COP31 in Antalya: Globale Klimapolitik im Fokus

Die COP31 ist das weltweit wichtigste Verhandlungsforum für internationale Klimapolitik. Seit 1995 treffen sich die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) jährlich, um gemeinsame Maßnahmen gegen die Klimakrise zu vereinbaren. Ein Meilenstein war das Pariser Klimaabkommen von 2015, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf möglichst 1,5 °C zum Ziel hat.

Klimaschutz, Anpassung und Finanzierung

Zentrale Verhandlungsthemen der COP31 sind die Reduktion von Treibhausgasemissionen, die Anpassung an Klimafolgen, die Klimafinanzierung für Entwicklungsländer sowie ein sozial gerechter Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Ausstieg aus fossilen Energieträgern und dem Ausbau sauberer Energie.

Die begleitende Climate Action Agenda bringt Unternehmen, Städte, Regionen und Zivilgesellschaft zusammen, um konkrete Lösungen voranzutreiben – von nachhaltiger Mobilität und Elektrifizierung über Abfallvermeidung bis hin zu klimaresilienten Städten, Gesundheit und Ernährungssicherheit.

Von internationalen Vereinbarungen zur Umsetzung

Die COP31 soll den Übergang von politischen Zusagen zu wirksamen Maßnahmen beschleunigen. Neben Regierungsvertreter und internationalen Verhandlungsdelegationen nehmen auch Wissenschaft, Wirtschaft, indigene Gemeinschaften, Jugendorganisationen und zivilgesellschaftliche Akteur teil. Ziel ist es, den weltweiten Klimaschutz zu stärken und gleichzeitig wirtschaftliche Entwicklung, Beschäftigung und gesellschaftliche Resilienz zu fördern.

United Nations Climate Change

Klimabündnis Österreich COP31 2026