EEB bewertet portugiesische Präsidentschaft: großer Erfolg in Klimaverhandlungen

Der größte umweltpolitische Erfolg der portugiesischen Ratspräsidentschaft, die am 31.12.2007 endete, waren zweifellos die internationalen Klimaverhandlungen in Bali. Zu diesem Schluss kommt das Europäische Umweltbüro EEB in seiner traditionellen Bewertung der Präsidentschaft: Die Präsidentschaft führte die EU geeint in die Bali-Verhandlungen und am Ende mussten die USA nachgeben. Dafür werde man sich an diese Präsidentschaft erinnern, so das EEB.

Weiters positiv zu bewerten seien die Arbeit Portugals zur Wasserknappheit und einem weltweiten Quecksilberverbot sowie der Einsatz für die Bodenrahmenrichtlinie - wenn dieser auch letztlich erfolglos war.

Negativ zu bewerten ist nach Ansicht des EEB die Politik Portugals zu Pestiziden und zur EU-Nachhaltigkeitsstrategie.

Am 1.1.2007 ging die EU-Ratspräsidentschaft auf Slowenien über.

Pressemeldung EEB (en)
Website portugiesische Präsidentschaft (en)
Website slowenische Präsidentschaft (en)