EEB: 70 Prozent der EuropäerInnen wollen Plastiksackerl-Verbot

Umweltrecht & KonsumentInnenschutz (EBI,TTIP)

Öffentliche Konsultation der EU-Kommission zum Thema Plastiksackerl zeigt eindrucksvolle Präferenz der EuropäerInnen für ein Verbot.

Das Ziel der öffentlichen EU-Konsultation war eigentlich in erster Linie die Frage, wie sich “der Gebrauch von Tragetaschen aus Kunststoff am besten verringern lässt“. Sollten Plastiksackerl mit einem Preis oder einer Steuer belegt werden? Oder sollte „besser auf biologisch abbaubare Verpackungen aufmerksam gemacht werden“ und die „Anforderungen an die biologische Abbaubarkeit von Verpackungen verschärft“ werden? Die Frage nach dem Verbot der Plastiksackerl war nur eine von vielen Fragen.

Die Ergebnisse der Konsultation zeigen jedoch eine eindeutige und überwältigende Forderung der Öffentlichkeit nach einem strikten Verbot dieser Sackerl. Mehr als 15.500 Stakeholder nahmen an der Konsultation teil, knapp 97 Prozent davon waren EU-BürgerInnen.

Mehr als 70 Prozent sind der Meinung, dass die Sackerln einfach verboten werden sollen („strongly agree“, „agree“). Mehr als 71 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass allfällige Maßnahmen bezüglich der Verwendung von Plastiksackerln auf EU-Ebene stattfinden sollten. Weitere 68 Prozent sind der Meinung, dass zusätzliche gesetzliche Maßnahmen auf EU-Ebene notwendig sind.

EEB-Pressemitteilung: Overwhelming Support for EU Plastic Bag Ban (en)
Ergebnisse der Konsultation – Plastiksackerl (en)
EU-Pressemitteilung zum Start der Konsultation (en)