Diskussionsveranstaltung: Globaler Hunger nach Land:
Kampf um Boden in Tansania, Ungarn, Rumänien und Österreich
Landwirtschaft, Gentechnik & Tierschutz
Heute, Mittwoch, 24. April 2013, findet um 19.00 Uhr imOtto-Mauer-Zentrum, 1090 Wien, Währinger Straße 2-4, eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Globaler Hunger nach Land: Kampf um Boden in Tansania, Ungarn, Rumänien und Österreich“ statt.
An der Diskussion werden Beatha Fabian, Haki Ardhi, und
Aaron Buya, ADP Mbozi, beide aus Tansania, teilnehmen. Auch Franziskus Forster, von AgrarAttac, Robert Fidrich, MTVSZ/Friends of the Earth Hungary, und Attila Szocs, von EcoRuralis in Rumänien, werden an der Diskussion teilnehmen.
Veranstalter dieser Diskussionsrunde ist die NGO „FIAN - Food First Informations- und AktionsNetzwerk für das Menschenrecht sich zu ernähren“.
Eine internationale Studie der Europäischen Koordination Via Campesina ECVC und dem Hands off the Land-Netzwerk, dem FIAN angehört, zeigt, dass Land Grabbing nicht nur ein Problem des globalen Südens ist, sondern auch in Europa um sich greift. Drei Prozent der Grundbesitzer kontrollieren laut Angaben von FIAN die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen in Europa. „Diese „Landeliten“ werden im Rahmen der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) aktiv durch öffentliche Gelder gefördert. Kleinbäuerliche Betriebe hingegen erhalten immer weniger Förderungen und werden zunehmend verdrängt. Die Studie befasst sich mit der enormen Landkonzentration in Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien und Österreich und behandelt Fallbeispiele für Land Grabbing in Rumänien, Ungarn, der Ukraine, Bulgarien und Serbien“. Sie steht als Download auf der Webseite von FIAN gratis zur Verfügung.
FIAN Diskussionsveranstaltung
FIAN: Studie Land Grabbing in Europa