Brot und Brötchen im Test: Glyphosat findet sich in vielen Backwaren

Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat in einem Stichprobentest die Belastung von Brot und Brötchen mit dem Herbizid Glyphosat getestet. Rund 75% der nicht-biolgischen Backwaren sind mit Glyphosat belastet, so die Ergebnisse des WDR. Der Beitrag „Gift in Lebensmitteln“ (Dauer knapp 6 Minuten) kann online auf der Webseite des WDR angesehen werden. In Bio-Broten konnten keine Glyphosatspuren nachgewiesen werden.

„Deutschland ist Brotland Nummer eins - kaum ein Haushalt, in dem nicht täglich Brot auf den Tisch kommt. Weil das Totalherbizid Glyphosat in Deutschland auf knapp 40 Prozent der Ackerflächen angewendet wird, wollte der WDR wissen, ob es in unserem Grundnahrungsmittel Brot nachweisbar ist. Im Test waren 20 Mehrkornbrote und -brötchen auf Weizen- und Roggenbasis. Die Proben kamen aus Supermärkten, Discountern, SB-Backshops, Bäckereien und Biomärkten. Die Analyse ergab, dass sämtliche untersuchten Bio-Produkte frei von Glyphosat waren. Auch in fünf konventionellen Produkten fanden die Lebensmittelexperten kein Glyphosat. Fündig wurden sie bei elf der 16 konventionellen Produkte. Diese wiesen Glyphosatspuren unterhalb der Rückstandshöchstmenge auf. Knapp dreiviertel der konventionellen Produkte in unserer Stichprobe enthielten also Glyphosat.“

Brot und Brötchen im Test: Glyphosat findet sich in vielen Backwaren