Earth Strike: Größte Mobilisierung für Klimagerechtigkeit aller Zeiten

03. Okt 2019

Am 27. September, wurde Geschichte geschrieben: Österreichweit eroberten mehr als 150.000 Menschen die Straßen und forderten rasches Handeln im Kampf gegen die Klima- und Umweltkrise. Nach einer weltweiten Woche der Proteste und Aktionen wurden beim finalen Earth Strike in beinahe allen Landeshauptstädten RekordteilnehmerInnenzahlen verzeichnet. Alleine in Wien fanden sich ab fünf vor Zwölf mehr als 80.000 zum finalen Großstreik zusammen. Die Mobilisierung hatte zwei Tage vor den Nationalratswahlen ihren Höhepunkt erreicht. Immer wieder wurde verkündet: “Klimaschutz aufs Wahlplakat zu schreiben reicht uns nicht. Wir messen die Politik an ihren Taten!”

Der Earth Strike in Wien wurde von einer noch nie dagewesenen Bandbreite an verschiedensten Organisationen, Gewerkschaften, NGOs und Initiativen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt, die allesamt eines klar machten: Österreichs Politik muss endlich ihre Verantwortung im Kampf gegen die Klimakrise wahrnehmen und ihren Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens leisten.

Mehr als 80 Organisationen traten an diesem historischen Tag gemeinsam auf: Jugendorganisationen wie die PfadfinderInnen, die Muslimische Jugend Österreich, Kommunistische Jugend, die Katholische Jungschar und die Österreichische Gewerkschaftsjugend demonstrierten gemeinsam mit VertreterInnen des Gesundheitswesens, der Bildung, der Landwirtschaft, der Wirtschaft, der Religionsgemeinschaften, von Umwelt-NGOs, von Menschenrechtsorganisationen, von politischen Organisationen bis hin zu zivilgesellschaftlichen Organisationen.


Größter Klimastreik der Geschichte: Mehr als 150.000 gehen gegen die Untätigkeit der Politik auf die Straße