Elektroautos: Hersteller streiten um einheitliche Stecker

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Italien und Frankreich lehnen Design des deutschen Normsteckers für Elektroautos ab.
Die Entwicklung eines genormten Steckers für die Aufladung der Akkus von Elektroautos ist eine wesentliche Voraussetzung für die breite Einführung dieser Fahrzeuge auf dem Markt. Der Streit um das Design der Stecker ist jetzt voll entbrannt. Italien und Frankreich lehnen das deutsche Design des Steckers aus Sicherheitsgründen ab, berichtet die Online-Zeitung EurActiv. Der Stecker hätte keine Klappe und würde Kindern deshalb keinen Schutz vor elektrischen Schocks bieten, falls sie in die Steckdose greifen würden.
Bei dem Streit der Autohersteller geht es nicht nur um das Design und um die Sicherheit. Die Hersteller verbinden mit der Entscheidung für ein bestimmtes Design auch einen gewissen Wettbewerbsvorteil für das Land, das den Stecker entwickelt.
Der Streit um die genormten Stecker für Elektroautos bedeutet einen Rückschlag für die EU-Kommission, die erst vor Kurzem im Rahmen der „Green eMotion“-Initiative 24,2 Millionen Euro zur Förderung der Elektomobilität zur Verfügung gestellt hat.
Ziele der Initiative sind der Austausch und die Entwicklung von Know-how und Erfahrungen in ausgewählten europäischen Regionen sowie die Förderung der Markteinführung von Elektrofahrzeugen in Europa.

EurActiv: Electric car makers fight over plug makers.
EU-Pressemitteilung