EEA: Umsetzung des Emissionshandels verbessert sich

Klima & Energie

Die Umsetzung des EU-Emissionshandelssystems verbessert sich weiter, so eine Mitte März 2008 veröffentlichte Studie der Europäischen Umweltagentur EEA. 2007 lieferten die Mitgliedstaaten detailliertere Informationen als im Jahr davor, und mit 30 Anlagen versäumten wesentlich weniger ihre Berichtspflichten als 2006 (da waren es 120). Strafen für Betreiber wurden in Spanien, Italien und Ungarn ausgesprochen.
Nach wie vor aber, so die EEA, gibt es große Unterschiede im Strafausmaß - es reicht von 600 Euro in Litauen bis zu 15 Mio. Euro in Irland. In sieben Staaten - darunter auch Frankreich und GB - sind sogar Haftstrafen vorgesehen.
Große Unterschiede gibt es auch in Bezug auf die Anwendung der EU-Leitlinien für Monitoring und Berichterstattung.

Insgesamt, so die EEA, sind keine größeren Inkonsistenzen zwischen den Berichten für den EU-Emissionshandel und jenen für die UN-Klimarahmenkonvention festzustellen.

Pressemeldung EEA (en)
Bericht "Application of the Emissions Trading Directive by EU Member States - reporting year 2007" (en)