK failed to consult over risks
ECOSOC-Dokument (Englisch)