BUAV: Kampagne gegen Tierversuche in der Kosmetik
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Am 11. März 2011 soll die letzte Stufe des Tierversuchsverbots für Kosmetik in Kraft treten, aber die EU will diesen Termin verschieben.Geplant war, dass es ab März 2013 in der EU keine an Tieren getestete Kosmetik mehr gibt. Jetzt aber wollen die Behörden diese Frist verlängern, trotz massiver öffentlicher Proteste gegen Tierversuche in der Kosmetik und trotz des bestehenden Verbots in der EU.
Die 7. Änderung der Kosmetik-Richtlinie sieht ein Vermarktungsverbot ab 2013 vor, und dieses Verbot wackelt jetzt. Die britische Tierschutzorganisation BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection) startete deshalb vor Kurzem eine EU-weite Kampagne unter dem Titel „Nein zu Tierqual-Kosmetik“.
Bis jetzt unterschrieben bereits mehr als 21.000 Menschen aus aller Welt diese Petition. Die Initiative wird auch von vielen Prominenten, wie zum Beispiel Paul McCartney, und EU-PolitikerInnen unterstützt.
Besonders die schwedischen PolitikerInnen setzen sich stark dafür ein, dass das Verbot in der EU aufrechterhalten wird. Birgitta Ohlsson, schwedische Ministerin für EU-Agenden: „Kosmetikprodukte, die an Tieren getestet wurden, gehören nicht in die EU. Die EU-Staaten sollten bei diesem Thema eine Führungsrolle in der Welt übernehmen.“
Die Petition kann online unterschrieben werden, ein Unterschrifts-Formular in deutscher Sprache steht auf der Webseite von BUAV als Download zur Verfügung.
BUAV-Kampagne: No Cruel Cosmetics. (en)
BUAV: Petition in deutscher Sprache.