Ausstellung 30+1 Jahre Tschernobyl – Nein, es ist noch nicht vorbei!
21. April 17
Die ARGE Schöpfungsverantwortung und die Griechisch-Katholische Kirche der Ukraine laden anlässlich des Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1986 zum Besuch der Ausstellung von Bildern ukrainischer Schüler ein und hoffen, dass mit der Ausstellung auch in Österreich die Brisanz der ständigen Bedrohung durch alte und wieder neu geplante AKWs bewusst bleibt und zu Widerstand motiviert.
Das Umweltbüro der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche hat im Vorjahr den Schülermalwettbewerb „Die Katastrophe von Tschernobyl – 30 Jahre danach“ organisiert. Damit sollten Schüler sensibilisiert werden, die Risiken manch moderner Techniken wahrzunehmen und aktiv Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung zu übernehmen.
Mehr als 1.500 Schüler aus verschiedenen Regionen der Ukraine haben an dem Wettbewerb teilgenommen, wovon 77 Bilder für die Ausstellung ausgewählt wurden. Diese Bilder bringen auf besonders kreative und berührende Weise zum Ausdruck, was die Atomkatastrophe und deren Folgen langfristig auslösen: Betroffenheit – Angst – Sehnsucht.
Die Ausstellung steht unter dem ehrenamtlichen Patronat der Ukrainischen Botschaft in Österreich und soll Menschen in Österreich und anderen Ländern bewegen, sich aktiv für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Gefragt sind nachhaltige Alternativen zur Risikotechnologie der Atomkraft mit ihren heute bereits immensen katastrophalen Folgen und irreversiblen Schäden an allen Lebensformen auf unserem Planeten.
Die ARGE Schöpfungsverantwortung hat sich als Jury eingebracht und mit diesen Bildern intensiv auseinandergesetzt. Seit mehreren Jahren steht die ARGE Schöpfungsverantwortung in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltbüro der Griechisch-Katholischen Kirche der Ukraine.