CO2-Speicherung: ExpertInnen-Ratschläge für rechtlichen Rahmen
Klima & Energie
Ein Dossier des International Risk Governance Council IRGC beschäftigt sich mit den Risiken der CO2-Abscheidung und -Speicherung (CCS) und zeigt notwendige rechtliche Maßnahmen auf.Das Dossier „Regulation of Carbon Capture and Storage (CCS)“ befasst sich zunächst mit CCS im Allgemeinen und möglichen Risiken dieser Technologie. Danach wird beleuchtet, wie die CCS derzeit gesetzlich reguliert ist, wobei das Fehlen ordnungspolitischer Rahmenbedingungen für die CCS bemängelt wird. In der Folge zeigen die AutorInnen auf, welche rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um bei der kommerziellen Nutzung von CCS die Sicherheit von Mensch und Umwelt sicherzustellen. Abschließend enthält das Dokument noch Handlungsempfehlungen für EntscheidungsträgerInnen.
Der International Risk Governance Council (IRGC) ist eine unabhängige Stiftung mit Sitz in der Schweiz. Ihr Ziel ist es, globale Systemrisiken zu erkennen, zu verstehen und ihnen entgegenzuwirken. Seit 2006 beschäftigt sich der IRGC mit der Risikobeherrschung bei CCS.
CCS ist eine noch in der Entwicklung befindliche Technologie, die es ermöglichen soll, CO2-Emissionen bei Kraftwerken abzuscheiden und anschließend zu speichern. Die Technologie könnte dabei helfen Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre zu reduzieren.