Elektroautos mit Nano-Kondensatoren
Chemie & Nanotechnologie
Während in Norwegen Elektroautos bereits zum Alltag gehören und zum zweiten Mal die Liste der Pkw-Neuzulassungen anführen, ist der Anteil an Elektrofahrzeugen in Österreich mit 0,1% gering. Hohe Preise, geringe Reichweiten und fehlende Stromtankstellen halten viele Menschen vom Kauf ab. Aber auch die langen Ladezeiten der Batterien, die nicht mit einem üblichen Tankvorgang verglichen werden können, schrecken ab.Jetzt sollen Superkondensatoren, die mit Batterien gekoppelt sind, den Ladevorgang deutlich verkürzen. Diese alternativen Stromspeicher laden und entladen schnell und unterstützen den sparsamen Umgang mit Energie im Elektroauto. Während beim Bremsvorgang von Verbrennungsmotoren die Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt wird und ungenutzt verpufft, wird bei Stromern diese Energie mithilfe von Generatoren in elektrische Energie umgewandelt. Diese kann schnell von Superkondensatoren aufgenommen und gespeichert werden. Auf diese Weise sind sie in Sekunden geladen und liefern den elektrischen Strom bei Bedarf zurück an Stromverbraucher wie Klimaanlage und Radio.
Das NanoinformationsPortal, an dem auch das EU-Umweltbüro beteiligt ist, informiert in dem Artikel „Elektroautos mit Nano-Kondensatoren“ detailliert über diese Kondensatoren und über das EU-Projekt ElectroGraph, das sich der Entwicklung von neuartigen Superkondensatoren mit merkbar höherer Speicherfähigkeit widmet.