BWE, Greenpeace: Deutsche KonsumentInnen zahlen versteckte Förderungen für Kohle- und Atomstrom

Klima & Energie

Greenpeace Energy und der deutsche Bundesverband WindEnergie präsentierten am Montag in Berlin die Ergebnisse einer neuen Studie: „Konventionelle Energien wie Kohle und Atom verursachen deutlich mehr Kosten, als auf der Stromrechnung ausgewiesen werden. Verbraucher zahlen diese versteckten Zusatzkosten unter anderem über Steuern und Abgaben. Würde man die Kosten aufsummieren und auf die Verbraucher umlegen, läge diese Konventionelle-Energien-Umlage 2012 bei 10,2 Cent pro Kilowattstunde und wäre damit fast dreimal so hoch wie die derzeitige EEG-Umlage,“ schreiben die Umweltschützer in einer Pressemitteilung.

Greenpeace und der deutsche Bundesverband WindEnergie beziehen sich dabei auf die Ergebnisse der Studie „Was Strom wirklich kostet“, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag der beiden Organisationen erstellt hat.

Die neuen Energien seien heute schon günstiger als Kohle oder Atomstrom, meint Marcel Keiffenheim, Leiter der Energiepolitik bei Greenpeace Energy. „In der Debatte über die Kosten der Energiewende muss diese Tatsache endlich zur Kenntniss genommen werden“.

BWE und Greenpeace Pressemitteilung
Studie Stromkosten Kurzfassung
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