Energieberatung-Factsheet: Schimmel im Wohnraum
Energie
Die Energieberatung Niederösterreich veröffentlicht auf ihrer Webseite eine Reihe von Ratgebern zum Thema Energie. Rund ein Dutzend dieser Factsheets beschäftigen sich mit einzelnen Aspekten der Dämmung von Gebäuden, wie zum Beispiel Wärmedämmung, Fenstereinbau, Luftdichtheit oder energiesparendes Bauen. Weitere Ratgeber informieren über den Themenbereich Heizung und Warmwasser sowie Strom im Haushalt.Die Ratgeber richten sich in erster Linie an KonsumentInnen, so zum Beispiel das Factsheet „Schimmel im Wohnraum“. Dieser ist gerade im Winter in vielen Wohnungen und Häusern ein großes Problem. Die Energieberatung Niederösterreich informiert über die möglichen Ursachen von Schimmel und die Gefahren für die Gesundheit. Der Ratgeber gibt auch Tipps, wie Schimmel im Wohnraum vermieden und entfernt werden kann.
Erhöhte Sporenkonzentrationen können Allergien auslösen oder verstärken. Damit sich Schimmelpilzsporen ausbreiten können, brauchen sie einen feuchten Untergrund. Die Kondensation von hoher Luftfeuchtigkeit an kalten Oberflächen sowie bauliche Maßnahmen wie zum Beispiel undichte Wasserleitungen oder aufsteigende Mauerfeuchte aufgrund fehlender Feuchtigkeitssperren sind mögliche Gründe für die Ausbreitung von Feuchtigkeit in Wohnräumen.
Sogenannte Wärmebrücken, die auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind, können kalte Stellen an Fensterrahmen verursachen. Ungedämmte Fensterlaibungen sind eine mögliche Ursache. Fensterrahmen „sind deshalb schimmelgefährdet, weil die Luftfeuchtigkeit immer an der kältesten Stelle der Wand kondensiert. Dabei gibt sie Feuchtigkeit ab, durch die Schimmelwachstum erst möglich wird.“
„Häufig tritt Schimmelpilz nach einem Fenstertausch aus. Während die alten, undichten Fenster noch für einen konstanten Luftwechsel (begleitet von hohen Wärmeverlusten) gesorgt haben, sind die neuen Fenster dicht. Dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen.“
Viele Bundesländer gewähren Förderungen für den Einbau von Schall- und Wärmeschutzfenstern. In Wien ist der Hauptwohnsitz in der zu sanierenden Wohnung Bedingung für den Förderantrag, das Gebäude muss mindestens zwanzig Jahre alt sein. Sowohl Mieter als auch Eigentümer können um Förderungen ansuchen. Von der Förderung werden nur Holz- oder Metallfenster bzw. Polyvinylchlorid (PVC)-freie Kunststofffenster erfasst.
Das Factsheet „Schimmel im Wohnraum“ sowie alle anderen Ratgeber stehen als Download auf der Webseite der Energieberatung Niederösterreich zur Verfügung.
Auch das Lebensministerium informiert in seiner aktuellen Broschüre „Gesunde Innenraumluft“ über mögliche Schadstoffquellen in Wohnräumen. Auf der Sub-Seite „Innenraumluft“ des Lebensministeriums finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.
Energieberatung-Factsheet: Schimmel im Wohnraum
Energieberatung Niederösterreich: Ratgeber zum Download
Wien Förderungen Fenstertausch
Lebensministerium: „Gesunde Innenraumluft“
Lebensministerium: Webseite Innenraumluft