Das leise Sterben: Plastikabfälle im Meer verantwortlich für den heimlichen Tod von Meeresschildkröten

Natur & Biodiversität

Eine Studie der Universität von Zagreb untersucht die Todesursache von Meeresschildkröten in der Adria.

Die Verschmutzung der Ozeane durch den Menschen ist seit langem ein großes Problem. Plastikabfälle sind für Meerestiere besonders gefährlich, weil kleine Plastikpartikel von den Tieren irrtümlich als Nahrung angesehen werden. Diese können von den Tieren nicht verdaut werden und sammeln sich in immer größeren Mengen in ihren Mägen an. Das führt bei vielen Tieren schließlich zum Tod.

WissenschafterInnen der Universität von Zagreb untersuchten jetzt in einer Studie die Todesursache von bestimmten Meeresschildkröten (Caretta caretta - Unechte Karettschildkröte) in der Adria. Sie fanden heraus, dass mehr als ein Drittel der Tiere Plastikteile in ihren Mägen hatte.

Die Adria ist eines der am meisten verschmutzen Meere der Welt. Rund eine Million Menschen Leben an der adriatischen Küste und 18 Millionen Menschen verbringen jedes Jahr ihren Urlaub am adriatischen Meer.

BBC Earth News (en)
Science Direct (kostenpflichtiger Artikel) (en)