Deutsche Welle: Brennstab-Wechsel lässt Krebsrisiko steigen
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„In der Nähe von Atomkraftwerken werden weniger Mädchen geboren als Jungen, und Kinder erkranken häufiger an Krebs. Hängt das vielleicht mit dem regelmäßigen Wechsel von Brennstäben zusammen?“ Diese Frage stellt die „Deutsche Welle“ in einer Reportage über die Gesundheitsrisiken für Menschen, die in der Nähe von Atomkraftwerken wohnen.Der Zusammenhang zwischen Atomkraft und Leukämie sei schon länger bekannt, schreibt die „Deutsche Welle“. Jetzt hätten aber Forscher des Helmholtz Zentrums in München „Hinweise darauf gefunden, dass die Strahlung von Atomkraftanlagen möglicherweise direkt in die Genetik eingreift“. Bei einer Analyse der deutschen Geburtsregister stellte sich heraus, dass in einer Entfernung von 40 Kilometern von einem Atomkraftwerk ein Prozent weniger Mädchen geboren werden. In Summe wären das in der Schweiz und in Deutschland gemeinsam zwischen 10.000 und 20.000 Mädchen, „die nicht geboren wurden“. Eine mögliche Ursache könnte der Wechsel der Brennelemente sein. Dabei wird ein „Großteil der radioaktiven Jahresemissionen durch die Schornsteine der Atomkraftwerke kurzfristig freigesetzt“, berichtet die „Deutsche Welle“ und das könnte Auswirkungen auf die Embryonen haben.