Deutsche WissenschafterInnen entwickeln „Wundersprit“ für Wasserstoffautos
Verkehr & Luft & Industrie
WissenschafterInnen der Universität Erlangen arbeiten an der Entwicklung eines völlig neuen Treibstoffes für Autos.Als „Wundersprit“ bezeichnet die Financial Times Deutschland (FTD) das sogenannte Carbazol, eine Kohlenwasserstoffverbindung, die große Mengen an Wasserstoff speichern und wieder abgeben kann. Mittels eines Katalysators wird der Verbindung der Wasserstoff entzogen und an eine Brennstoffzelle weitergeleitet, die daraus Strom für den Elektroantrieb von Autos herstellt.
Die Entwicklung des Treibstoffes wird laut Professor Arit, Verfahrenstechniker an der Universität Erlangen-Nürnberg, noch mehrere Jahre dauern: „Schließlich geht es hier um die Umstellung einer kompletten Infrastruktur von fossilen Brennstoffen auf ein neues System“, meint Professor Arit in einem Interview mit der FTD.