BfR: Nickel und Duftstoffe in Spielzeugen müssen stärker reguliert werden

Chemie & Nanotechnologie

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat letzte Woche eine aktualisierte Stellungnahme über Kontaktallergene in Spielzeugen veröffentlicht. Das BfR fordert eine strengere Regulierung von Nickel und Duftstoffen.

Etwa zehn Prozent aller Kinder seien laut Angaben des BfR bereits gegenüber Nickel sensibilisiert, auch gegen Duftstoffe bestehe bei zwei Prozent der Kinder eine Sensibilisierung. „Bei erneutem Kontakt mit Allergenen können sensibilisierte Personen mit einer Kontaktallergie reagieren. Kontaktallergie heißt: die Haut reagiert auf die allergenen Stoffe mit Rötung, Bläschenbildung und Nässen bis hin zu ernsthaften Entzündungen.“

Das BfR fordert eine strengere Regulierung dieser Stoffe in Kinderspielzeug, unter anderem auch deshalb, weil die Sensibilisierung ein Leben lang bestehen bleibt. Eine erworbene Kontaktallergie ist nicht heilbar, es können nur die Symptome nicht jedoch die Ursachen behandelt werden.

BfR: Kontaktallergene in Spielzeug: Gesundheitliche Bewertung von Nickel und Duftstoffen (pdf)