CIPRA-Video: Was Gemeinden für Berghexen und Feuersalamander tun können
Natur & Biodiversität
Die internationale Alpenschutzkommission CIPRA wirbt mit einem Video für den Erhalt der biologischen Vielfalt in den Alpen. Das Video richtet sich an GemeindevertreterInnen und zeigt auf, was diese tun können, um die Natur in den Alpen zu schützen.„Die Vielfalt an Tieren und Pflanzen ist im Alpenraum besonders groß und wertvoll. Sie kann nur weiter bestehen, wenn die Lebensräume erhalten und miteinander verbunden bleiben. Gemeinden haben hierbei viele Möglichkeiten mitzuwirken“, schreibt CIPRA in einer Pressemitteilung.
Berghexe, Feuersalamander, Tamariske und Co: In den Alpen leben rund 43.000 Tier- und Pflanzenarten. Um zu gedeihen und sich fortzupflanzen, müssen sie sich frei bewegen können, informiert CIPRA.
„Will beispielsweise eine Gemeinde aus Biomasse Energie gewinnen, so bauen Landwirte möglicherweise nun auf bisherigen Wiesen intensive Kulturen an. Rehe finden auf solchen kahlen Feldern kaum mehr Deckung, um diese sicher überqueren zu können. So und auf viele andere Arten werden vielerorts in den Alpen funktionierende Verbindungen von Lebensräumen durchtrennt, oft unbedacht und meistens dauerhaft. Der Lebensraum der Tiere wird löchrig und die Vielfalt an Arten nimmt ab – manche Arten verschwinden sogar.“
Es gibt einen kurzen, rund 2-minütigen Trailer, sowie den 16-minütigen Kurzfilm, die beide auf der Webseite „Ecological Networks in the European Alps“ angesehen werden können. Auf dieser Webseite finden Gemeinden neben dem Film weitere Hilfsmittel für ihre Arbeit zur ökologischen Vernetzung sowie einen Katalog mit möglichen Umsetzungsmaßnahmen, eine Expertendatenbank und eine interaktive Karte, mit der sich das Vernetzungspotenzial eines beliebigen Gebietes darstellen lässt.
CIPRA Pressemitteilung
CIPRA Kurzfilm und Trailer, Informationsmaterial