CO2-Emissionen von Böden bisher massiv unterschätzt!

Natur & Biodiversität

Gemäß einer finnischen Studie hat die globale Erwärmung einen größeren Einfluss auf die CO2-Emissionen von Böden als bisher angenommen.
Die finnischen WissenschafterInnen geben an, dass die CO2-Emissionen der Böden um bis zu 50% höher sein könnten als bisher angenommen und weisen auf fehlerhafte Berechnung und Berücksichtigung von Boden-Emissionen in Klimamodellen hin. Die derzeitigen Messungen für Klimamodelle basieren zu sehr auf schnell abbaubaren Kohlenstoffverbindungen. In den Böden befinden sich jedoch vorwiegend Kohlenstoffverbindungen, die langsam abgebaut werden und sensibler auf den globalen Temperaturanstieg reagieren. Die CO2-Speicherkapazität der Böden dürfte daher empfindlicher sein als bisher angenommen und durch die globale Erwärmung abnehmen. Der Fehler in der Berechnung der bisherigen Klimamodelle dürfte so erheblich sein, dass die finnischen ForscherInnen zu einer Überarbeitung der bisherigen Klimamodelle aufrufen.

Presseaussendung „Finnish Environment Institute“ (en)