EEA: Lehren aus Pandemie für mehr Nachhaltigkeit nutzen

Das kürzlich veröffentlichte Briefing „Covid-19: Lehren für Nachhaltigkeit?“ der Europäischen Umweltagentur (EEA) zeigt die Lehren aus der anhaltenden Corona-Pandemie auf. Zudem stellt sie die Möglichkeiten dar, wie diese Lehren die Gesellschaft dazu inspirieren können, ihre Bemühungen um Nachhaltigkeit zu verstärken.

Das Briefing stellt fest, dass die Umweltzerstörung das Risiko von Pandemien erhöht, sodass die Covid-19-Pandemie als Beispiel für eine „späte Lehre“ und Frühwarnung angesehen werden kann. Gleichzeitig hat die Pandemie gezeigt, dass Gesellschaften das notwendige Potenzial für kollektives Handeln und Veränderungen haben, wenn sie mit einer allgemein wahrgenommenen Krise konfrontiert sind.

EEA: Nachhaltigkeitsherausforderungen verlangen ausreichende Maßnahmen

Die Welt ist derzeit allerdings, wie das EEA-Briefing aufzeigt, durch mehrere globale Krisen gekennzeichnet. Diese seien eng miteinander verbunden sind und würden grundlegende, systemische Veränderungen erfordern. Covid-19 habe schnelle und energische Maßnahmen der Regierungen ausgelöst. Im Gegensatz dazu hätten laut EEA grundlegende Probleme und Herausforderungen im Hinblick auf Nachhaltigkeit keine ausreichenden Maßnahmen bewirkt. Um „besser wieder aufzubauen“, sollten Gesellschaft und Regierungen darüber nachdenken, was sie anders machen und was sie ganz einstellen sollten, heißt es in dem EEA-Briefing.

Das neue Briefing ist Teil der Reihe „Narratives for Change“, die neue Perspektiven in den Vordergrund rückt, welche Veränderungen in unserem Denken und Handeln in Richtung Nachhaltigkeit auslösen könnten.


EEA: What lessons does Covid-19 offer for sustainability?