BP’s Horrorvision wird wahr! Gerichtsverhandlung in Louisiana

Der britische Ölkonzern BP muss sich in New Orleans – im US- Bundesstaat Louisiana – wegen der Umweltschäden im Golf von Mexiko, einem Schadensersatzprozess stellen.

Die Verlegung des Prozesses nach Louisiana, der Staat, der am meisten von den Umweltschäden betroffen ist, wurde mit der Begründung, dass dort das „geographische und psychologische Zentrum“ der Ölpest liege, entschieden. Geschädigte FischerInnen, BetreiberInnen von Hotels und Gastronomen haben bereits hunderte von Klagen eingebracht.

Der Verhandlungsort ist für amerikanische Prozesse einer der entscheidenden Faktoren, da dadurch festgelegt wird welche Gesetze anzuwenden sind.

Für die Beseitigung von Folgeschäden und Schadenersatzleistungen stellt sich BP auf Milliardenforderungen ein, eine Summe von 32,2 Milliarden US $ ist bereits eingeplant. ExpertInnen sind jedoch der Meinung, dass die Schadenersatzforderungen noch wesentlich höher ausfallen könnten.

BP erwirtschaftete weltweit 2009 einen Konzernumsatz von 239 Milliarden US-Dollar.

Originalartikel
BP-Presseaussendung