Deutsche Welle: Wetterschäden werden teurer

Klima & Energie

Studienergebnisse von KlimaforscherInnen, die vor den Gefahren des fortschreitenden Klimawandels warnen, werden von PolitikerInnen und Wirtschaftstreibenden gerne ignoriert. Ihre Studienergebnisse werden in Frage gestellt und der Klimawandel wird ganz allgemein auch heute gerne noch verleugnet.

Umso wichtiger sind Rückmeldungen von Versicherungsunternehmen, die mit den finanziellen Folgen von Naturkatastrophen kämpfen. Die Münchener Rückversicherung führt seit den 1970er Jahren Statistiken über Extremwetterschäden durch Überschwemmungen, Dürre, Hagel, eisige Kälte oder Wirbelstürme. „Der Trend geht nach oben“ sagt Peter Höppe, Leiter der Georisikoforschung des Versicherungsunternehmens, in einem Interview mit der „Deutschen Welle“. Im Jahr 2011 wüteten so viele Unwetter wie selten, nur 2005 war noch schlimmer.

Den Klimawandel könne man sich eigentlich gar nicht mehr leisten, die Versicherungen müssen immer höhere Beträge an immer mehr Menschen auszahlen. Die Menschen besitzen immer mehr Wertgegenstände, die Weltbevölkerung wächst, und die Menschen siedeln sich an immer gefährlicheren Orten – zum Beispiel an Flüssen - an, fasst die „Deutsche Welle“ zusammen.

Peter Höppe sieht durch die Statistiken der Münchener Rückversicherung bestärkt, dass der Klimawandel das Wetter beeinflusst: „Man sieht über die letzten 100 Jahre, dass es immer weiter nach oben geht, und das kann man langfristig nur durch den globalen Klimawandel erklären“.

Deutsche Welle: Wetterschäden werden teurer