DNR-Themenheft: Geld für die Umwelt
Ein neues Themenheft des Deutschen Naturschutzrings unterzieht die Struktur- und Kohäsionspolitik der EU einem „Stresstest“.Wie viel Geld will die Europäische Union künftig für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz ausgeben? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Themenheft des Deutschen Naturschutzrings, „Geld für die Umwelt. EU-Struktur- und Kohäsionspolitik im Stresstest“. Das Heft fasst Fakten und Konflikte rund um die kommende Finanzierungsperiode zusammen.
In diesem Jahr werden die Weichen für den nächsten siebenjährigen Finanzplan der EU, den sogenannten Mehrjährigen Finanzrahmen 2014 bis 2020, gestellt. Die Umweltverbände sehen in dem Finanzrahmen, wie ihn die EU-Kommission im Juni 2011 vorgeschlagen hat, bisher nicht das Mittel, um den umweltpolitischen Herausforderungen in Europa begegnen und die beschlossenen Ziele erreichen zu können.
Zum ersten Mal entscheidet das Europaparlament im Mitentscheidungsverfahren als gleichberechtigter Partner über alle Ausgabenposten des EU-Budgets mit. Um die Förderung durch die Struktur- und Kohäsionsfonds in der EU auf mehr Nachhaltigkeit und auf Investitionen in den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und den Schutz natürlicher Ressourcen auszurichten, liegt die Verantwortung nun beim Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat – also bei den 27 Mitgliedstaaten mit ihren Regionen und Umweltbelangen.
Das Themenheft gibt einen Überblick über die europäische Finanzierungsausstattung der Struktur- und Kohäsionsfonds und die Schwierigkeiten und Möglichkeiten, sich in den Reformprozess aktiv einzubringen. [DNR, i.h.]
DNR-Pressemitteilung
DNR-Themenheft: Geld für die Umwelt. EU-Struktur- und Kohäsionspolitik im Stresstest (pdf)