EEB: EU muss den Export von gefährlichem Elektroschrott stoppen

Nachhaltigkeit & Wirtschaft (Greenjobs)

Europäisches Umweltbüro fordert bessere Regeln für Elektro-Design und striktere Exportbeschränkungen für Elektroschrott.

Die Richtlinie über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE-Richtlinie) hat die Reduktion der ständig zunehmenden Menge an Elektroschrott zum Ziel.

UmweltschützerInnen kritisieren, dass auch jetzt noch große Mengen an Elektro- und Elektronikaltgeräten in Entwicklungsländer exportiert werden, wo sie dann entweder einfach weggeworfen oder verbrannt werden. Die elektrischen Geräte enthalten große Mengen an toxischen Teilen, die umweltgerecht entsorgt werden müssen.

Der Elektroschrott wird oft auch unter Vorspiegelung falscher Tatsachen exportiert und zum Beispiel auf den Exportpapieren falsch deklariert.

In einem offenen Brief an die UmweltministerInnen der Mitgliedstaaten der EU fordert das Europäische Umweltbüro (EEB) gemeinsam mit anderen Umweltschutzorganisationen strengere Regeln für den Export von Elektroschrott und eine Überarbeitung der WEEE-Richtlinie, um diese Praxis zu stoppen.

Die Umweltschutzorganisationen fordern weiters „grüneres und mehr ressourcen-effizienteres Design elektronischer Produkte mit einer längeren Lebensdauer“.

Der offene Brief an die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten steht auf der Webseite des EEB zur Verfügung.

EEB Pressemitteilung
Offener Brief an UmweltministerInnen (en)