EEB: Ratspräsidentschaft Zyperns enttäuscht in Umweltbelangen

Umweltrecht

Das European Environmental Bureau (EEB) übergibt seit 1998 den Ländern, die jeweils den Vorsitz im Rat innehaben, am Beginn ihrer Amtszeit eine Liste mit den zehn dringendsten Umweltbelangen für die nächsten sechs Monate. Nach Beendigung der sechs-monatigen Ratspräsidentschaft eines Landes werden die Fortschritte in diesen Punkten dann bewertet.
Die Bewertung der zypriotischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2012 anhand dieser “zehn grünen Tests” wurde jetzt vom EEB veröffentlicht. In den Bereichen “Nachhaltige Entwicklung nach Rio”, und in der Reform des Wassermanagements wurden Zyperns Anstrengungen positiv bewertet.

In den Bereichen Klima und Energie, Chemie, Gentechnik und Investitionen in Biodiversität konnten keine echten Fortschritte erzielt werden.

Negativ wurde die zypriotische Ratspräsidentschaft in den Bereichen EU-Budget, GAP-Reform und Rettung der Fischbestände, beurteilt. Auch für fehlende Transparenz gibt es schlechte Noten.

Der Bericht mit der genauen Analyse der zypriotischen Ratspräsidentschaft in Umweltbelangen steht online in Englisch als Download zur Verfügung.

EEB Pressemitteilung
EEB Bewertung der zypriotischen Ratspräsidentschaft