EEA-Studie: Entschlosseneres Handeln gegen steigenden Energieverbrauch notwendig
Klima & Energie
Die Europäische Union muss ihre Anstrengungen in der Klimaschutz- und Energiepolitik deutlich verstärken, um den prognostizierten Anstieg des Primärenergiekonsums bis 2030 noch umzukehren. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Umweltagentur (EEA) in einer am 20.11.2008 veröffentlichten Studie.Würde die gegenwärtige Politik fortgesetzt, könnte der Energieverbrauch bis 2030 um bis zu 26% ansteigen. Durch Förderung von Energieeffizienz und die stärkere Nutzung von erneuerbaren Energien könnte der Anstieg des Energieverbrauchs jedoch verlangsamt und ab 2020 umgekehrt werden. Das würde zu einer Reduktion der CO2-Emissionen um 20 bis 30% gegenüber 2005 führen. Allerdings seien "substanzielle Anstrengungen" notwendig, wenn die EU das Ziel von 20% der Energie aus erneuerbaren Quellen bis 2020 erreichen will, so die EEA.