BUND und Heinrich-Böll-Stiftung: Fleischatlas 2016
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Im Jahr 2013 veröffentlichten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Heinrich-Böll-Stiftung den ersten „Fleischatlas“ für Deutschland. Im Jänner erschien die aktuelle Ausgabe für 2016. Der „Fleischatlas Deutschland Regional“ liefert Wissen zu den Ausmaßen und den Auswirkungen des Ausbaus der Massentierhaltung in Deutschland.„Die vorherigen Fleischatlanten haben gezeigt, dass der hohe Pro-Kopf-Fleischkonsum in Deutschland (immer noch knapp über 60 Kilogramm) und die deutsche Fleischproduktion für verheerende ökologische und soziale Wirkungen weltweit mitverantwortlich sind“, schreiben der BUND und die Heinrich-Böll-Stiftung anlässlich der Veröffentlichung dieses Fleischatlases. „Globaler Fleischkonsum ist Treiber für den Klimawandel, vor allem für den Verlust biologischer Vielfalt, zerstört Böden, Wälder und die Existenzgrundlagen vieler Menschen.“
Der „Fleischatlas Deutschland Regional 2016“ deckt jedes deutsche Bundesland ab und zeigt, wie vielfältig die Probleme in der Tierhaltung sind und wie aber auch lokale Alternativen und Chancen aussehen können. Der Fleischatlas mit allen „Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel“ steht online als PDF zur Verfügung.
Heinrich-Böll-Stiftung Pressemitteilung
Fleischatlas Deutschland Regional 2016