Das Europäische Semester – Reformierung ohne Besserung?

Das Europäische Semester ist das zentrale Instrument der wirtschafts- und währungspolitischen Koordinierung der EU. Trotzdem gilt es nicht als wirkungsvoll. Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat zwei Steckbriefe veröffentlicht, die über wichtige Aspekte des Europäischen Semesters informieren.

Der DNR präsentiert in dem Steckbrief „Reformierung des Europäischen Semesters“ die von der EU-Kommission vorgenommenen Neuerungen im Semesterprozess.

Seit 2015 hat die EU-Kommission unter Jean-Claude Juncker Reformen zur „Straffung“ des Semesters angeregt. Auch eine „Modernisierung“ wird angestrebt. Insgesamt bedeutet dies ein verstärkter Fokus auf die Eurozone sowie mehr Bedeutung für Beschäftigung und Soziales. Umweltthemen bleiben hinten vor.

Der Steckbrief „Greening des Europäischen Semesters – sinnvoll, aber effektlos“ beschäftigt sich mit der Umsetzung der Reformkonzepte mit Umweltbezug in den Mitgliedstaaten. Was schlägt die EU-Kommission den Mitgliedstaaten in den länderspezifischen Empfehlungen vor, wenn es um umwelt- und klimarelevante Themen geht? Der neue DNR-Steckbrief zum Greening des Europäischen Semesters bringt Licht in die Wirren des jährlichen Semesterprozesses. Es geht insbesondere um die neuen Prioritäten der Juncker-Kommission sowie um die weitreichende Kritik an der Umsetzung des Europäischen Semesters im Allgemeinen und der Ökologisierung des Semesters im Speziellen. [Quelle, DNR]


Quelle, DNR: Das Europäische Semester – Reformierung ohne Besserung?

Quelle, DNR: Das Europäische Semester ökologisieren – sinnvoll, aber effektlos?

DNR-Steckbrief Reformierung Europäisches Semester

DNR-Steckbrief Greening des Europäischen Semesters