Britische Regierung erleichtert den Zugang zu Regierungsdaten
Aus Kosten- und Imagegründen vereinfacht die neue britische Regierung den Zugang zu Behördendaten.Der britische Premierminister David Cameron fordert mehr Transparenz im öffentlichen Sektor und weist seine Ministerien an, wesentliche Daten öffentlich zugänglich zu machen. Bis 2011 sollen die britischen Regierungsbehörden ihre Daten für Dritte zugänglich machen. Zur Überwachung der Transparenzverpflichtung wird unter der Leitung des Ministers Francis Maude ein Public Sector Transparency Board eingerichtet. Das Gremium soll externe ExpertInnen und SpezialistInnen des öffentlichen Sektors umfassen, Standards für die Veröffentlichung erarbeiten und die Behörden bei der Umsetzung unterstützen. Die Transparenz fördernden Maßnahmen sind eine Reaktion auf die jüngsten Korruptionsfälle in der britischen Politik, die sowohl die Labour-Partei als auch die Konservativen betrafen und sollen zusätzlich erhebliche Kosteneinsparungen bewirken.