CO2-Speicherung: Sicherheitsrisiken zu wenig untersucht!

Klima & Energie

Bisherige Machbarkeitsstudien für die CO2-Speicherung haben sich auf technische Methoden und Wirtschaftlichkeit konzentriert - und Fragen der Sicherheit für Mensch und Umwelt zu wenig berücksichtigt. Zu diesem Schluss kommt die norwegische Behörde für Erdölsicherheit (Petroleum Safety Agency PSA) in einer aktuellen Studie. Demnach wurden die zersetzenden und toxischen Eigenschaften von gasförmigem, flüssigem und festem CO2 nicht ausreichend untersucht, es sei zu wenig bekannt, um die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt abzuschätzen.

Dieser Infomationsmangel sei ein Resultat von zu wenig Kapazität und Kompetenz bei der CO2-Speicherung und könnte die Pläne Norwegens, weltweit führend in der CO2-Speicherung zu werden, behindern.

Auf seinen Offshore-Gasplattformen scheidet Norwegen bereits seit einem Jahrzehnt CO2 ab und speichert es, die anvisierte Ausweitung der Technologie wurde bisher aber mit einigen politischen, technischen und finanziellen Rückschlägen konfrontiert.

Website zur Studie "Safety - status and signals" (en)